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Für mich seit drei Jahren der perfekte und immer schöne Abschluss des Festivalsommers. Das ist in diesem Jahr ein wenig anders, weil ich im September noch zwei Termine habe, aber dennoch werde ich mir dieses kleine, familiäre Fest in wunderschöner Location und mit immer abwechslungsreichem Programm auch in diesem Jahr nicht entgehen lassen: It’s AAAHHLIVE Festival 2016. Auch weil ich gemeinsam mit Rudi wieder die letzte Schicht auf dem Dancefloor übernehmen werde. Wird geil.
Von 300 verfügbaren Tickets gibt es jetzt noch 112. Wer dabei sein will, sollte sich als ranhalten. Nicht dass es nachher heißt, ich hätte nicht Bescheid gesagt…
Die Tickets kosten 22,00 EUR. Also haut rein!
Einen Kommentar hinterlassenVorhin in Augsburg: auto.matic.music. Vor ihm Gerd Janson und Kollektiv Turmstrasse. Nach ihm Magda. Kein Leichtes, wie sein Intro weiß, aber es gibt Mittel und Wege.
„Wisst Ihr, wie?
In dem Ihr lacht und tanzt – und die ganz ernste Scheiße, die uns alle umgibt, mal vergesst.
Vielen Dank!“
Und ich würde jetzt gerne sein ganzes Set hören wollen.
(via Stef)
Als der Lichttechniker Nico Terraner am letzten Samstag beim Garorock Festival in Marmande, Frankreich, auf die Bühne kam, um die Lichteinstellungen einer darauffolgenden Band zu prüfen, fand das Publikum an seinen Gesten so viel Gefallen, dass sie diese mitmachten und Terraner feierten.
(Direktlink, via reddit)
Ich hatte nie Verständnis für Leute, die sich auf Festivals wie eine offene Hose benehmen und ihren kompletten Müll erst um ihre Zelte werfen und diesen dann im schlechtesten Fall dort liegen lassen. Als wäre es ein Problem, seinen Müll in Tüten zu sammeln und bei Heimfahrt in einen Container zu werfen. Deshalb fand und finde ich die Idee eines Müllpfandes immer noch sehr gut. Offenbar funktioniert das doch sehr viel besser als ein Vertrauen darauf, dass die Menschen den Müll, den sie so mitbringen, auch wieder mitnehmen. Die meisten Festivals, die ich in den letzten Jahren besucht habe, sahen am Ende immer recht gut aus. Natürlich gab es Ausnahmen, aber so krass hab ich so etwas noch nicht gesehen.
Dieses Video zeigt einen Zeltplatz des Glastonbury Festivals, nach dem die Besucher abgereist sind. Menschen, ey!
2016 walkabout in South Park 1 and Rigs Field at 8pm Monday after the public have gone home. What they left behind showed how lazy about 1/4 of them are – despite their pledge to „Leave No Trace“. Its an insult to all the festival workers.
(Direktlink, via Arbroath)
Heute beginnt in Lärz zum nun mehr schon 20. Mal das Fusion Festival. Heute dort ankommende Besucher haben schon am Einlass erfahren können, dass die 21. Fusion nicht wie üblich ein Jahr später stattfinden wird. 2017 fällt die Fusion aus, bzw. pausiert. Für ein Jahr. 2018 soll es dann weitergehen. Außerdem wird es einige Änderungen geben.
In einem Gespräch mit dem Nordkurier äußert sich Martin „Eule“ Eulenhaupt, Chef des Kulturkosmosvereins Müritz, wie folgt zu den Gründen, die zu dieser Entscheidung geführt haben:
„Da kommen mehrere Sachen zusammen. Aber es ist auch eine Kreativpause, um sich neu zu erfinden.“ Und: „Wir wollen eine Verschnaufpause haben, um uns besser aufzustellen, um ein Jahr mehr Zeit zu haben auch für bauliche Dinge, die wir auf dem Gelände realisieren wollen.“ So wird es durchaus sichtbare Veränderungen geben. Auf das Luftschloss beispielsweise, das einst von seinem Berliner Standort umständlich nach Mecklenburg transportiert wurde, müssen die Festival-Gäste künftig verzichten. Es wird in absehbarer Zeit abgerissen.
Viel Spaß denen, die ihr Wochenende in Lärz verbringen. Genießt es, gebt alles, der Akku muss danach zwei Jahre halten.(via Thump)
3 KommentareAuch wenn es diese Woche noch nicht so ganz zu glauben ist, aber der Sommer kommt. Die Festivaltermine gehören langsam im Kalender markiert, die Montage danach sollten schon mal als Urlaubstage beantragt werden. Gepflegtes Koman und so. Ich habe das für meine Festivals schon mal getan.
Wer noch keines weiß und irgendwie auch noch keine Tickets für eins gekauft hat, kann hier jetzt 2×2 für das Helene Beach Festival gewinnen, das vom 28.-31.07 am Helenesee nähe Frankfurt/Oder stattfinden wird. Dort stehen 100 Künstler auf sieben Bühnen und wollen den bis 25.000 Besuchern ein unvergessliches Wochenende am Strand bescheren. „Barfuß im Sand. Vorfreude. Spannung. Der Sommer deines Lebens. One Beach. One Festival. One Love.“
Das Line Up hat für jeden etwas und ich werde auch jemanden mit Kamera hinschicken, um das Fest fürs Blog zu dokumentieren.
