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Schlagwort: ÖPNV

Amsterdam 1960 im Vergleich zu Heute: schmeißt doch einfach die Autos aus den Innenstädten

Konnte man sich vor gut 60 Jahren wohl auch in Amsterdam nicht vorstellen und hat es dann trotzdem einfach mal durchgesetzt. Heute hat es dort eine Innenstadt geprägt von ÖPNV, Fußgängern und Radfahrern. Scheint ziemlich gut zu funktionieren. Und keiner heult rum.

Lasst uns doch auch hier den notwendigen Lieferverkehr in Städten mit Autos fahren, gesundheitlich eingeschränkte Menschen, die auf ihr Auto angewiesen sind sowieso – und irgendwelche Hotelgäste noch dazu, wenn die Hotels Parkplätze haben, die nicht auf öffentliche Parkflächen angewiesen sind.

Der Rest kann gehen. Oder besser: laufen, ÖPNV oder diese E-Scooter nutzen. Wäre derber Fan dieser Umsetzung. (Wobei selbst in Amsterdam immer noch viel zu viele Autos unterwegs sind, aber irgendwo musst du halt auch erstmal anfangen.)

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Jemand versucht, in der Subway in New York ein Profilstahl mit Überlänge zu transportieren – die Passagiere helfen dabei

Mag sein, dass die BVG sich für cool hält, aber in New York City werden offenbar immer noch die wahren, ganz verrückten Subway-Geschichten geschrieben. So wie diese hier. Erstmal ein Profilstahl mit Überlange in der Subway transportieren.

NYC is different man.

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Arte-Doku: Ist kostenloser Nahverkehr die Zukunft?

Dass ich großer Fan der Idee des kostenlosen Nahverkehrs bin, ist kein Geheimnis. Und wenn nicht kostenlos, dann doch aber gerne fahrscheinlos. Arte hat sich mal angesehen, was so möglich ist und stellt die Frage, ob kostenloser Nahverkehr die Zukunft sein könnte. Ich bin uneingeschränkt dafür und hoffe doch sehr, das irgendwann noch mal erleben zu können.

Verstopfte Innenstädte, verspätete Busse, teure Tickets – geht das auch anders? Könnte ein kostenloser öffentlicher Nahverkehr helfen? In der estnischen Hauptstadt Tallinn, im französischen Dünkirchen oder im brandenburgischen Templin wurde der Nulltarif eingeführt und das Angebot optimiert. Richtungsweisend für ganz Europa?

Im brandenburgischen Templin leben die deutschen Pioniere des kostenlosen Nahverkehrs. Sie haben erfolgreich versucht, die Luftqualität des Kurorts zu wahren. In Tallinn können die Einwohner seit 2013 alle Busse und Bahnen kostenlos nutzen. Die Autokolonnen sind dadurch aus den Straßen der Innenstadt verschwunden.


(Direktlink, via FernSehErsatz)

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Ein Bett in einer Berliner U-Bahn

Irgendwer hat aus irgendwelchen Gründen auch immer für vermutlich nur kurz ein Bett in eine U-Bahn in Berlin gebaut und ich mag diese Idee sehr. Auch wenn dort wohl kaum jemand länger als 30 Minuten mit einer U-Bahn unterwegs sein dürfte. Da lohnt ein gediegenes Nickerchen ja fast nicht.

Aber: hier aufm Brandenburger Land, wo man schon mal eine Stunde im Bus verbringt, wäre das ein optimal kundenorientiertes Angebot, das ich im Rahmen meiner Monatsmarke gerne nutzen wollen würde.

(via reddit)

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Öffentlicher Personennahverkehr soll in Luxemburg kostenlos werden

(Foto: GilPeCC BY-SA 4.0)

Ständig gute Nachrichten aus Luxemburg: erst wurde beschlossen, Cannabis für privaten Gebrauch zu legalisieren. Nun auch noch ein großartiger Vorstoß in Sachen ÖPNV.

Der öffentliche Personennahverkehr in Luxemburg soll nach dem Willen der neuen Regierung ab Sommer 2019 für alle kostenlos nutzbar sein. Autofahrern soll damit der Umstieg auf Bus und Bahn schmackhaft gemacht werden. Der Plan der Regierung: weniger Verkehr auf der Straße. Durch Steuererhöhungen für Autopendler soll das Modell gegenfinanziert werden. Ich bin echt Fan dieser Idee.

Seit dem 1. August müssen Jugendliche bis zum 20. Lebensjahr in Luxemburg nicht mehr für ihre Fahrkarten zahlen. Es genügt schon jetzt das Vorzeigen des Personalausweises.

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Eine Straßenbahnfahrt durch Leipzig im Jahr 1931

Die ursprüngliche Version dieses Videos war wohl mal eine, die in den 1930gern zur Schulung von kommenden Straßenbahnfahrern in Leipzig eingesetzt wurde. Diese aber war offenbar überzeichnet, weshalb Thomas Wangenheim den ganzen Bums nicht nur der Geschwindigkeit wegen angepasst hat. Und dazu den imho übelst guten Soundtrack beibehalten hat.

Der Originalfilm dieser Straßenbahnfahrt durch das alte Leipzig wurde lt. Leipziger Stadtmuseum zur Ausbildung von Straßenbahnführern aufgenommen.

Leider ist der Film in variierender Bildrate aufgenommen und sehr verwackelt (https://www.youtube.com/watch?v=phkrMz6DCwM). Das unruhige Bild störte und die Menschen liefen oft lächerlich schnell. Um den Realismus zu erhöhen, habe ich den stabilisierten Film anhand vor allem der Gehdynamik der Passanten in der Geschwindigkeit korrigiert. Es sind Anpassungen in 22 verschiedenen Filmabschnitten vorgenommen worden. Sie reichen von 10% bis 45% Verlangsamung und haben den Film um sechs Minuten verlängert.


(Direktlink, via reddit)

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