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Schlagwort: DJ-Mix

Adventskalender 2018, Türchen #12: Gaya Kloud – Elektro Safari

Gaya Kloud ist ein Alter Hase hinter den Tellern, die die Welt bedeuten. In etwa mein Jahrgang dreht er diese in etwa schon so lange, wie auch ich das tue. Allerdings ist er dem Vinyl immer noch recht treu, was bei mir ja ein wenig anders ist. Seine musikalische Breite ist beeindruckend und wenn er einen Floor bespielt, brennt die Bude, wie ich letzten Freitag mal wieder persönlich miterleben konnte.

Da wird sich stilistisch nicht festgebissen. Da gibt es House, der mit Techno korreliert und irgendwann mit der Acidpeitche vermöbelt wird. Getreu dem Motto, es wird getanzt, was auf die Teller kommt – und das funktioniert tatsächlich sehr gut. Mixtechnisch hält er es ganz klassisch: da fliegen die Fader förmlich nur so hin und her und den guten alten Backspin gibt es in regelmäßigen Abständen als Zugabe. Ein bisschen wie bei Carl Cox.

Neben seiner Tätigkeit als DJ, und das muss man auch mal erwähnen, ist Gaya seit Jahren dabei in Potsdam die Clubkultur am Leben zu halten. Das ist heute mitunter mühselig, denn sie ist fast gänzlich ausgestorben. Die Freaks von früher sind jetzt alle Eltern geworden, feiern nicht mehr oder sind längst dorthin weitergezogen, wo Clubkultur einfach noch sehr viel mehr brennt. Hier in Potsdam ist davon nicht mehr viel übrig und Gaya macht da ein bisschen den Don Quijote. Stetig und manchmal auch im Kleinen. Aber einer muss es schließlich tun.

Genug der Worte, zieht die Tanzschuhe an, ist Bergfest.


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Style: House, Techno, Acid
Length: 02:25:52
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
na

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier. Das Cover-Foto ist von jplenio.

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Adventskalender 2018, Türchen #11: Max Raschke – Brettchen

Max spielte im letzten Dezember auf dem Shell Beach des Chaos Communication Congress genau nach mir und machte mich mit seinem Set aus liquiden Drum & Bass ziemlich an. Und weil Drum & Bass hier immer auch Thema sein muss, fragte ich ihn, ob er nicht Bock hätte einen Teil davon für den diesjährigen Kalender zusammenzutragen. Gefragt, getan.

Und so haben wir hier jetzt eine richtig ordentliche Portion Trommeln und Bässe, die ordentlich in die Birne und die Beine geht. Raus aus der akustischen Hängematte, rein ins Gewummel.

„Brettchen“ untertreibt in der Namensgebung allerdings ein wenig, denn das Teil tritt Arsch wie ein ausgewachsenes Brett. Bämm! Und ab!


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Style: Drum & Bass
Length: 01:05:00
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
LSB – Potshot
Whiney – Fever
Break – Time to fly
High Contrast – If we ever (Unglued Remix)
Enei – Grave
Need for Mirrors – Tidal Wavey
Skeptical – Blue Eyes (VIP)
Skeptical – Plastic City
Submarine – Clairon
Zed Bias – Pick up the pieces
Alix Perez, Skeptical – Room 667
Foreign Concept – Kilmersdon
Calculon, Austin Speed, Shamanga – Fierce (Skeptical Remix)
Foreign Concept – Gozen
Enei – Trainchaser
Foreign Concept – Jaipur (Villem Remix)
Rockwell – Belief Systems
Enei, Kasra – So real
Mako – Come down (Pusher me)
Kasra – Ski Mask
Ground – Attract
Skeptical – Void
Detail, Tiiu – Days go by
Mortem – Whispers
Enei, Eastcolors – 2012

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier. Das Cover-Foto ist von jplenio.

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Adventskalender 2018, Türchen #10: Hannes Fischer – Sagaland 🎄

Ich weiß gar nicht mehr genau, wann ich wie auf Hannes Fischer gestoßen bin, aber es muss schon eine ganze Weile her sein, so lang wie mich seine Musik nun schon begleitet.

Starten wir locker flockig in die Woche, genau so würde ich diesen Mix von ihm umschreiben. Locker flockig trifft es gut. Viele kleine Melodien fernbar von hartem Sound. Sehr verspielte Synthlines und davon jede Menge. Ein bisschen auch immer den Blick auf den alten Disco-Sound, ohne verstaub daherzukommen. Irgendwo dann noch eine Prise Synthie-Pop, ohne dabei zu nerven. Auf allen Ebenen und in Gänze locker flockig eben. Sound, wie ich ihn selten zu hören bekomme. Und davon kann Hannes jede Menge, wie seine Mixe und Produktionen beweisen.

