Handwerkskunst trifft auf nicht alltäglichen Instrumentenbau, was die Oboen von Howarth London doch deutlich teurer macht als die Exponate einiger Konkurrenten. Business Insider war mal da und hat sich angesehen, warum dem so ist.
A specialized woodwind with a wistful yet powerful tone, the oboe is one of the most expensive instruments you can buy. Professional-grade oboes can sell for almost $14,000. That’s more than four times the price of some professional flutes. So, what goes into making oboes? And why are they so expensive?
Nennt mich altmodisch, aber ich habe einen echten Faible für in meinen Augen schöne Tapeten. Und ich klebe die ziemlich gerne. Dennoch wusste ich bis eben nicht, dass es noch Manufakturen gibt, die die bis heute von Hand drucken. Wie die von William Morris.
William Morris (1834-1896) war ein englischer Textildesigner, Dichter, Schriftsteller, Übersetzer und sozialistischer Aktivist. Als Wegbereiter der englischen Arts and Crafts Bewegung, einem Vorläufer des deutschen Jugendstils, war er ein wesentlicher Faktor für die Wiederbelebung der traditionellen britischen Textil- und Handwerkskunst.
1861 gründete Morris mit Partnern die Morris, Marshall, Faulkner & Co., die seit 1875 Morris & Co. heißt, einen Hersteller von Möbeln und dekorativer Kunst. Die Firma war von mittelalterlicher Ästhetik und Handwerkskunst inspiriert und hatte großen Einfluss auf die Innenraumgestaltung von Kirchen und Häusern im frühen 20. Jahrhundert.
Im Jahr 1940 schloss das Unternehmen Morris & Co. Die Tapetenentwürfe werden allerdings bis heute vom englischen Traditionshersteller Sanderson unter dem Markennamen Morris & Co. vertrieben.
Wobei ich jetzt nicht weiß, ob die heute tatsächlich noch so hergestellt werden. Der Preis würde es rechtfertigen.
Vor sechs Jahren schrieb ich hier über ein Burgbauprojekt auf dem Gebiet der französischen Gemeinde Treigny im Département Yonne. Dort haben sich ein paar Leute zusammengefunden, die eine Burg aus dem 13. Jahrhundert rekonstruieren. Das tun sie mit Leidenschaft und ausschließlich mit handwerklichen Techniken, die eben zu dieser Zeit geläufig waren. Wie einem Kran, der über ein Laufrad betrieben wird. Tom Scott war jetzt noch mal da und hat das Ding ausprobiert.
Ziemlich schweres Handwerk, dass bei Stone Lee in Südkorea angewendet wird, um traditionelle Reiskocher aus Steinzeug herzustellen. Hätte ich so jetzt gar nicht und wenn dann deutlich kleinteiliger in der Herstellung auf dem Schirm gehabt.
Irgendwo zwischen industriellen Möglich- und handwerklichen Fähigkeiten wurden so damals Fahrräder in UK hergestellt. Schönes Zeitdokument. Hashtag: steelvintagebikes.
Eher Designobjekt gepaart mit ordentlich Handwersskills als tatsächlich Recycling mit echtem Nachhaltigkeitsgedanken, aber dennoch am Ende sehr schön, die Sonnenbrillen von Mosevic Eyeware. Jack Spencer, der alle Brillen von Hand fertigt, hat sich auch viele der dafür notwendigen Werkzeuge selbst gebaut. Ein Künstler seines Fachs auf jeden Fall.
Rubber Stamp Shop betreibt in New York City seit Jahren den kleinen Shop Casey Rubber Stamps, in dem er von Hand Stempel herstellt und in dem seine Kundschaft das auch machen kann. Ich mag die Stimmung des Videos sehr.
John Casey is the owner of East Village mainstay Casey Rubber Stamps, a local landmark that has endured for almost two decades. The iconic stamp and ink shop, located on East 11th Street in downtown New York, is beloved by locals. For years, residents and tourists alike have swung by to buy and make their own novelty rubber stamps. Watch this short film from filmmakers Eric Maierson and Leandro Badalotti for a glimpse into Casey’s intricate stamp-making process.
Ich bin froh, dass das mal Teil meiner Ausbildung war. Allerdings ist das so lange her, dass ich heute nicht mehr wüsste, wie das geht. Aber gut zu wissen, dass andere das noch können und auch anwenden.
Weltweit gibt es nur noch eine handvoll Menschen, die die fast vergessene Handwerkskunst des Farbenherstellens betreiben. David Kremer ist einer von ihnen. Er erzeugt aus pflanzlichen Stoffen und Mineralien Pigmente und Farben.
Sein Handwerk ist fast so alt wie die Menschheit selbst. Der Allgäuer bedient sich in der Natur, wenn er von Hand seine Farbmittel herstellt in Aichstetten.
In der in der japanischen Präfektur Iwate werden seit drei Generation auf traditionelle Weise gusseiserne Wasserkessel gefertigt, die schon sehr besonders und zu dem ziemlich teuer sind. Die Leute von Business Insider sind da mal vorbeigefahren und haben sich das etwas genauer angesehen.
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