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Schlagwort: Forrest

Style-Tip

Frauen deren Kisten einen Umfang haben, der dem der meinigen Kiste nahekommt (und ich bin fast schlank *harhar*) sollten dürften keine Röhrenjeans tragen. Es sieht total bescheuert aus!

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Lebensabschnittsfreundschaft

Als ich vor nun mehr fast 28 Jahren das erste Mal in die Kita kam, die damals „Kindergarten“ hieß, gab es da einen Jungen mit dem ich mich auf Anhieb gut verstand. Er war größer, etwas schlanker und überhaupt auch etwas niedlicher als ich. Dafür war ich schlauer und das passte ganz gut zusammen. Wir waren dann nicht nur in der Kita unzertrennbar sondern auch Nachmittags. Spielten Tom Sawyer und auch immer wieder Winnetou. Er verbrachte mehr Zeit bei seiner Oma als bei seinen Eltern, die ich genau so wenig mochte, wie diese mich. Sie waren sehr darauf bedacht, ein gutes Bild abzugeben in ihrer Umwelt, waren immer tadellos gekleidet und hatten äußerst gute Manieren. Ich schon damals nicht, was ein Grund dafür seine könnte, warum sie mich nicht mochten. Eigentlich war das egal, denn die Oma mochte mich um so mehr und das eigentliche zu Hause des Jungens war eben bei seiner Oma. Wir verbrachten eigentlich jeden Nachmittag miteinander, wenn nicht irgendetwas anderes anlag. Wir spielten damals beide lieber mit den Mädchen, als mit den anderen Jungs. Nicht etwa weil wir Puppen mochten, sondern weil wir die Mädchen einfach interessanter fanden als die Jungen.

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Die spinnen doch alle!

Als es damals irgendwann mal noch diese andere Währung gab, – D-Mark hieß die glaube ich, und ich mir hin und wieder mal ein paar Mark irgendwo dazu verdient hatte, habe ich mir konsequent alle 4-6 Wochen neue Sneakers zugelegt. Meine oberste Maxime war damals nie mehr als 280,00 D-Mark für ein paar Schuhe auszugeben. Da kam man immer mit klar, denn es gab kaum welche, die diese Preisgrenze sprengten und mir auch noch gefielen. Jetzt bin ich da etwas sparsamer und kaufe mir maximal 4 mal im Jahr neue Schuhe. Na gut, sagen wir 6 mal, wenn es hoch kommt. Immer wenn ich heute welche suche wundere ich mich schwer darüber, was so ein Paar Schuhe kosten kann. Wir erinnern uns; D-Mark ist ja nicht mehr und unter 150,00€ ist kaum was zu kriegen, was mir auch zusagen würde. Auch 250,00€ sind nicht mehr allzu selten für so ein Paar bekloppte, anständige Sneaker. Die spinnen doch alle!

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Ich habe gleich Feierabend und draußen ist es noch hell. Das wohl beste Zeichen dafür, dass es unaufhaltsam Sommer wird.

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„In diesen eisigen Zeiten, voll von durchgeknallten Leuten ist es unser Job die heißen Hooks und Zeilen zu verbreiten.
Du bist hart, Du willst streiten, kriegst n Halbsteifen beim fighten –
geh doch in die USA und feier da – geh Bullenreiten.
Geh bloß uns nich auf`n Sack weil du zu feige bist zu tanzen,
zieh die teure Jacke aus du Körperklaus -zeigma was kannstn?
Wir moven gut in jedem Look, im freshen und verranzten –
Du mit deinem Benni Miles schockst nur Vorstadtpommeranzen. „

(©)

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Könnte mal endlich jemand so Video und DVD-Material von Rio und/oder den Scherben decoden und youtuben? Das wäre doch mal was feines. Da gibt es bisher nur Grütze!

Danke schön.

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Print it!

Ich habe heute mal wieder festgestellt, wie sehr ich auf Printmedien abgehen kann, wenn sie denn gut gemacht und vor allem gut geschrieben sind. In der März-Ausgabe der Groove nämlich treffen sich quasi das Who is who der deutschen Techno-Szenerie um beim entspannten Kaffeekränzchen über die jeweiligen Vorzüge von analogen, sowie digitalen Vertriebswegen für ihre Veröffentlichungen zu lamentieren. Wenn ich hier von dem Who is who schreibe, meine ich keinen Sven Väth, keinen Westbam oder keinen Hooligan, denn die waren ja nun schon in den 90gern eher zweifelhafte Gestalten der Techno-Szenerie und die fragt heute auch besser keine Sau mehr danach, was sie denn davon halten würden. Mit von der Partie waren: Richie Hawtin (m_nus), Michael Mayer (Kompakt), Torsten Pröfrock (Hardwax), Patrick Bodmer (get physical), Ronny Krieger (Beatport) und Ricardo Villalobos (bedarf keinem Link, aber ich setze trotzdem einen), der auf gewohnt sympahtische Art mal wieder einmal mehr bewiesen hat, das er einen an der Klatsche hat anders tickt. Der Plausch, der auch offenbart, wem wann wo die Muffe geht erstreckt sich über gut 10 Seiten und zeigt auch auf, dass man genau das schon seit Jahren versucht, was die Majors verbockt haben. Man setzt sich nämlich intensiv mit neuen Technologien auseinander und versucht mit deren Nutzung seine Arbeit zu intensivieren. Jeder auf seine Art und dennoch in dem Bewusstsein, dass alle Mann an einem Seil ziehen um die Sache nicht aus dem Ruder laufen zu lassen. Man arrangiert sich mit den Neuerungen, die das Netz nunmal so mit sich bringt. Wohlweisslich natürlich auch deshalb, weil man weiß, dass der eigene Arsch am besten im Trockenen aufgehoben ist, was ich in keinster Weise negativ bewerten möchte. Den kompletten Content wiederzugeben ist natürlich unmöglich. Deshalb: Kaufen und lesen, denn das ist ganz große Information. Nur kurz: Ricardo denkt tatsächlich darüber nach, sich eine Bandmaschine zuzulegen. Da ist er eher konservativ. Klar, er ist Vinyl-Fetischist durch und durch. Nur der offenbar berufsbedingte Hang zur Selbstüberschätzung nervt ein wenig. Bei allen wohlgemerkt. 10 jahre sind schnell um und es kann passieren, dass dich – wenn es hart kommt – dann keine Sau mehr hören will. Das leider vergessen sie allesamt.
Auch das Feature über Tangerine Dream und Klaus Schulze ist überdurchschnittlich gut geschrieben. Ich war in letzter Zeit so gut wie nie so eingenommen von einem Printmedium und frage mich ernsthaft, warum ich so lange keine Groove mehr gelesen habe. Ich werde das jetzt wieder regelmäßig tun. Wenn man es nämlich so wie die macht, weiß ich, dass ich die Inhalte im Netz gar nicht lesen will. Von der beigelegten CD auf der auch Gabriel Anandas „Lamakova“ drauf ist, mal ganz zu schweigen.

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