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Schlagwort: Childs

9-Jähriger fährt mit dem Auto seiner Eltern zur Kirmes – und zurück

(Symbolfoto: Capri23auto)

In der Nacht wurde in Recklinghausen ein 9-jähriger Bursche von der Polizei hinter dem Steuer eines fahrenden Autos entdeckt. Das hatte er sich von seinen Eltern „geborgt“ und war damit zu einer Kirmes gefahren.

In der Nacht auf Freitag, gegen 2 Uhr, fiel auf der Eulenstraße in Recklinghausen zwei Polizisten im Streifenwagen ein Auto auf, das offensichtlich von einem Kind gefahren wurde. Sie kontrollierten daraufhin das Auto und stellten fest, dass tatsächlich ein 9-jähriger Junge hinterm Steuer saß. Der Junge aus Recklinghausen hatte seine Sitzerhöhung auf den Fahrersitz gelegt und konnte gerade so über das Lenkrad gucken. Er selbst gab an, auf dem Rückweg der Oer-Erkenschwicker Kirmes zu sein – er habe sich das Auto der Eltern geschnappt und sei damit heimlich davongefahren. Damit die Eltern nicht mitbekommen, dass er weg sei, habe er extra das Badezimmerfenster offen gelassen. Aus diesem Fenster war er auch vorher rausgeklettert. Der Junge hatte bei seiner „Spritztour“ großes Glück – er blieb unverletzt. An dem Auto der Eltern war nur der rechte Außenspiegel eingeklappt. Der 9-Jährige war offensichtlich beim Parken gegen eine Hecke gefahren – Nadeln der Hecke hingen noch am Spiegel. Heute wollen sich die Eltern das Auto noch einmal genauer anschauen und überprüfen, ob möglicherweise mehr kaputt ist.

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Eine Nacht einer Mutter mit Säugling und Kleinkind

Ja, das kann alles auch anders laufen. Kinder können da sehr unterschiedlich sein. Sie schlafen mal besser und mal schlechter. Es kann ruhige Nächte geben und ebenso unruhige. Es kann aber zu solchen Nächten kommen, wie sie hier gezeigt wird. Und das auch schon mal ein paar Nächte hintereinander. Da bin ich doch ein bisschen froh, dass meine schon groß sind. Es hört dann irgendwann auf. Oder besser: ändert sich. Sie rufen dann nachts an und möchten von irgendwo abgeholt werden. ;)


(Direktlink)

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Der „dämonisch“ schreiende Junge auf einem 8-Stunden-Flug – und die Meinung einer Stewardess

[Update] 17.02.18, 00:03 Uhr: Die hier zitierte Flugbegleiterin hat mit einer Kollegin gesprochen, die auf dem Flug dabei war. Laut ihrer Aussage sei der im Netz geächtete Junge Autist.

Heute hatte ich mehrfach dieses Video im Reader, das von sich sagt, einen etwa drei bis vier Jahre alten Jungen zu zeigen, der auf dem Flug von Deutschland nach Newark, NJ, gut acht Stunden durch geschrien hätte. „Dämonisch“ im Sound, was dem aufgezeichneten Sound durchaus nahe kommt. Mich hat das irgendwie mitgenommen. Als Vater. Als Pädagoge.

Fliegen bedeutet für mich persönlich enormer Stress. Ich hasse es, weiß aber, dass es manchmal durch bestimmte und gesetzte Umstände keine andere Möglichkeit gibt. Dann nehme ich es notgedrungen hin, versuche durchzuhalten und irgendwie meinen Stress im Zaum zu halten.

Als ich dieses Video sah, das aus acht Stunden Flug auf nicht ganz fünf Minuten zusammengekürzt wurde, musste ich daran denken, wie sehr mich das ganz persönlich in meiner dortigen Situation fertig gemacht hätte. Zumal das Video vorgibt, dass der Bursche echt acht Stunden durch geschrien hat. Ob dem tatsächlich so war, lässt sich schwer nachvollziehen. Steht halt aber so da.

Wir sitzen hier dann abends im Pädagogen-Haushalt so und gucken uns das nochmal an. Ich wollte es schon mittags ins Blog packen, war mir aber nicht sicher. Der Junge ist irgendwann zu erkennen – und ich weiß halt auch nicht so genau, ob das alles genau so gewesen sein soll. Wenn ja, meine Fresse, da hilft auch kein Noise Cancelling und du bist halt acht Stunden in dieser Kiste gefangen. Aber wenn nicht?

Die Frau des Hauses sagt, „Krass!“ Wir reden darüber. Die Passagiere, die Flugbegleiter, die Mutter. Vor allem die Mutter! Irgendwer müsste da doch mal was sagen. Was machen! „Da wirste doch bekloppt!“, so unsere einhellige Meinung. Das will ja keiner.

Sie dann so: „Warte mal, ich schreibe mal eben der Stewardess, die ich kenne. Die begleitet regelmäßig Flüge in die USA. Mal sehen, was die davon hält.“

Ihre erste Antwort: „Das Video zeigt nicht mal fünf Minuten aus acht Stunden. Wenn ich den nicht kenne, der das Video gemacht hat, bin ich da erstmal skeptisch.“ Okay. Guter Hinweis, über den ich so, zugegeben, bisher nicht nachgedacht habe. Aber sie schreibt weiter:

„Soll so schon mal vorkommen, habe ich selber so aber noch nie erlebt.

