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Schlagwort: Internet

Wie hetzt man richtig? – Eine Anleitung

Die Beratungsstelle „pro aktiv gegen rechts – mobile Beratung in Bremen und Bremerhaven“ hat sich in diesem Film eines aktuellen Themas angenommen: Hetze im Internet. Aber wie hetzt man eigentlich richtig? Was gilt es dabei zu beachten? Und was ist unerlässlich, damit Dein Hass-Post auch wirklich zu den Widerlichsten gehört? Dieser Film klärt Dich auf.


(Direktlink | Danke, Alexander!)

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Ein Mann findet im Netz seine ihm vor Jahren gestohlene Metalkutte und will sie zurück

Das hier könnte ein gerissener PR-Stunt sein. Es könnte aber auch eine dieser Geschichten sein, die nur das Internet zu schreiben vermag.

Dem 23-jährigen Meshach Babcock wurde vor drei Jahren eine Kutte geklaut, die er erst als alte Bikerweste des Opas von einem guten Freund bekam und später mit jeder Menge Metal-Patches benähte. Später wurde sie ihm dann auf einem Band-Contest geklaut.

Nun entdeckte ein Freund von Meshach die Kutte auf einem Instagram-Foto.

Sie hängt in einem Macy’s Store in New York City. Der vermeintliche Besitzer startete umgehend im Namen der Weste einen Twitter-Account und eine Facebook-Seite und fordert seine Kutte zurück.

https://twitter.com/MeshachsVest/status/697508315656368128?ref_src=twsrc%5Etfw

Bei Macy’s gibt man sich kooperativ und bietet an, die Kutte zurückzugeben, so denn ein Eigentumserweis von Meshach Babcock erbracht werden kann. Good luck, Meshach.

Rolling Stone spoke to representatives for both Macy’s and Ralph Lauren who said they were willing to give it back if Babcock can show proof it’s his jacket: „The jacket was purchased by our creative team,“ said Ryan Lally, spokesperson for Ralph Lauren. „It was for display, and if he can authenticate ownership, we’ll bring this guy his jacket back. It’s a fashion hero story.“

(via BoingBoing)

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Braun, digital, vernetzt: Der schwierige Kampf gegen Nazis im Netz

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(Foto: Pixabay)

Interessante aktuelle Breitband-Sendung vom Deutschlandradio Kultur, die einen Blick auf Kommunikationsstrukturen von Nazis im Netz wirft: Braun, digital, vernetzt – Der schwierige Kampf gegen Nazis im Netz. Philip Banse spricht mit Simone Rafael von Netz-gegen-Nazis, Felix M. Steiner vom Störungsmelder/Publikative.org und Hans Hütt, der als Autor und Berater tätig ist.

Weltnetz, Heimatseite, E-Brief – was lustig übersetzt klingt, ist wohldurchdacht, ernst gemeint und vor allem: mit braunem Gedankengut durchzogen. Rechtsradikale Webseiten, Foren und Netzwerke benutzen zwar oft ihre eigene Sprache, bleiben aber nicht der einzige Ort im Netz, an dem Nazis kommunizieren. In den weltweit alltäglich genutzten sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Pinterest & Co. tummeln sich ebenso viele Trolls wie tatsächliche Neonazis. Hier werden nicht nur schneller mehr Menschen und potentielle Gesinnungsgenossen erreicht, es wird auch eine öffentliche Plattform für analoge Aktivitätsplanung erschlossen. Rechte Aktivitäten in Social Networks stellen das viel beschworene Konzept von Counterspeech vor Schwierigkeiten – vor allem jetzt, wo Publikative.org, eine der wichtigsten Onlinestimmen gegen Nazis, eingestellt wird. Und in Zeiten, in denen fremdenfeindliche Hetze gegen Flüchtlinge und Anschläge auf Notunterkünfte zum erschreckenden Alltag gehören. Doch wie kommunizieren Nazis digital? Wo organisieren sie sich? Auf welche Art und Weise verbreiten sie ihre Botschaften? Das Neonaziportal Altermedia wurde jüngst verboten, doch der schwierige Kampf gegen Nazis im Netz dauert an.

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/02/13/drk_20160213_1305_ea3980aa.mp3]
(Direktlink, via Netzpolitik)

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Die AfD will das Internet zerstören!

Dabei basiert das ganze Internet (oder zumindest ein elementarer Teil davon) auf Links. Ich glaube, jetzt dreht die AfD endgültig durch. Und wer merkt es? Mal wieder keiner! Außer die PARTEI in Stralsund.

