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Schlagwort: Halle

Einer singt während einer Schweigeminute für Halle beim heutigen Länderspiel die Deutschland-Hymne, ein anderer antwortet

[Update] Die UEFA ist gerade hinterher, dieses Video Urheberrechtsansprüchen wegen von YouTube zu kicken. Siehe unten. Ich versuche dennoch, das Video hier irgend möglich drin zu behalten.

Hat da gerade echt wer „Halt die Fresse!“ gerufen, während irgendeine Kartoffel während der Schweigeminute die Deutsche Hymne angestimmt hat?

Ja, hat einer. Props!


(Direktlink)

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16 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge: Halle-Nietleben „besorgt“

Ich habe über den Jahreswechsel des Öfteren unbegleitete minderjährige Flüchtlinge betreut, die im Amtsdeutsch erst UMF (unbegleitete minderjährige Flüchtlinge), mittlerweile aber UMA (unbegleitete minderjährige Asylsuchende) genannt werden. Kids im Alter von 12 bis 17 Jahren, die mitunter 6000 Kilometer hinter sich gelassen haben, um ein für sie besseres Leben führen zu können. Von Syrien, Pakistan, Afghanistan haben sie sich Richtung Deutschland aufgemacht. Meistens erstmal zu Fuß. Alle super entspannt und am Ende auch sehr dankbar, was sie nicht sein müssten, wenn es selbstverständlich wäre, Jugendlichen zu helfen, die den ganzen Fick der Kriege hinter sich gelassen haben, um endlich in Ruhe erwachsen werden zu können.

16 dieser minderjährigen Flüchtlinge sollen jetzt in Halle-Nietleben ein Ende ihrer Odyssee finden. Ankommen, endlich leben.

Gut, würde ich sagen. Besorgte Kartoffeln in Halle-Nietleben sehen das – wenig überraschend – anders. Sie sehen ihr „Abendland“ untergehen.

Die geplante Unterkunft für minderjährige Flüchtlinge in Halle-Nietleben erhitzt die Gemüter der Anwohner. Das DRK hatte zu einer Informationsveranstaltung geladen, die aufgrund des großen Andrangs kurzerhand ins Freie verlegt werden musste. Es gab viele Fragen, viel Kritik und jede Menge Emotionen. Hier einige Ausschnitte im Video:

Posted by TV Halle on Freitag, 8. April 2016

(via Katharina)

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Deutschland 2015: Neonazis in Halle und Bitterfeld

Es wirkt ein wenig so, als hätten die 90er wieder mal angerufen. Dabei ist das Ganze viel profaner: die 90er waren nie wirklich weg, sie haben sich dafür noch weiter in die politische Mitte manövriert.

Frontal 21 war in Halle und in Bitterfeld unterwegs und hat sich über die neonazistischen Umtriebe ein Bild gemacht. Übel.

„In der Region um Halle an der Saale sind seit mehreren Monaten gewaltbereite Neonazi-Gruppen aktiv. Sie nennen sich “Brigade Bitterfeld“ und “Brigade Halle“. Im Stadtteil Halle-Silberhöhe machen sie gezielt Jagd auf dort ansässige Roma-Familien.

„Sie haben meinen Kinderwagen angezündet“, erzählt eine Frau. „Dann haben zehn Nazis die Fensterscheiben eingeworfen, auf der Straße haben sie Böller nach mir geworfen.“ Mehrere Opfer berichten, dass Rechtsextreme ihre Wohnungen belagert und sie auf der Straße mit Messern und Elektroschock-Geräten bedroht hätten: „Seitdem gehen wir abends nicht mehr raus“, sagt ein Anwohner, der aus Rumänien stammt. Mehrfach gelang es den Rechtsextremen, im Stadtteil Silberhöhe Aufmärsche gegen Roma und andere Ausländer zu organisieren.“


(Direktlink, via FSF)

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