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Schlagwort: nature

Riesiger Eiskreis auf einem Fluß in den Staaten in 4K

(Direktlink, via Nag on the Lake)

Geht seit ein paar Tagen rum: auf dem Presumpscot River im US-Bundesstaat Maine rotiert eine etwa 100 Meter messende Scheibe aus Eis. Die kreisrunde Eisfläche dreht sich im Schritttempo gegen den Uhrzeigersinn, und das bereits seit Anfang der Woche. Es gibt davon diverse Foto und nun auch ein Video in 4k.

Das Spektrum versucht zu erklären, schreibt aber auch, dass es eine abschließende Erklärung dafür bisher nicht gibt. Und genau das macht Mutter Natur ja immer noch so geheimnisvoll.

Wie die perfekt symmetrischen Gebilde entstehen, konnten Fachleute allerdings erst 2016 aufklären. Ein Team von der physikalischen Fakultät der Université de Liège kam seinerseits zu dem Schluss, dass absinkendes Schmelzwasser von der Unterseite der Eisplatte einen Wirbel erzeugt, der das Gebilde in Drehung versetzt.

[…]

Weshalb die Gebilde kreisrund sind, ist allerdings noch unklar, vermutlich sind besondere Bedingungen erforderlich.

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Schönheit und Verfall von Eismassen: Grönland in 4K

Der Schweizer Naturfotograf Stefan Forster war die letzten Jahre in Grönland unterwegs und hat absolut großartige Aufnahmen der zahlreichen Eisberge und Eisschollen machen können, die sich in diesen Jahren immer verändert haben. Die nicht so schönen Parts zeigen wie die zunehmenden Temperaturen die Eismassen zu verdrängen scheinen.

Since 8 years I’m traveling to this magical country. Today quiet and untouched places are becoming more and more rare. On my first visit to Greenland, I was fascinated by the incredible power of nature that can be felt everywhere. But during the last years things have changed. The amount of icebergs is increasing savagely. Glaciers I’m visiting every year are retreating not meters but kilometers a year and the unending amount of ice seems to be endless. There is nothing more beautiful than an iceberg – everyone is unique and the light reflecting from its surface is magical. It’s sad how close beauty and decay can be seen in an iceberg. This movie is is an appreciation to the ice – for me the most amazing aggregate state of water.

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Polizei lässt See auspumpen, um Leiche zu finden

(Symbolfoto: Couleur)

Vor 25 Jahren verschwand in Bremen eine junge Mutter. Ein Jahr später fischte ein Angler aus dem bei Bremen gelegenen Tietjensee eine mit Steinen beschwerte Tüte aus dem See. In dieser fanden sich persönliche Gegenstände der Frau und ihr Verlobungsring. Die Staatsanwaltschaft hat nun die Ermittlungen wieder aufgenommen und lässt den 35 Millionen Liter fassenden See auspumpen.

Polizeikräfte haben mit den Abpumparbeiten an dem bei Bremen gelegenen Tietjensee begonnen. Die Ermittler hoffen, die Leiche einer vor 25 Jahren verschwundenen jungen Frau zu finden. „Die Arbeiten haben begonnen, das Wasser läuft jetzt“, sagte ein Polizeisprecher.

Nach seiner Einschätzung könne es zwischen drei und fünf Tagen dauern, bis der etwa 260 Meter lange und 83 Meter breite See leergepumpt ist. Dann sollen Fahnder den freigelegten Morast auf der Suche nach möglichen versenkten Beweisen durchwühlen. Hintergrund sind Ermittlungen gegen den früheren Lebensgefährten der Frau.

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Was passiert, wenn ein Elefant eines natürlichen Todes in der Steppe stirbt

Beeindruckende Aufnahmen von National Geographic, die den Prozess zeigen, der stattfindet, wenn ein Elefant eines natürlichen Todes in der Steppe stirbt.

Der Bulle hier hatte den Kampf gegen einen älteren Bullen verloren und die Innereien hingen ihm aus dem Körper. Kurz darauf starb er. Dann kamen seine Kollegen, checkten, ob er noch lebt, trauerten und überließen den Kadaver dann der Natur. Und dann kommen die Aasfresser, die Geier und Hyänen. Ein wichtiger Prozess im Ökosystem, dem man aber nur selten so genau zusehen kann.

This African elephant is on the verge of death. It was likely tusked in its side by another male elephant during a fight. What happens next reveals how enormously important an elephant is to its ecosystem. Elephants arrive on the scene to mourn the loss of their fellow elephant. The mourning process includes “body-mounting,” in which they climb on the carcass. They also mourn by walking backwards towards the body, often touching it with their hind foot. They will explore the body with their trunks and front feet. Whether elephants culturally transmit and learn these actions is part of an ongoing study. Hyenas arrived overnight and opened the belly of the carcass, tearing through the tough elephant hide. This gives the opportunity for white-backed vultures to feed.


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Beeindruckende Nahaufnahmen von Wespen und einer Hornisse

Letzte Woche bat mich Kind 2, eine Hornisse aus ihrem Zimmer zu entfernen. Ihre Bedingung dabei war, die Hornisse nicht zu töten. Ich brauchte 20 Minuten, um das Dingen lebendig aus ihrem Fenster zu bugsieren, aber es gelang. Seitdem besucht mich jeden Abend eine Hornisse auf der Terrasse, schwirrt um mich herum, bleibt ein paar Minuten und verschwindet bis zum nächsten Abend. Mittlerweile habe ich sie „Horni“ getauft – und Horni scheint ganz okay zu sein. Neulich saß sie kurz auf meiner Schulter, aber darum soll es eigentlich gar nicht gehen.

Lothar Lenz beobachtet in diesem Video hier einige Wespen, die mit einer Hornisse um Futter streiten. Soweit, so gut, aber die Qualität dieser Aufnahmen ist exorbitant großartig. Wirklich beeindruckend.


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Ameisen bauen Hängebrücke, um Wespennest anzugreifen

Der Elektroingenieur Francisco Boni hat in Brasilien Legionärameisen dabei beobachtet, wie sie eine Hängebrücke, um ein Wespennest anzugreifen. Die Wespen ergreifen daraufhin im Regelfall die Flucht. Klar! Dort angekommen, plündern die Ameisen das komplette Nest, tragen Puppen, Larven, Eier und einige Erwachsene raus, die nicht entkommen konnten. Von irgendwas schließlich müssen sich ja auch Ameisen ernähren. Nature is scary.

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Ein Fluss durchbricht sein Ufer, um im Ozean zu münden

Sieht alles erstmal ziemlich klein aus und klingt halt auch nach nicht sonderlich viel mehr, aber der Ohlanga River in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal, bricht manchmal über seine Ufer hinaus, um im Indischen Ozean zu münden. Das liest sich so weg, aber man kann jenem Moment wahrscheinlich nur selten bis nie beiwohnen.

YouTuber Wayne Easton war vor zwei Jahren genau in jenem Moment am Start und hat dieses kleine Naturphänomen wir die Nachwelt festgehalten. Und das fasziniert, irgendwie. Mich zumindest.


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(Direktlink, via Kottke)

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