Auf in den Montag, ohne sich stressen zu lassen. Bitte sehr!


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Style: Disco
Length: 01:00:02
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
01 Tripnaha – Saga (Original Mix)
02 Chmmr – Welcome Onboard (Original Mix)
03 Euan Ellis – Sky Harbour (Original Mix)
04 Spoiled Coffee – Harps (Original Mix)
05 Rimer London – Do Easy (Original Mix)
06 Jex Opolis – First Stomp (NYC Mix)
07 Seb Wildblood – Leave It Open (Original Mix)
08 Letta Mbulu – Down By The River
09 Phil Asher – Bounce in the Sand
10 Thomas Fontana – June (Original Mix)
11 Roisin Murphy – In Sintesi (Original Mix)
12 Josè Armando Castilla – Winter Sea (Nephelhouse Remix)
13 Mytron & Ofofo – Crickets / Archipelagian Impressions (Original Mix)
14 Re:tract – Amber (Original Mix)

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier. Das Cover-Foto ist von jplenio.

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Adventskalender 2018, Türchen #08: Mogreens & Karl – Czech Mystik

Sorry für das Delay, ich hatte gestern Betriebsweihnachtsfeier, nach der die Nacht dann irgendwie bis in den Morgen in einem Technokeller eskaliert ist, hatte gestern nichts vorbereitet und bin eben erst aus dem Bett gefallen. Das passiert halt schon mal, wenn ich mit Mogreens unterwegs bin – so wie eben letzte Nacht. War geil, liebe Leute.

Mogreens & Karl sind seit jeher für die Musikkuriositäten rund um den Jazz zuständig und spielen Platten, die ich meistens noch nie gehört habe. Das ist geil, weil es meinen musikalischen Horizont erweitert, der beiden beiden verdammt groß ist.

Und so haben sie sich neulich zusammen in einer Hütte in Tschechien hinter die Plattenspieler gestellt und ihre Definition von tschechischer Mystik zur Aufnahme gebracht. Soul, Jazz, Schlakkerbeats, Bass. Was die beiden ausmacht. Der perfekte Begleiter zum heutigen Katerfrühstück, das, ja, ein sehr spätes geworden ist. Aber wie das so ist mit Mogreens, es muss immer alles eskalieren – und dann lassen wir das auch zu. Ha!


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Style: Jazz, Soul, Alles
Length: 02:30:19
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
na

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier. Das Cover-Foto ist von jplenio.

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Adventskalender 2018, Türchen #07: Rudi Stöher – Unser Herbst mit Ines

Ich muss das hier jetzt mal schreiben, weil es einige vielleicht gar nicht wissen. Rudi Stöher, mein mir heute liebster Buddie, ist mir vor 13 Jahren mal als Jugendlicher im dienstlichen Kontext begegnet. Wir sind gemeinsam auf einer Kanu-Biwak-Tour gelandet, die uns durch den urwäldlichen Teil der Oberspree führte. Er als Teilnehmer, ich als Betreuer. Wir mochten uns, konnten auch dann noch über den von uns betriebenem Blödsinn lachen, wenn alle anderen schon ausgestiegen waren. Können wir heute noch. Manche finden uns dann komisch. Wir uns auch, aber anders und natürlich ganz zu Recht. Auf dieser Tour kam es zu im Spaß gemeinten Rangeleien und Rudi wollte mit mir, dem in seinen Augen älteren Herr, ringen. „Kräfte messen“ und so. In dem Zuge rastete mit der Stirn auf einem festgetrampelten Feldweg ein und zog sich eine Gehirnerschütterung zu, was mir furchtbar leid tat. Er hatte sich überschätzt, so wie viele junge Männer das halt mal so machen. Aber wir blieben cool miteinander.

Er kam dann hin und wieder als Gast in den von mir betreuten Jugendclub und entwickelte Gefallen an den Plattenspielern, die dort einen alten Vestax-Mixer rahmten. HipHop-Set Up. Ich hatte einige Platten dort, Techno, alten House, diesdas. Er stellte sich daran, wollte wissen, wie das theoretisch funktioniert und ich versuchte es zu erklären. Dann nahm er sich die Kopfhörer und machte praktisch das, was DJs gemeinhin so machen: er mixte. Und zwar verdammt gut.