Wer mit dabei sein möchte, kommentiert hier bis zum 10.05.2016, 14:00 Uhr unter Angabe einer _echten_ Mailadresse. Sollte das mehr als nur eine/r tun, entscheidet wie immer Random.org, wer sich dieses Wochenende barfuß im Sand und mit Musik auf den Ohren geben kann. Teilnahme ab 18 Jahren.
Hier ein paar Eindrücke aus dem letzten Jahr:
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Auch Brandenburg hat seine Festivals. Manche davon finden an Seen statt. Eines an einem der schönsten Seen des ganzen Landes. Das Helene Beach Festival findet nun schon zum sechsten Mal am Strand des gleichnamigen Sees in der Nähe von Frankfurt Oder und bietet Platz für bis zu 25.000 Gästen.
Das Line Up besteht seit je her zu einem großen Teil aus nationalen Künstlern, was sich auch in diesem Jahr nicht ändern wird. Insgesamt werden am letzten Juliwochenende vom 28.-31.07 100 Künstler auf sieben Bühnen für musikalische Unterhaltung sorgen. Und zwar komplett genreübergreifend. So wird in diesem Jahr Richie Hawtin ebenso die Leute zum Tanzen bringen wollen wie MoTrip oder Romano. Auch dabei Audio 88 & Yassin, Azad, Boris Dlugosch, Jennifer Rostock, Madsen, Mark Forster, SSIO und noch dutzende andere Musiker. Große Namen, kleine Namen – und für jeden was dabei.
Bisher sind bestätigt:
187 Straßenbande, Adesse, AirDice, Alfred Heinrichs, Andree Wischnewski, Aniè, Annett, Gapstream, Antifuchs, Atlantik Live, Audio 88 & Yassin, Azad, Blondee, Boris Dlugosch, Buster, Carlo Ruetz, Chefboss, Der HouseKasper, DIA Plattenpussys, Diana May, Empro, Fabio Florido, Florian Rakette, Foolik, Fritz Kalkbrenner, Gestört aber Geil, Jennifer Rostock, Jens Lewandowski, Juli N. More, Junge Junge, Karate Andi, Kontra K, Küche 80, Lance Butters, Le Tompe & Dressman Live, Lovra, Leon Licht, Madsen, Mark Forster, Mark Tarmonea, Marv, Mathew Brennt, Michael Nielebock, Monika Kruse, Morris, MoTrip, Namika, Pretty Pink, René Bourgeois, Richie Hawtin, Robert Schatté, Roi Perez, Romano, Sam Paganini, SDP, Simina Grigoriu, SSIO, Steven Beyer, SXTN, Tait Eita Soundsystem, The Reason Y, Thomas Lizzara, Trailerpark, Trebor Hagen, Turntablehools und Yetti Meißner… weitere Künstler folgen.
Hier ein paar Eindrücke aus dem letzten Jahr:
Wer also jetzt schon Bock auf ein paar Tage am Strand haben sollte, hier gibt es Tickets.
[sponsored by Helene Beach]
Kommentare geschlossenWenn mich einer fragt, welche Gigs in den letzten beiden Jahren meine schönsten waren, sage ich – ohne lange überlegen zu müssen – Liquid Sound.
Musik spielen für Menschen, die diese dann unter Wasser hören können, bedarf halt einer ganz eigenen Art der vorherigen Selektion. Es ist eine ganz besondere Zeit, die man dann hat – und die man anderen geben kann. Es ist großartig.
Am kommenden Wochenende ist es wieder so weit: In den Toskana-Thermen in Bad Sulza, Bad Schandau und Bad Orb findet vom 06.- 08.11 gleichzeitig das diesjährige Liquid Sound Festival statt. Ich kann in diesem Jahr nicht dabei sein, werde aber versuchen, mich da im nächsten Jahr wieder ins Line Up zu schmuggeln. Aber auch ohne mich wird an allen Standorten so einiges geboten, um Licht, Sound und Wohlergehen zu vereinen.
Ich verlose hier jetzt in Koop mit der Toskana Therme in Bad Sulza einmal 2 Tickets für die Samstagnacht in der Therme. Als Bonus gibt es eine Übernachtung im Doppelzimmer des angrenzenden Hotels inklusive. So kann man vom Hotel aus direkt in Bademantel und Schlappen ins Bad gehen. Mit gutem Frühstück. Wer gewinnt und aufs ganze Wochenende verlängern möchte, bekommt einen guten Preis, wurde mir gesagt.
Perfekt für ein intensives Pärchenwochenende – knickknack und so. Aber auch ohne das ein wahrscheinlich ganz doll intensives, das ganz sicher länger in Erinnerung bleiben wird. Wenn man auf Entspannung in Licht, Klang, Salzwasser, Sauna und all sowas steht. Ich mag das. Sehr. Und gönne es jedem. Also haut rein.