Aber wir würden immer hingehen und versuchen uns ein Bild zu machen. Kind krank, Panik, paralysiert, Medikamente. Und auf alle Fälle mit den Eltern reden. Sowas geht gar nicht und das Kind hat auch auf den Rücklehnen so gar nichts zu suchen.“

Ob irgendwas davon versucht wurde, zeigt das Video nicht. Gibt auch kaum bis gar nicht Hinweise darauf. Sich ein echtes Bild zu machen, fällt deshalb schwer.

Sie weiter:

„Wenn das hier so krass war, dann haben die Kollegen bestimmt versucht, etwas zu unternehmen. Ist vor allem der Job vom Purser. Der ist extra nicht in den Service integriert, um sich um solche ‚Besonderheiten‘ zu kümmern.“

Auch davon sehen wir nichts.

Nun kann es sein, dass die Szenen davon in dem Video einfach keinen Platz gefunden haben. Es kann sein, dass es diese nicht gab. Oder doch. Ich weiß es halt nicht. Und darum mag ich mir kein Urteil darüber erlauben, was genau bei diesem Flug passiert ist.

Es ist nur so, dass das Netz den Jungen zu einem „Dämon“ und die Mutter zu einem Arschloch macht. Schwierige Kiste, ohne mal nachgefragt zu haben.

Das, was ich hier sehe, hätte mich als Vater, als Pädagogen und vor allem als vom Fliegen immens Gestresster total aufgeregt. Aber ich sehe halt nur fünf Minuten von einem Acht-Stunden-Flug. Und diese fünf Minuten bringen jegliche Bewertungen, jegliche Urteile gleich mit. Ich hätte sie fasst unterschrieben und mich empört. Dabei habe ich gar keine Ahnung, was genau an Bord da passiert ist.

Schön und auch wertvoll, da nochmal nachgefragt zu haben. Bei einer Stewardess. Einer, der täglich Brot solche Situationen sind, auch wenn das in dem Clip nicht ersichtlich ist. Danke dafür.

Aber wenn sich das so tatsächlich acht Stunden so zugetragen haben sollte, hätte sich das für mich absolut katastrophal angefühlt, um das mal gelinde auszudrücken.

Allein: diese fünf Minuten reichen halt nicht aus, um über tatsächlich acht geflogene Stunden urteilen zu können. Deshalb mag ich das nicht tun. Wollte ich nur eben mal loswerden.

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Künstler reproduzieren Monsterzeichnungen von Kindern

https://vimeo.com/240596750
(Direktlink)

The Monster Project hat 100 professionelle Künstler aus der ganzen Welt und Grundschüler zusammengebracht, um Zeichnungen, die ursprünglich von den Kindern gemacht wurden, in ihren eigenen Stilen zu reproduzieren. Gerne digital. Das soll die Kids dazu ermutigen, weiterhin zu zeichnen, weil daraus wirklich Großartiges entsteht. Auch schon dann, wenn ihre Bilder nicht reproduziert werden. Weil Zeichnen an sich schon ganz wunderbar ist.

Dazu gab es eine erfolgreiche Crowdfunding-Aktion und ein Buch, das die Lieblingsillustrationen dieser Kollaborationen zeigt. Außerdem eine Galerie und einen Instagram-Account.

With a decreasing emphasis on arts in schools, many children don’t have the opportunity for creative exploration they deserve. That’s a monstrous trend we would like to destroy. As artists ourselves, we understand how important that initial creative exposure is and how it can truly alter the shape of a child’s future.

By collaborating with the students and finding inspiration from their imaginings, we hope to help them recognize the value of their ideas and make them feel excited about the potential of their own minds. Creativity comes in many forms, and we hope to encourage their exploration of their own unique perceptions of the world we share. And, while we’re at it, we want to introduce to them the notion of art as a legitimate career path.

(via Laughing Squid)

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Über Smartphonenutzungsdauer

Wenn ich Eltern-Medien-Beratungen mache, habe ich hin und wieder einen Koffer dabei, in dem all das drin ist, was heute in einem Telefon steckt. Auch, um zu verdeutlichen, was heute alles so im Smartphone steckt und dass Kids eben sehr viel damit machen, als „nur ständig aufs Telefon zu gucken“.

Der Leher Dejan Mihajlović‏ hat das mal ganz passend visualisiert.

https://twitter.com/DejanFreiburg/status/961256107275685888

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Elternschaft am Beispiel einer Zwiebel – und eines vermeintlichen Apfels

Eltern dürfte dieses Gefühl nicht fremd sein. Ich schließe mich dabei sehr gerne uns ganz bewusst nicht aus. ¯\_(ツ)_/¯

– Mama, darf ich diesen Apfel essen?
– Nein, das ist eine Zwiebel.
– Das ist ein Apfel!
– Es ist eine Zwiebel.
– Es ist ein Apfel!!!.
– ok wenn Du darauf bestehst, dann esse ihn.

(Lieber tot als den Fehler zuzugeben)?


(Danke, Maddi!)

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Blipblox – ein kindgerechter Synthesizer

Playtime Engineering hat auf der NAMM mit Blipblox einen kleinen Synthesizer vorgestellt, der sich in erster Linie an Kinder ab drei Jahren richten soll. Mit Klangforschung kann man ja nicht früh genug anfangen.

Blipblox verfügt über einen „firmeneigenen Algorithmus, der vollkommen einzigartige Waveforms generiert“. Außerdem über zwei Hüllkurvengeneratoren, einen Tiefpassfilter, einen eingebauten Lautsprecher, eine Audioausgang und zwei LFOs. Dazu noch eine MIDI-Schnittstelle.

Da kann der Spaß schon im Kinderzimmer beginnen. Mit $159 jetzt kein kleines Geschenk, aber LEGO und Co sind da auch nicht wesentlich billiger.


(Direktlink)

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