Später machte er im Rahmen seiner Ausbildung ein Praktikum bei mir. Wir redeten viel über Musik. Und über Musik und über Musik. Den Rest des Tages spielten wir Billard. Und redeten über noch mehr Musik. Spielten sie so, wie man Musik spielt, wenn man sie leidenschaftlich liebt.

Er war mein einziger Praktikant, der es schaffte, seinen Prüfungstermin zu verbasseln, was dazu führte, dass seine Prüfungskommission in meinem Club stand und er nicht wusste, dass das an diesem Tag sein Termin gewesen wäre. Er war der einzige Praktikant, der es bei seinem damaligen Bildungsträger je schaffte, mit null Punkten durch die Prüfung zu fliegen. Da reden die heute noch drüber, so wir heute noch gerne darüber lachen. Er holte die Prüfung nach und bestand.

Noch später fingen wir dann damit an gemeinsam aufzulegen, was meistens – wenn auch nicht immer – gut klappte. Es gab dann großartige, gemeinsame und einige wenige Gigs, die nicht so gut funktionierten. Weil für die halt jeder mal so seine Gründe hat.

Heute sind wir ein Team. So sehr, dass alles auf dem KFMW steht, immer auch irgendwie mit ihm verbunden ist. Wir lieben es, gemeinsam dem deepen Techno zu fröhnen und diesen mit dem House zu verbinden. Und wir feiern dann gemeinsam jeden Track. Wer uns live erlebt hat, wird das wohl bestätigen können. Wir lieben das wirklich hart.

Und wir bringen uns gegenseitig Musik näher, für die wir vorher mitunter wenig Verständnis hatten. Ich mein, der Tüp kann jeden K.I.Z. Song mitrappen, wobei ich K.I.Z. davor einfach unerträglich fand, was sich seitdem geändert hat. Er hört heute Kettcar, liebt die Scherben und kann sogar Trettmann was abgewinnen, was für ihn mal so gar nicht ging.

Bei elektronischer Musik hingegen waren wir uns immer einig. Auch bei den Downbeats. Da bedarf es keiner Diskussionen. Unsere musikalische Breite passt in seiner Quintessenz wie der sprichwörtliche Arsch auf Eimer. Und genau das zeigt dieser Mix, den ich liebe. Nicht allein der Tracklist wegen, die schon mega ist, wobei er mich dazu brachte, „mega“ in meinen Sprachgebrauch zu übernehmen. Sondern auch deshalb, weil er das Dingen in all seinen Facetten auf Vinyl abliefert. Und dafür liebe ich ihn noch ein wenig mehr. Danke, Diggi. Mega!

Ich weiß, dass der Mix schon ein paar Tage älter ist und um den Moment in dem er entstanden ist. Hat mit dem hier nichts zu tun, ist aber ein ganz großes Thema in seinem Leben. Und das macht das ganze hier noch viel besser.

DJ Koze, Bonobo, Boards Of Canada, St Germain, Massive Attack, Air, Kettcar, Moderat, Robag Wruhme, Stimming, Alessandro Crimi und Erobique. Ich mein, wer bitte packt das alles denn so verdammt cremig in einen Mix? Ich so schreibe so etwas nicht oft, weil es mir nicht zusteht, aber das hier ist Rudi sein Meisterstück. Liebe es. Sehr!


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Style: Liebe, Freiheit, Alles
Length: 02:50:36
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
1. Goldroger – Mk Ultra
2. DJ Koze – Auroville
3. Rival Consoles – Low
4. Bonobo – Migration
5. Boards Of Canada – Satellite Anthem Icarus
6. Torben – Neptunparty (Outro)
7. Cloudchord Feat. Soul Food Horns – H’okay
8. St Germain – Street Scene
9. Massive Attack – Black Milk
10. Air – New Star In The Sky
11. Missincat – Pirates
12. Kettcar – Balu
13. Caribou – Sun
14. Apparat – Black Water (DJ Koze Remix)
15. Moderat – Les Grandes Marches
16. Soap & Skin – Marche Funébre (DJ Koze Remix)
17. The High-on-Wye Quintet – The Haft Jams (pt.1)
18. Black Deer – Pray For Us
19. Robag Wruhme – Wupp Dek
20. Herbert – It’s Only (DJ Koze Mix)
21. DJ Koze – Xtc
22. Stimming feat. Piper Davis – Southern Sun
23. Rampe – Sunday
24. Dirty Döring – Été Pluvieux
25. Steve Bug – Different in Detroit
26. Alessandro Crimi – Bathy
27. youANDme & 6FEET – Grains
28. Robag Wruhme – Draw Halcyon Days
29. Erobique & Robag Wruhme – Hier kommt die Sonne
30. Robag Wruhme – Ende

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Adventskalender 2018, Türchen #06: Zuurb – Laomedeia

Fast schon traditionell steckt im Nikolaustürchen ein Mix von Zuurb, dem Golden Boy des Ambient, der mittlerweile Berlin hinter sich gelassen hat und nach London gegangen ist, was egal ist, denn Musik ist immer international und seine sowieso.