Die Wutbürger haben sich neue, unschuldige und vor allem wehrlose Opfer ausgesucht, auf denen sie nun rumtrampeln wollen: Die Links!
Sich um Kinder, Obdachlose oder die Keuschheit der Damen zu kümmern ist nach drei Tagen wohl langweilig geworden, jetzt muss das Internet dran glauben. Die Radikalität der AfD nimmt immer obskurere Dimensionen an. Wir können uns dabei lebhaft vorstellen, wie ein paar braune Hohlbirnen grade auf ihren Laptops herumspringen, um ein paar Links so richtig platt zu machen…

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(via Michael Bonvalot)

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New York macht aus alten Telefonzellen WLAN-Hotspots

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Mal unabhängig von der Art der Betreibung ist das technisch eine vorbildhafte Innovation, finde ich.

„Es soll das schnellste und größte städtische WLAN-Netzwerk der Welt werden: Das Projekt „Link NYC“ will 7500 Internetstationen mit superschnellem WLAN in die Straßen von New York bringen. Dafür werden derzeit ausrangierte Telefonzellen umgebaut. Der erste umgerüstete Netzkiosk ist am Dienstag in der Third Avenue enthüllt worden, schreibt die „Financial

[…]

Bis Mitte Juli sollen bereits 500 weitere Internetstationen online sein.“
(Spon)

Die Zellen, die dann zu Säulen werden, werden über einen Touchscreen verfügen, über den Nutzer auf Apps zugreifen können. Es werden USB-Ports zur Verfügung stehen, um leere Akkus zu laden und auch das Telefonieren innerhalb der USA wird von dort aus möglich sein. Notruf sowieso. Soweit zumindest die Vision von Link NYC.

Guckt mal, Berlin, München, Hamburg, Köln, Leipzig, Eisenhüttenstadt!

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Freies Wlan in Schulbussen hilft gegen Vandalismus

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(Foto: Atomic Taco, CC BY 2.0, via Urbanshit)

Eine kleine badische Busfirma hat vor geraumer Zeit damit begonnen, in ihren Schulbussen kostenloses WLAN einzurichten, was an sich ja schon mal sehr progressiv ist. Aber nicht nur das, denn und seit dem gibt es laut der Firma Tuniberg Express nahezu keine Sachbeschädigungen mehr an und in den Bussen.

In Zahlen: Bislang hatte Tuniberg Express pro Jahr Schäden von mehreren Tausend Euro – jetzt sind es keine Hundert Euro mehr. Die Sitze werden nicht mehr aufgeschlitzt, die Scheiben nicht mehr geritzt und vollgeschmiert. Und: „Die Fahrten verlaufen allgemein etwas angenehmer.“

Ob das auch generell im ÖPVN zum Nachlassen von Vandalismus führen würde, müsste erst geprüft werden.

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Eine 101 Jahre alte Dame und ihre Freude am Schnee

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Die alte Dame bittet ihren Sohn während einer Autofahrt anzuhalten, um einen Schneeball werfen zu können. Also hält ihr Sohn halt an und filmt die Freude, die die Frau mit dem Schnee hat. So wie wir alle, wenn wir einen Schneeball erst formen und dann werfen können. Das Kind in uns. Und so.


(Direktlink, via reddit)

Der Clip geht viral steil. Natürlich. Und so berichtet Später ein TV-Sender über die Dame mit dem Schneeball. Sie sieht sich das an. Zucker.


(Direktlink)

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Eine Seite, die Musik listet, die bei Soundcloud keiner hören will

In Debatten um Soundcloud geht es auch immer um die Anzahl von Plays, die Tracks, Songs oder Mixe über die Zeit sammeln konnten. Ich bin da nicht so. Ich höre nicht nach Anzahl von Plays, weil eben auch die Mixe, die keine 100 davon haben, echte Perlen sein können. Und die, die 500k+ haben, genau das Gegenteil – akustische Totalausfälle nämlich.

Nun muss es aber so sein, dass es auch auf Soundcloud Musik gibt, die kaum jemand hören will. Alleine schon der Masse an Uploads wegen. Wenn Accounts dann noch wenige bis keine Follower haben und auch generell keine Streuung im Netz betreiben, bleibt es wahrscheinlich schon länger mal still auf dem eigenen Profil. Internet eben.

Metaratr listet bei sich jetzt Musik, die auf Soundcloud bisher wenig oder gar keine Hörerschaft für sich gewinnen konnte. Zur Zeit sind das über 900 Stücke – und einige davon sind wirklich derbe schräg. Außerdem gibt es ein Wertungssystem. Die Hörerschaft dürfte sich natürlich mittlerweile wegen der Seite bei einigen SC-Usern deutlich erhöht haben. Zumindest für die hier gelisteten Titel.

M E T A R A T R is a site where you find songs you’ve probably never listened or wanted to listen to. pick a name and password and click one of the five buttons below over and over again! there’s even a leaderboard, maybe.

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Meine Highlights aus den dortigen Top 15:

Allerdings lassen sich auch dort kleine Perlen finden. Man muss nur etwas Geduld haben und gegebenenfalls oft aktualisieren. Dann nämlich gibt es einen neuen Track.
(via BoingBoing)

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