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Schlagwort: DJ-Mix

Wenn Oakin Downbeats mischt: At The Beach

Nico aka Oakin ist mit seinen Sounds hier schon lange Stammgast. Eigentlich steht sein Name für deepes Dubstep-Geschiebe, aber wie die meisten DJs im Elektronik-Bereich hat auch er eine sehr träge Ader im Ohr, um Sound zu mögen, der so klingt, wie Dope beim Kiffen duftet. Und womöglich auch deshalb hat er drüben bei den Blogrebellen für den gestrigen Sunday-Joint gesorgt, der hier gerade ziemlich dankbar angenommen durch die Küche wabert.

Ich hatte ein echt dickes Wochenende. Freitagnacht bis Samstagmorgen hatte ich mit Rudi auf einem Psytrance-Geburtstag gespielt, die letzten beiden Tage haben wir uns dann in Familie mit Freunden auf dem Lollapalooza rumgetrieben, in der Summe viel zu wenig geschlafen und auch – ich will es zugeben – das ein oder andere Glas zu viel getrunken. Ich merke es in diesem Sommer besonders deutlich: ich bin keine 20 mehr und brauche nach so „harten“ Wochenenden locker 2-3 Tage, um mich zu regenerieren. Dafür bedarf es dann gerne den passenden Soundtrack – und dieser hier ist dafür perfekt geeignet und fantastisch gemixt auch.

Ich hatte schon lange vor einen Trip-Hop / Ambient / Dope-Beats Mix zu machen und Deine Sunday-Joint-Anfrage brachte mich endlich dazu auch mal einen aufzunehmen. Viele der Tracks begleiten mich schon seit Jahren. Dieser Sound ist einfach die Grundlage bzw. der gemeinsame Nenner in anderen Genres wie Dubstep & DnB, die ich auch gerne auflege. So eine brise Laid- Back-Ambient-Sound gibt dem ganzen die herzerwärmende Tiefe, die ich an dieser Musik so sehr schätze.

Der letzte Track ist ein ganz besonderer, der mich auch mit einem Menschen verbindet, den ich in Asien kennengelernt habe und wir dort diesen track zusammen hörten. Solche Mixe sind für mich einfach perfekt, zum Beispiel zum Reisen (was ich verdammt gerne tue): Kopfhörer im Ohr und die Welt an sich vorbeiziehen lassen.


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Tracklist:
Lenall Brown – Relax to the max (Chill Mix)
Baul Dimension – Sonargon
Ilhan Ersain – Angels
Jake Childs – Forgotten
Unknown – In Credo
Ash Walker- Twenty Four
Dj Taught – 86-1
Stray – Dizzy
Faded & Occult – I don’t know
Bugseed – Stansmood
Submerse – Sayz U (KRTS Edit)
Danny Scrilla – Sunndown
Danny Scrilla – Helium
Danny Scrilla – Rigel7
Alexafons – Drownin sound
Synkro – Falling
Synkro – Aceptance
Oumou Sangare – Saa Magni

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Die Vögel: Music To… Walk By In The City At Night

Frischer „Music to“ Mix bei i-D von keinen Geringeren als den Vögeln. Und der versüßt mir hier gerade den Wochenendausklang. Auch weil er so ganz wunderbar anders ist.

Hamburg homies Jakobus Siebels and Mense Reents make up the Die Vogel duo. The duo make some of the finest deep tech and phsyc house and have released together almost exclusively on Dj Koze and Marcus Fink’s Pampa records. Their name simply translates as ’the birds’ and the super talent multi-instrumentalists put on one hell of a live show, flying between the trombone, trumpet, flute and clarinet all glued together seamlessly with percussion and techno for good measure (obviously).


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Mix: Kraak & Stöher @ Rroahhrr Festival

Ich habe am letzten Samstag gemeinsam mit Rudi auf dem wunderbaren Rroahhrr Festival im brandenburgischen Bralitz quasi das letzte Set für das Wochenende gespielt. Vorher haben wir uns die großartigen Lieder von Missincat angehört oder den akustischen Energy-Drink der Dwarphs gegeben. Nebenbei viel mit Menschen gesprochen und allgemein auch in diesem Jahr wieder viel Spaß gehabt.

Hier das Filetstück des Mixes. Hintenraus gab es noch ein bisschen Rock und Alternative, den Rudi hier mal weg geschnitten hat. Wer das haben will, muss halt beim nächsten Mal einfach mal live vorbeikommen.