Hier reiht er wieder eine Perle an die andere und bestückt so eine Kette aus Ambient, Pianomelodien und hin und wieder, wie immer bei ihm, tauchen auch ein paar dezente Beatgerüste auf. Wie eine Zugfahrt durch ein Tal, das im Nebel liegt. Lassen wir uns mitnehmen auf eine Reise, die zum Innehalten einlädt, zum Durchatmen und natürlich auch zum Träumen. Auch wenn heute Donnerstag ist. Arbeiten können wir Morgen immer noch. Happy Nikolaus!


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Style: Ambient, Piano
Length: 00:59:13
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
Altrucent – Spark
Serein – Avenoir
Arros – Placate
Michael FK – Ember
Josh Alexander – Elan
Nuages – distant
4th Front – Worlds Apart
Snorri Hallgrímsson – Be Still, My Tongue
Michael Legan – A Momentary Fall
Tristan Eckerson – Sepelo
Ed Carlsen – Bliss
woolookologie – I tried to reach out (with Handbook of Magic)
Snorri Hallgrímsson – Be Still, My Tongue (Slow Meadow Rework)
Christian Löffler – Pigment (Don’t Say Edit)
Ed Carlsen – Otto (Steve Gibbs Remix)

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Adventskalender 2018, Türchen #05: Radziminski – Lucid Love Prélude

Widmen wir uns an diesem kalten klaren Morgen doch dem allseits beliebten Bummeltechno. Den spielt der Leipziger Radziminski mit Karacho im Schneckentempo. Und weil er selber das ganz wunderbar zusammenfasst, zitiere ich mal ganz frech: „Langsam ist das neue schnell, so kommt man auch trockener durchs Bassgewitter. Wenn das Disobisquit zum Abendbrot mal wieder drückt und der verspulte Morgen so sicher wie das Amen in der Kirche, dann hilft nur noch der fluffige Mottenfiffi deiner Oma. Gleichzeitg eine galante Umschreibung für seine Musik; da fällt einem ja das Monokel aus der Klüse…“

Wenn es eine Möglichkeit gibt, besinnlich zu raven, dann in jedem Fall zu diesem Sound. Ihr probiert das jetzt mal aus.


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Style: Bummeltechno
Length: 01:15:24
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
1. Roderick – Perfect Mirror
2. Deculator – Nadanta
3. Lui Mafuta – Nectarphilia
4. Ante Perry – L.O.V.E.
5. Iorie, Karlinski, Lima Lew – Passing By
6. David Keno, Nico Stojan – Princess Of The Night (Mira & Chris Schwarzwälder Remix)
7. FeelNoize – Burning Fields (Rudy Remix)
8. Bongobeck – Shallow (Ben Böhmer Remix)
9. Just Emma, Matthias Wittmann – Sunshine (Krink*s Solar Eclipse Remix)
10. Iorie, Coss – Ma Ato
11. Ninze & Okaxy . Lyre
12. Arunati – Meet Me At Dawn

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Adventskalender 2018, Türchen #04: Manjana – Hello Goodbye

Manjana aus Berlin schrieb mir mal auf Soundcloud. Ich hörte mich dann durch ihre Mixe und dachte, das könnte hier ganz gut passen. Immer eine Prise Disco unterm Kiel, der sich in den letzten Jahren musikalisch wieder etwas breit gemacht hat und von dem wir in Zukunft sicher noch viel mehr hören werden.

Manjana verpackt ihn in House, mit ein wenig Space und das immer etwas trippy. So wie in diesem Mix, den sie neulich live mitgeschnitten hat. Scheint mir eine gelungene Sause gewesen zu sein, die euch hier jetzt den Vormittag versüßen kann.


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Style: Trippy Space House Disco
Length: 02:57:29
Quality: 256 k/bits

Tracklist:
na

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Adventskalender 2018, Türchen #03: Janthe – Pump it like Jesus!


Es ergab sich einst, dass eine sympathische Jugendliche bei mir im Jugendclub auftauchte. Sie kam mit ihrem Freund, der am Deejaying interessiert war. Sie wurde dann so etwas wie eine Stammbesucherin. Wir sprachen über Musik, das Leben, die Liebe und wie man die Welt zu einem besseren Ort machen könnte.

