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Schlagwort: Handcraft

Wie man einen Flipper restauriert

Ich habe nicht wenige Stunden meiner Jugend an Flippern verbracht und war immer schwer fasziniert von den Geräten. Später wollte ich immer einen auf der Arbeit haben, was sich aber aufgrund der notwendigen Wartungen und aus Kostengründen dann nicht umsetzen ließ. Geil finde ich die Dinger immer noch, auch wenn ich heute nur noch selten daran spiele.

Henrik Maurer und sein Team haben es sich zur Aufgabe gemacht, alte Flipper zu restaurieren. Was bitte ist denn das für eine geile Arbeit, die eben dann auch noch was mit Handwerk zu tun hat. Die SWR Handwerkskunst ist mal in Saarbrücken vorbeigefahren und hat sich das, was bei Pinball Dreams gemacht wird, genauer angesehen.

Für einige Jahrzehnte war der Flipper das Spielgerät überhaupt! Ob in Kneipen oder Spielhallen, überall scharten sich Spieler aller Altersklassen um die blinkenden Automaten. Mittlerweile sind die Pinballs aus der Öffentlichkeit verschwunden. Verrostet und verdreckt fristen sie ihr Dasein in Kellern und Garagen.

Henrik Maurer und sein Team haben schon viele Flipperautomaten wieder zum Leben erweckt, aber der „Eight Ball Deluxe“ ist immer etwas Besonderes. Seine Mechanik muss mit Sorgfalt restauriert, seine Elektronik erneuert und sein äußeres Erscheinungsbild wiederhergestellt werden.

Es ist eine Aufgabe, die Geduld, Geschick und ganz viel Handwerkskunst erfordert. Das zeigt sich vor allem in der Restauration des Spielfeldes: einzelne Farbfelder werden maskiert und mit der Airbrushpistole neu lackiert. Filigran geht es mit Pinsel und Fineliner weiter. Bis nach vielen Arbeitsstunden und mehreren Schichten Lack das Spielfeld in neuem Glanz erstrahlt. Spielbereit für viele Jahre Flipperträume.


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Wie Pastellkreiden von Hand gemacht werden

Seit über 300 Jahren stellt man bei La Maison du Pastel von Hand Pastellkreiden her. Die Dinger sind nicht ganz billig, aber offenbar halt auch von sehr eigener Qualität.

Henri Roché pastels are highly coveted for their particular texture, ability to adhere to most mediums, and intensity of colors. For over 300 years, La Maison du Pastel has handcrafted these pastels, used by artists like Degas and Monet. Today, the company is run and operated by just two women — Isabelle Roché, a distant relative of Henri Roché, and Margaret Zayer. But it’s taken them decades of work since Isabelle took over the dying company in 2000 to build it back up to where it is today. We visited their secret workshop in the French countryside to see how La Maison du Pastel is still standing.


(Direktlink, via Nag on the Lake)

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Über den letzten Taschenkompass-Hersteller in Europa

Ich habe als Kind noch mit einem Kompass umzugehen gelernt, weiß ob meines immer bereitem Navis in der Tasche allerdings nicht, ob ich den heute noch ohne weiteres bedienen könnte. Aber: offenbar brauchen manche noch einen Kompass und Norbert Fritz aus dem mittelfränkischen Rednitzhembach ist der letzte Taschenkompass-Hersteller in Europa, der diesen Bedarf bedient.


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Making Books 1947

Kurzer Rückblick in die 1940er, der uns zeigt, wie damals Bücher gemacht wurden.

Back before inkjets, printing was a time-comsuming laborious process, that took teams of people working together to produce just one book. Now days, any crabby person can sit at home and crank out stuff on a blog or even make internet video. This movie will make you happy as you watch others toil for ‚The Man‘ under primitive conditions.


(Direktlink, via Book of Joe)

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