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Schlagwort: Art

Gentrifizierung, eher künstlerisch visualisiert

Dieser kurze Film hier von Alberto Mielgo im Kontext zur Gentrifizierung ist insofern sehr schön, weil auch er weder das Ende noch eine Antwort darauf weiß, sondern nur so eine nicht ganz unbegründete Ahnung andeutet. Anstatts Schuberts Streicher hätte er auch andere Musik wählen können, aber ich will gar nicht mosern, weil das so wirklich sehr gelungen ist.

2D animation, Black Inks, Pencil, Watercolors and After Effects.

https://vimeo.com/114546996
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Zu Besuch bei einer Roboter-Band

Das Slices hat Kolja Kugler besucht, der als Skulpturenmacher seit den 90er Jahren an seiner Roboter-Band baut, die mittlerweile auch musiziert.

Berlin native Kolja Kugler learned his craft in the early 1990s, when he worked alongside the Mutoid Waste Company, an “anarcho-punk” performance art group that transformed scrap metal into creative sculptures. His current pet project is the One Love Machine Band, a pneumatically controlled robot band that plays real instruments, which means he used old car parts and junk metal to construct a set of moving, wind-powered humanoid sculptures that make music on the bass guitar and drums.


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Malen mit Tropfen

Der Künstler Bruce Riley malt auf eher ungewöhnliche Weise. Sehr, sehr bunt und im Ergebnis ziemlich psychedelisch.

Chicago-based artist Bruce Riley fills canvases with abstract organic forms made from layer after layer of dripped paint and poured resin. While looking at images of his work online, it’s difficult to grasp the depth and scale of each piece which can be penetrated by light from multiple angles, casting shadows deep into the artwork. Riley works using a number of experimental techniques, frequently incorporating mistakes and unexpected occurrences into the thick paintings that appear almost sculptural in nature.


(Direktlink, via Colossal)

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8000 beleuchtete Ballons dort, wo einst die Berliner Mauer stand: Lichtgrenze

Ich werde am Wochenende leider nicht in der Nähe sein, ansonsten würde ich mir diese Installation, die der Lichtkünstler und Designer Christopher Bauder zusammen mit seinem Bruder und Filmemacher Marc Bauder entwickelt und verwirklicht hat, ganz sicher ansehen gehen. Lichtgrenze.

„Über 8.000 der 60 Zentimeter großen weißen Bälle aus Naturkautschuk werden vom 7. bis 9. November an Carbonstelen befestigt in der gesamten Innenstadt aufgestellt. Sie markieren die Lichtgrenze–eine 15,3 Kilomter lange Installation, die dem Originalverlauf der Berliner Mauer zwischen Oberbaumbrücke und Bornholmer Straße folgt. Für zwei Tage und zwei Nächte ist Berlin noch einmal in Ost und West geteilt.“


(Direktlink)

Und als wäre das nicht schon ambitioniert genug, gibt es noch ein zusätzliches Programm. Weitere Infos zu der Aktion auf The Creators Project.

„Insgesamt 120 Stunden hat sich Marc Bauder durch Archiv-Material aus 25 Jahren Mauergeschichte gekämpft. Er wird an sechs zentralen Orten entlang der Lichtgrenze auf zehn Meter hohen Video-Leinwänden filmische Collagen zeigen, die das geteilte Berlin dem heutigen Stadtbild gegenüberstellen. Alle 150 Meter finden die Besucher der Lichtgrenze außerdem eine Mauergeschichte. Insgesamt 100 dieser persönlichen Anekdoten verwandeln die Lichtgrenze in eine kollektive Berliner Gedächtnislandschaft.“


(Direktlink, via Gilly)

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