Was in diesem Jahr besonders schön war: die Veranstalter haben aus den umliegenden Flüchtlingsunterkünften Menschen eingeladen, die dann auch kamen und wirklich ausdauernd und ausgelassen mit uns auf Techno gefeiert haben. Und nicht nur sie hatten eine tolle Nacht.


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No tracklist, just dance.

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Solitude – Slanted Purpose Mixtape

Ich war letzte Nacht auf dem RROAAAHHRR! Festival und hatte mit Rudi in der Nacht für jede Menge Musik gesorgt, viel zu viel getrunken und viel zu wenig geschlafen. Jetzt bin ich komplett im Eimer und bräuchte eigentlich drei Tage Urlaub. Man wird halt nicht jünger.

Da das mit dem Urlaub ausfällt, muss jetzt erstmal eine akustische Regenerationskur her. Wie gut, dass Solitude ein neues Mixtape am Start hat, das diese Aufgabe so gut übernehmen kann, wie kaum irgendwas anderes. Auf Bass aus dem Wochenende gleiten.


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Mix: Das Kraftfuttermischwerk – Lazy in Bochum

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Die Jungs vom Lunatic Circus hatten mich am Samstag zu ihrem Lazy Dub Festival eingeladen, das hinter der Jahrhunderthalle im Westpark Bochum stattfand. Das ganze lief von mittags bis zum Abend und war eine durchweg schöne und gelungene Veranstaltung, an der locker 500 Menschen teilnahmen. Sie kamen samt Kind, Kegel, Yogamatte, Hula Hoop und Grill bei bestem Wetter, um einfach mal einen Tag lang zu entspannten Klängen im Park zu verweilen. Keine Aufregung, kein Tanzdrang – einfach ein Chill in mit dicker, äußerst delikater Anlage. Es war mir eine Freude, dabei für einen Teil der Musik zuständig sein zu können. Jede Stadt sollte im Sommer im Park mindestens ein derartiges Fest haben. Es war ganz wunderbar.

Hier mein Mitschnitt. Dort noch ein Fotoalbum mit ein paar Impressionen aus dem Westpark.


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Tracklist:
Another Fine Day – Nature Boy
Charlie Puth – Chop Like This
Gerwin – Fusion
100day Delay – Splinters Of Her
Galimatias, Alina Baraz – Make You Feel
Primate – Recline
Diamond Poet – Walk
Gerkle – Vertigo
Toka – Thalmor
Freud & IZ – Sognatori
Kercha – Yellow Moon
Enigma Dubz – Let Go
ATOS – What I Need (Internal Sun RMX)
Dual Tone – Reign Dub
James Blake – Limit to Your Love
Air – La femme d’argent
Chasing Dreams – Departures
Shoffy – Into Oblivion
Gramatik – Sumthin‘
B9 – Bungalung
SORA & Hajimari – Absence
SORA – Sunken World
Tycho – A Walk
ODESZA Feat. Little Dragon – Light
Portishead – Roads
Terranova – Midnight Melodic (Chase the Blues)
Panda Coast – Bokeh
The Magician, Years and Years – Sunlight feat. Years and Years (Darius Remix)
Borealis – Nightfall (Ben Lukas Boysen Remix)

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Future Astronauts Podcast #036

Für alle ist heute Freitag, für mich der letzte Tag vom Urlaub. Ich werde den am See verbringen und mir ein bisschen Musik dafür einpacken. Diesen wirklich fantastischen, deepen, atmosphärischen, bassgeladenen Downbeat-Mix aus der Future Astronauts Podcast-Serie zum Beispiel.


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Tracklist:
lienetic – Forlorn
Holy Flare – Tears Of Light
Copycatt – Mother
Jan Amit – Sleep To Awake
Glo x Haven – I’m Sorry
Frameworks – A New Sun
SORA & SAKIMA – Recess
DasKidmo – Smile
Ben Beal – Bellefair (Prod. sinh)
Nude x Manast – Sunset In Tha Vices (Ft. Jeune Faune)
euIV – x5
wush – moon
Francesco Berta – Waves (ft. Anne Van Den Hoogen)
Spheria – A Day By The Sea Without Her

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detektor.fm-Plattenkoffer mit das Kraftfuttermischwerk

Ich bin aus dem Urlaub zurück. Das heißt; ab nachher weht hier wieder ein anderer Wind! Ich werde bis dahin mal die Tumbleweeds raus rollen, den Staub wischen und einmal feucht durchfeudeln. Und dabei nochmal diesen Mix hören.

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Ich habe hier mehrfach erläutert, wie sehr ich das Konzept des Detektor.fm Plattenkoffers mag. Musikanten spielen sich dafür durch Musik, die sie über die Jahre geprägt hat.

