Gilly war vor kurzem in New York City und hat nebst einem Bericht jede Menge Fotos und auch Videomaterial mitgebracht. Dieses hat er zu einem Video geschnitten und mit meinem „Birkenholzkompott“ aus dem Jahre 2010 unterlegt. Ein quasi „Unofficial Music Video“. Find ich gut.
Ich habe eine lange Weile (30 Stunden) darüber nachgedacht, ob man das so stehen lassen kann. Weil die 80er in Berlin sind halt eben auch schon 30 Jahre her. Aber ich mag den reduzierten Sound. Nebst dem reduzierten Kontext. Und vielleicht sind die 80er in Berlin für die Jungen eben auch schon viel zu lange her.
Was mir ja wirklich fehlt, wenn ich mal 2-3 Tage offline bin, ist gute Musik. Und so komme ich aus der Pampa nach Hause und mache mir was mit Melodie und mit Bass an. Da trifft es sich hervorragend, dass Nick Cobby dieses wunderschöne Video auf Max Coopers und Tom Hodges „Remnants“ gebastelt hat. Und es passt so wunderbar.
„This video is about the self-contained nature of mind and matter.
The physical processing of sounds by the brain leave remnants in its structure as it learns about the outside world. Eventually the universe and the platonic realm of laws and structures are perceived. But while the natural laws and their resulting universe seem to create and contain the mind, the mind ultimately contains them all.“
Was habe ich sowohl privat als auch dienstlich schon über K.I.Z. diskutiert. Hagen hatte mir die hier mal rein geknallt als ich im Urlaub war und danach ausführlich mit Torsun darüber diskutiert. Ich war und bin da immer noch ganz bei Torsun.
Letzte Woche habe ich einen Tag lang mit Rudi nur K.I.Z. gehört und man kann das machen, ja. Aber es ändert nichts an der sich daraus für den Rezipienten ergebenden Ambivalenz, die es halt immer etwas tricky macht.
Gestern erschien nun die erste Single zum kommenden Album und die ist irgendwie anders, als das, was ich bisher von K.I.Z. gehört habe. Mag sein, dass ich mich täusche, aber ich empfinde das so. Die Ambivalenz gehört natürlich dennoch zu ihrem Geschäft – auch auf visueller Ebene. Der Text aber ist ein handfester und deutlicher Tritt in die Fresse für alles, was falsch in diesem Land läuft: Ausbeutung, politische Doppelmoral, Untertanenmentalität und Rassismus. Und deshalb klebe ich mir hier jetzt K.I.Z. mal ins Blog.
Nach einer riesigen Vorfreude darauf, folgte mit dem Hören von Shlohmos aktuellem Album „Dark Red“ leider ein wenig Ernüchterung. So richtig gab es mir beim ersten Durchlauf nicht viel, zu einem weiteren bin ich bisher nicht gekommen, auch wenn ich das auf der ganz persönlichen Agenda habe. „Buried“ allerdings ist eine Nummer, die zu überzeugen weiß. Hier im ziemlich krassen Director’s Cut von Lance Drake.
Jamie XX ist gerade nicht nur dabei, sein neues Album auf die Reihe zu bringen, welches am 29.05. erscheinen wird, er kündigt dazu gleich mal eine internationale Tournee an, die ihn auch zwei mal in Deutschland (Köln und Hamburg) halten lässt. Zudem sagt er, dass er gerade auch noch an einem neuen The XX Album werkelt, worauf ich mich bei all den News am meisten freue.
Ich bin nicht der größte Fan seines Sounds, aber die Nummer, die vorne erst ganz rotzig und ziemlich trocken reinrumpelt, um sich hintenraus in einer Synthline-Orgie aufzulösen, fetzt schon sehr. Mit jedem Hören noch ein bisschen mehr.
Oscar Lhermitte hat eine Kamera mit rotierender Linse entwickelt. Die dreht sich mit 1800 Umdrehungen pro Minute und zeichnet dabei natürlich Kreise und Muster auf, was gleich mal zur Erstellung dieses Musikvideos zum Einsatz kam. Wie betrunken in Höchstgeschwindigkeit. Nur hübscher. Oder so.
The revolvograph consists of the combination of a high speed rotating motor with a digital camera connected to it. The motor is spinning at 30 rotations per second (1800 rpm) while at the same time the camera is recording 30 frames per second. In other words, for every frame of the video being captured, the camera is doing a full revolution. The effects created are abstract moving patterns of colours in concentric circles.
The lens can be mounted at the center of the shaft to create concentric circles, or perpendicular to it to create horizontal patterns.
The first track from Airs‘ Moon Safari
album, accompanied by scenes from a video
shot from a streetcar traveling down Market Street in San Francisco in 1905.
(Dieses nicht offizielle Video, weil im offiziellen die fulminanten Backings fehlen, was dem Song ein bisschen dolle die der damals eigentlich veröffentlichen Seele raubt und aus ihm so eine Kunstsache in schön geleckt macht. Ja.)
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