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Schlagwort: Berlin

Mit dem Rad einen „Bruderkuss“ auf den Straßen Berlins fahren

StravaArt hatte ich hier schon des Öfteren. Gary Cordery ist hier ein ganz besonders schönes Exemplar davon gelungen, in dem er 100 Kilometer in Berlin auf dem Rad verbracht hat, um einen sozialistischen Bruderkuss zu fahren. Ganz schön großartig.

Gary had to cycle for nearly 15 hours, covering a distance of 225km around Berlin in order to create the piece. In reality, though, the piece actually took 48 hours, 54 minutes and 32 seconds to create in lapsed (i.e. real) time.

I also spoke to Gary to ask him about just how he managed to create such an epic piece and indeed how the idea came about.

“Strava Germany found me on Google and contacted me to see if I could create an image of the iconic socialist fraternal kiss between Gorbachev and Honecker around the streets of Berlin. It was August 2019 and they needed it done by early November to coincide with the 30th Anniversary of the fall of the Berlin Wall.

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Ein Podcast aus einer Schallplattenfabrik über die Schallplattenfabrik

(Foto: tiburi)

Für die Vinyl-Nerds gibt es hier wahrscheinlich wenig Neues zu erfahren, aber der Podcast, den Christian Conradi im Berliner Presswerk Intakt aufgenommen hat, ist so angenehm unaufgeregt und durch Atmosphäre geladen, dass ich den von vorne bis hinten durchgehört habe. Und das mache bei Podcasts so gut wie nie.

Vom DJ und Veranstalter zum Fabrikbetreiber. Max Gössler hat vor vier Jahren sein Vinylpresswerk Intakt gegründet. Heute produziert er bis zu 3000 Schallplatten am Tag. Dazu benötigt er 100 Tonnen Druck, 180 Grad heißen Wasserdampf und tonnenweise PVC-Granulat. In seiner Schallplattenfabrik Intakt entstehen neue Klänge in altem Gewandt. Die Vinylplatte war ja nie wirklich weg aber erstaunlicherweise wird ihr Zauber jedes Jahr größer

. Was macht das weltweit begehrte Vinyl so besonders? Das will Christian in dieser Folge “Deine Welt” herausfinden.

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„Berlin: Die Sinfonie der Großstadt“ von 1927 [A.I. restored & Colorized]

Das von Walter Ruttmann, Carl Mayer und Karl Freund im Jahr 1927 veröffentlichte und ikonische Berlin Portrait „Berlin: Die Sinfonie der Großstadt“ hat hierfür eine KI Restauration und Kolorisierung bekommen. Demnach hätte Berlin damals so aussehen können, wenn man es mit eigenen Augen gesehen hätte. Zumindest so ähnlich. Manche Farben sind ganz schön drüber. Schön ist’s trotzdem.

The original B&W film has been motion-stabilized, slightly speed corrected, restored, enhanced and colorized with modern A.I. software. Because the film was shot at only 20 fps, a 20% reduction in speed would be necessary to show it at 25 fps. In order to keep the music synchronised with the film, but not to slow down the music too much, a speed reduction of 10% was chosen as a compromise. So the film is still 10% too fast and the music played back 10% slower.
Note: Because of the A.I. automatic colorization, some colors may not be true to life.


(Direktlink)

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Eine lange Nacht über den Kurfürstendamm: Prachtboulevard mit unendlich viel Geschichte

(Foto: valentin_b90)

Als Randberliner, der im Osten aufwuchs, war der Kurfürstendamm in den 1990ern wie ein Magnet, zu dem es mich immer wieder zog. Kino im Zoo-Palast, Eisessen im Europa-Center, tanzen im Linientreu, Platten shoppen bei City Music. Sneakerkauf und Fast Food bei Burger King. Später verlies mich ein wenig das Interesse daran, Berlins Mitte im Osten der Stadt wurde zunehmend interessanter. Aber dennoch verbinde ich mit dem Kudamm immer noch geile Momente. Offenbar bin ich damit nicht alleine.

Das immer wieder tolle Format der langen Nacht beim Deutschlandfunk Kultur hat gerade ein sehr ausführliches Feature über Berlins Prachtboulevard. Und das passt natürlich außerordentlich gut in einen Sonntag.

Der Berliner Kurfürstendamm steht für ein Lebensgefühl, das oft totgesagt wurde und doch immer wieder auferstanden ist. Mit ihm verbunden sind die Namen weltberühmter Künstler, von Großmeistern der Täuschung und ganz gewöhnlicher Gauner.

Alles begann mit einem einfachen Knüppeldamm. Kurfürst Joachim II. hatte sich 1542 ein Jagdschloss „Zum gruenen Wald“ vor den Toren Berlins gebaut. Später hat man den umgebenden Wald nach dem Schloss benannt, Grunewald. Auf diesem Knüppeldamm ritt der Kurfürst mit seinem Gefolge von seiner Residenz in sein Jagdschloss hin und zurück. 1767 taucht dann das erste Mal auf einer Karte der Name „Churfürsten Damm“ auf.


(Direkt-MP3)

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Abseilen und Train Surfing: die Graffiti-Aktionen von Ikarus

Arte Tracks über den Berliner Writer Ikarus, der in ganz Europa unterwegs ist.

Ob Trainbombing, S-Bahn-Surfen, Abseilen oder Bilder an den waghalsigsten Orten: Die Graffiti-Kunst von Ikarus ist lebensgefährlich – und politisch.

Der Extrem-Graffitikünstler IKARUS entstammt der inzwischen aufgelösten, aber weiterhin berüchtigten Street-Art Crew Berlin Kidz. Sein Stil ist angelehnt an den brasilianischen „Pixação“, eine systemkritische radikale Streetbombing-Bewegung. In Städten Europas, in denen Wohnraum immer knapper wird, sucht er seine Fassadeneinsätze manchmal gezielt aus, um symbolisch gegen Luxussanierungen oder Neubauprojekte mit zu wenigen Sozialwohnungen zu protestieren. TRACKS hat exklusiven Zugang zu dem scheuen Künstler und bekommt einen hautnahen Einblick in seine Arbeitsweise.


(Direktlink, via I❤️Graffiti)

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Kokainrückstände im Berliner Abwasser haben während der Pandemie deutlich zugenommen


(Foto: AElliot)

Laut rbb24 wurde in Berlin während der Pandemie deutlich mehr gekokst als ohnehin schon.

Ließen sich 2017 noch 300 Milligramm auf 1.000 Personen pro Tag nachweisen, waren es 2021 doppelt so viele. In eine durchschnittliche Dosis Kokain umgerechnet waren es 2017 zehn, 2021 schon zwanzig Dosen auf 1.000 Einwohner. Der Projektleiter für Siedlungshydrologie, Björn Helm sagte, die Entwicklung zeige „trotz Corona eine fortgesetzte Steigerung“.

Ich will nicht nach Berlin.

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Berlin in Farbe 1910

So könnte Berlin vor über 110 Jahren ausgesehen haben.

Really spectacular, rare film footage of Berlin more than a century ago in color. The original B&W film has been motion-stabilized, speed corrected, restored, enhanced and colorized by means of special Artificial Intelligence software.
The film shows how beautiful Berlin was before both World wars. It starts with a drive by carriage through the Friedrichstrasse, followed by the Leipziger-strasse, the statue („Denkmal“) for Kaiser Wilhelm-I, the Siegesallee, the Siegessäule with its golden angel on top, a close-up of the statues in relief on its base, a baroc fountain and old Berlin as seen from the water.


(Direktlink)

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