Vor einigen Wochen wurde ich gefragt, ob ich denn dafür nicht auch mal in meinem Plattenkoffer wühlen wollen würde, was ich umgehend bejaht habe. Na klar.

Am Freitag lief der Mix auf Detektor.fm, seit heute ist er auch online hörbar.

Eigentlich sollte er anders klingen. Ich hatte ein Konzept, was mir allerdings bei George Pallikaris‘ „Woman“ flöten ging und damit im Mix echter wurde, als mein Konzept hätte sein können. Am Ende sind das hier (wieder mal) Lieblingslieder aus 20 Jahren. Und jedes davon ist mir irgendwie besonders wichtig. Aus Gründen.

Sei es drum: Spielmann, Musik! Mach was Sommerliches, bitte.


(Direktlink, Download-Link)

Tracklist:
01. The KLF – Elvis on the Radio. Steel Guitar in my Soul
02. Sensorama – Echtzeit
03. George Pallikaris – Woman
04. Sushi Club – Niku Jaga
05. Rhythm & Sound with The Chosen Brothers – Making History
06. Vainqueur – Ranges
07. Dublicator – Calm
08. Robag Wruhme – Draw Halycon Days
09. Kruder & Dorfmeister – Where Shall I Turn?
10. Goldie – Inner City Life
11. ASC & Ulrich Schnauss – 77
12. Stina Nordenstam – Little Star
13. Rainald Grebe & Die Kapelle der Versöhnung – Es gibt kein richtiges Leben im Falschen

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Metalheadz Podcast 52: Lenzman feat. T.R.A.C.

Ich bin gerade am Meer, sitze am Strand oder am Pool, genieße das ein oder andere Kaltgetränk, fahre mit dem Boot, schwimme und so was. Was man halt so tun kann, wenn die Zeit und die Umstände es zulassen. Strandsand im Schuh. Voll schön. Was mir ein klein wenig fehlt, ist die Musik. Hier gibt es überall Pop oder Reggaeton. Reggaeton ist schön aber irgendwann halt auch schön kitschig.

Mein WLAN ist hier alles andere als stabil, weshalb mich neue Musik nur spärlich bis gar nicht erreicht. Dieser Podcast-Mix von Lenzman allerdings hat es zu mir durch geschafft.

Wer hier schon länger mitliest, weiß wie sehr ich das Zeug von Lenzman mag, der Drum & Bass bis ins heute transportiert. Trommeln und Bässe mit Seele und Atmosphäre. Da stört sogar der MC fast gar nicht.

Und mit diesem Mix im Ohr gehe ich jetzt an den Pool. Genieße das ein oder andere Kaltgetränk, fahre mit dem Boot, schwimme und so was. Genieße die Zeit.


(Direktlink, via Zweibeiniger)

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Ich packe meinen akustischen Reisekoffer und nehme mit: Mayer Hawthorne – Message From The Soul Sisters

Ich bin hier gerade am Koffer packen, weil ich ab Morgen für ein paar Tage am Meer sein werde. Shirts, Socken und Schlüppa sind schnell in den Koffer gelegt. Sich allerdings Musik auf den Player zu packen, die eine solche Reise begleiten soll, ist weit weniger einfach.

Da trifft es sich ausgezeichnet, dass mir gerade jetzt dieser Mix in die Bubble gespült wird. Übergutes altes Soul-Zeug, das ja eigentlich immer geht. Nehm‘ ich mit – und packe weiter dazu.


(Direktlink, via Martin)

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Süße Melancholie: Fader Mix by Purple

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Purple, der ebenso wie Shlohmo zum We Dit It Collective gehört, brachte die Tage sein Debütalbum „Silence & Remorse“ in die auch digitalen Regale. Jetzt gibt es ein Video zu dem Track „Let me stay“.


(Direktlink)

Im Rahmen der Promo für die Platte hatte der Wahlberliner schon vor zwei Monaten diesen diesen Mix für Fader geschnürt und der läuft hier seit ein paar Stunden im Repeat-Mode.

„His fractured electronic tracks bleed with an appealing rawness; his vocals adding depth to the „fascination with darkness“ that binds him to the rest of the production/DJ crew. Purple used to heavily shift and manipulate his vocals between feminine and masculine registers, playing around with the gender of his sound—that his FADER Mix is comprised entirely of female artists doesn’t come out of nowhere. Purple melds voices as disparate as Nico and Bessie Smith in a drowsy synthesis: the female voice not as a category, but a spectrum. It’s pleasing and surprising and pretty, so put it on.“


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