Wer dabei sein möchte, kommentiert hier jetzt bis zum Mittwoch, den 04.11.2015, 17:00 Uhr unter Angabe einer _echten_ Mailadresse. Sollte das mehr als nur eine/r tun, entscheidet wie immer Random.org, wer sich dieses Wochenende gönnen kann.
Klingen könnte das dort dann in etwa so:
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Jägermeister hatte mich vor Monaten gefragt, ob ich denn nicht Lust hätte für und mit Jägermeister ein Festival zu besuchen. Ich konnte aus fünfen wählen und entschied mich ob des Line Ups für das Deichbrand. Da waren einige Bands auf der Bühne, die mir ohnehin zusagten und ich dachte, das könnte man machen.
Ich habe in den letzten 20 Jahren um die 150 Festivals besucht. Vom ganz kleinen mit 30 Gästen bis hin zur Fusion mit damals um die 70.000 Besucher. Allerdings war ich bis zum Deichbrand noch nie auf einem Rockfestival. Meine Spielwiese war seit jeher die elektronische Musik, die im Sommer natürlich draußen ganz besonders viel Spaß macht, weshalb ich halt immer nur der fröhnte. Die Musik läuft dort im Regelfall 24 Stunden Non Stop, ein Dancefloor ist immer offen, getanzt wird rund um die Uhr, bis dann am Montag oder Dienstag die Anlagen ausgehen. Schon mal ein elementarer Unterschied zu einem Rockfestival, wo die ersten Bands erst mittags spielen und in der Nacht Ruhe auf und vor den Bühnen einkehrt. Komische Sache, irgendwie – ungewohnt vor allem; die Mainfloors schlafen zu sehen.
Ungewohnt auch, sein Zelt nicht einfach neben sein parkendes Auto stellen zu können und mit Sack und Pack vom Parkplatz aus in die Camping-Area zu ziehen. Kannte ich so bisher auch nicht. Verkompliziert auch alles ein wenig. Gerade dann, wenn du deinen Kühlschrank und Herd im Bulli hast. Aber gut, deshalb fährt man ja auch nicht auf ein Festival. Dieses besucht man primär der Musik wegen. So auch ich.
Gefreut hatte ich mich auf die Beatsteaks, Tocotronic, Kraftklub, The Kooks, Thees Uhlman, Marcus Wiebusch, Fettes Brot und meine
Lieblingspunker von Feine Sahne Fischfilet, die schon am frühen Samstagnachmittag bei feinstem Sonnenschein das Gelände vor der Mainstage rasierten. Geschafft habe ich dann, wie das halt immer so ist, nicht mal die Hälfte. Ganz dick waren eben FSF – und Kraftklub haben das Gelände in einen orgamusartigen Ausnahmezustand gespielt. Sich selber offenbar auch. Das war ein nicht nur musikalisches Feuerwerk gepaart mit Pyrotechnik Rauch- und Konfettibomben. Mir wurde vorher schon gesagt, dass die live exorbitant großartig sein sollen, das aber war übergut! Ohne jegliche Übertreibung. Hier der komplette Mitschnitt als Video.
Zwischendurch sind wir dann immer wieder mal im zentral gelegenen Jägermeister Gasthof eingekehrt, wo es neben diversen DJ-Sets auch immer wieder Live-Sessions von der Jägermeister Blaskapelle gab. Musikalisch ging es dort einmal quer durch den akustischen Gemüsegarten, was mir nicht immer so ganz reinging, andere aber allerhand Spaß haben lies.
Was mir enorm unangenehm auffiel, war der Umstand, wie viele der Festivalbesucher mit ihrem Müll umgehen. Ohne Scheiß: so eine Dreckschlacht habe ich in 20 Jahren nirgendwo anders gesehen. Nirgendwo! Keine Ahnung, wie das Gelände am Ende dann aussah, aber zwischenzeitlich packte mich ein wenig die Fassungslosigkeit. Wirklich.
Auch aufgefallen ist mir, wie viele Menschen eine eigene Soundanlage mit auf so ein Gelände schleppen – als gäbe es dort weiß Gott nicht Musik genug. Und dass die dann auch Helene Fischer und/oder Pur ganz unironisch über den Zeltplatz ballern, machte mich irgendwie ein bisschen traurig. Selbst ironisch hätte mich traurig gemacht. Andrea Berg war auch dabei. Kann man sich nicht ausdenken.
Glücklicherweise aber war das musikalische Angebot auf dem Gelände selber um Längen besser, weshalb ich den Zeltplatz lieber mied.
Was ich gelernt habe: es ist keine gute Idee, sich bei einem Festival dieser Größe darauf zu verlassen, dass einen nachts schon irgendein Taxi ins Hotel bringen würde. Da bedarf es einiger Geduld.
Und ein Festival am Meer lässt auch Räume für die „ruhigen Momente“.
Hier noch ein paar meiner Eindrücke, all meine Fotos vom Deichbrand Festival 2015 in diesem Flickr-Album.
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