Irgendwann trennten sich die beiden, er gab das Deejaying auf, sie ging nach Leipzig. So wie heute viele junge Menschen zum Studieren nach Leipzig gehen.

Ich mag Social Media in diesem Punkt immer noch sehr gerne. Ich sehe, was meine einstigen Clubbesucher so treiben und wie sie für sich den Welt entdecken und ihr Leben in dieser einrichten. So bekam ich mit, dass jene Jugendliche von damals heute als Janthe das Musizieren im Allgemeinen und das Deejaying im Speziellen für sich entdeckt hatte und mittlerweile ziemlich regelmäßig in dieser Mission hinter den Decks steht. Und dann dachte ich, sie muss einfach mit in den Kalender.

Und weil heute Montag ist, gibt es hier jetzt erstmal was zum wach machen. Eigentlich spiele sie Techno, meinte sie, das hier sei doch eher „housy“ geworden. Dafür aber ballert diese recht ordentlich und hat auch eine kurz nicht näher erläuterte Hintergrundgeschichte: „Das war ganz abenteuerlich – hinter dem Mix liegt einiges an kaputter Technik und sogar ein mini Autounfall.“

Vielleicht erzählen wir die ein anderes Mal ausführlicher. Jetzt erstmal alles auf laut – und Abfahrt.

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Style: Techno
Length: 01:09:13
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
Via Maris – Side Effects
Desert Sound Colony – I C Jangles feat. Baby Rollen (Instrumental)
Qnete – Segway City Tour
Desert Sound Colony – Tickle Me Pink
Spencer Parker – Three Dee NYC
Reptant – Hypnotik Psykotik
Jensen Interceptor – Planetary Mindset
Almaty – Gennaro (Endian Remix)
Randomer, Hodge – Slipping
Rees, Squane – Little Orphan Android
Robag Wruhme – Wabb Bodun
Ennio – Giza
Joy O, Ben Vince – Systems Align

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Adventskalender 2018, Türchen #02: Filburt – Kaminknacksen

Steffen aka Filburt habe ich hier schon des Öfteren im Blog gehabt. Schon vor Jahren wollte ich einen Mix von ihm, was aber irgendwie nicht geklappt hatte und Rudi dachte nun, es wäre mal wieder an der Zeit, nochmal nachzufragen. Und siehe da: hat geklappt.

Ich mag sehr, dass Filburt musikalisch enorm breit aufgestellt ist und man eigentlich im Vorfeld nie genau weiß, was man von ihm bekommt. Es ist ein bisschen so wie du gute alte Wundertüte. Und wenn wir die hier öffnen, haben wir das perfekte Gimmick zum ersten Advent. Downbeats, Breaks, bisschen HipHop und hintenraus dann Fauna Flash. Weiß gar nicht, wie lange es her ist, dass ich die mal in einem Mix gehört habe. Ein paar Jährchen dürften das schon sein. Stilistisch bringt sein Mix alles mit, was entschleunigt. Technisch einwandfrei zu einer verdammt angenehmen Stunde verwoben.

Und wenn Filburt nicht gerade Platten aneinanderwebt betreibt er mit O*RS ein Label, dessen Veröffentlichungen immer ein Ohr und meistens sogar einen Kauf wert sind.


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Style: Downbeats, Breaks, (Instrumental) HipHop,
Length: 01:00:45
Quality: 180 k/bits

Tracklist:
01 Nightmares On Wax – Me + You – Warp Records
02 MM2 – Resig Nation – Moony Me – Secret Crunch
03 Matt Flores – Virgo & Taurus – O*RS
04 DJ Cam – Juliet (Dj Cam Remix) – Inflamable
05 TJ BROWN – On And On SHYHIEM freestyle FT MONEY MAY
06 Harmonic 33 – Kaleidoscope – Alphabet Zoo
07 Filburt – Take IT Back – Mireia
08 Étienne de Crécy – Tempovision – Disques Solid
09 Cuthead – Heartless – Uncanny Valley
10 Ranko – Campfire Nights – Blaq Numbers
11 The Herbaliser – A Mother (For Your Mind) – Ninja Tune
12 Claudja Barry – Love For The Sake Of Love – London Records
13 Monkey Marc – Post Traumatic Dub -Jahtari
14 Fauna Flash – Mother Nature feat. Sugar B – Compost Records
15 RSS Disco – We’ll Sea – Mireia
16 Jill Scott – Love Rain (Remix) – White Label

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier. Das Cover-Foto ist von jplenio.

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