Wofür man einst ganze 19″ Racks mit jeder Menge Studio-Equipment brauchte, reicht heute, wenn mann es kann, ein Smartphone und die passende App um einen Song wie Fatboy Slims “Praise You” nachzubauen. Das Endergebnis ist zwar nicht so perfekt wie das Original, aber für den Garten reicht’s.
Anlässlich des 25. Jubiläums von Fatboy Slims Album „You’ve Come a Long Way, Baby“ hat der vor ein paar Tagen diesen 27-minütigen Mix veröffentlicht, der so ziemlich alles hat, was das Album zu dem gemacht hat, was es damals war und irgendwie ja auch immer noch ist: ein Meilenstein der elektronischen Musik. Und ja, wer das damals gekauft hat, ist heute offiziell alt. Ist halt so.
Geschichten wie sie nur das Internet schreibt. Karl Boltzman hat vorgestern einen Stream gesenset, in dem er eigentlich Fatboy Slims „Praise You“ besprechen und analysieren wollte. Soweit, so normal. Allerdings kam dann irgendwann Fatboy Slim im Chat vorbei und verriet, wie das damals so war bei der Produktion von „Praise You“. Im Chatverlauf bei YouTube.
Norman Cook, aka Fatboy Slim, unexpectedly joined my livestream last night. I was recording a live Deconstruction and rebuilding of his 1998 hit „Praise You“. He answered a lot of detailed questions about his music production process/samples used etc. He joins at around the 37 minute mark.
Eine wie immer sehenswerte Sampling-Analyse von Tracklib, die hierfür mal geguckt haben, aus welchen Samples Fatboy Slim damals „The Rockafeller Skank“ zusammengelötet hat.
Quarantäne-Zeit im Hause Cook. Norman Cooks Tochter Nelly gibt ihr öffentliches DJ-Debüt und es macht verdammt viel Freude, ihr dabei zuzusehen. Bisschen Unterstützung und gute Laune gibt es vom Herrn Vater. Das Ende ist pures Gold.
Schon drei Wochen her, aber immer noch zu gut, um es ungehört zu lassen: Carl Cox und Fatboy Slim in der Saatchi Gallery, London. Zwei alten Hasen, die immer noch richtig Spaß an dem haben, was sie durch die Boxen jagen. Auf einen guten Wochenstart.
Ende September hatte David Scott aka The Kiffness dieses grandiose Mashup auf Twitter geladen, das die UN-Rede von Greta Thunberg mit Fatboy Slims Right Here, Right Now zusammenbrachte. Das Ding ging rum wie warme Semmeln. Zurecht auch.
Jetzt hat Fatboy Slim das Ding auf einer Live Show in Gateshead über den Dance geschossen. Und auch dort funktioniert es.
Die Macher von Cercle haben sich Fat Boy Slim mit dem British Airways i360 in eine wirklich außergewöhnliche Location geladen und ihn dort vor kleinem Publikum ein paar Tunes spielen lassen.
Über das offenbar bestens funktionierende Konzept der wirklich immer außergewöhnlichen Locations, in denen exklusive Mixe oder Live-Stets gespielt werden, hat Cercle neulich mit dem DJLab gesprochen: Cercle – Cineastische Konkurrenz für Boiler Room? Lesenswert.
Bose fährt gerade um die Welt und lässt sich für #ListenForYourself von Musikern die Geschichten erzählen, die hinter ihren vielleicht größten Erfolgen stecken. So plaudern the Hives, Bloc Party und eben Fatboy Slim hier über „The Rockafeller Skank“.
Das ist ziemlich kuhl, weil er hier in einem Studio sitzt, dass dem unseren von damals nicht ganz unähnlich ist. Der Atari ST (mit ich glaube Cubase), die alten Akai-Sampler und das Nordrack standen so bei uns auch. Schön auch die ollen Disketten und die ganzen Acid-Smilies. Da kommt ein wenig Nostalgie in mir hoch.
Und dann erzählt er eben, wie das damals so war mit „The Rockafeller Skank“, mit dem quasi ein ganzes Genre gründete, und was danach alles so passierte. Vielleicht einer der ersten echten internationalen Superstars der elektronischen Musik und macht dennoch immer einen irgendwie bodenständigen, nie abgehobenen Eindruck. Ich mag das.
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