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Schlagwort: ÖPNV

Derweil in Berlin, Corona sei Dank: „Also schwarzfahren könnta Morgen och alle“

„Corona-Arlam“ in Berlin: Ab Morgen nicht mehr vorne einsteigen, also nur noch hinten einsteigen, aber trotzdem nochmal, kassiert wird och nicht mehr. Berlin. <3 Schwarzfahren für alle.

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Eine Geschichte ausm Bus

Keine Ahnung, ob das so tatsächlich passiert ist, aber ein kleines Bisschen sehr wünsche ich mir, dass das so war. Weil ich täglich so einiges im ÖPNV erlebe, was soweit davon gar nicht entfernt ist. Also ja, könnte sein, dass das so passiert ist.

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Luxemburg zieht durch: Fahrten in Bus und Bahn ab März kostenlos

(Foto: GilPeCC BY-SA 4.0)

Im Dezember des letzten Jahres schrieb ich darüber, dass Luxemburg den ÖPNV weitestgehend kostenlos gestalten wollen würde. Jetzt machen die ernst: ab März sollen Fahrten in Bus und Bahn landesweit und für alle gratis sein. Zahlen muss man nur noch in der ersten Klasse.

Den öffentlichen Personennahverkehr in Luxemburg kann man bald kostenlos nutzen. Ab dem 1. März braucht man für Busse und Bahnen keine Fahrkarten mehr. Fahrkartenschalter werden geschlossen, Kontrolleure bekommen neue Service-Aufgaben. „Das steht uns einfach gut zu Gesicht und trägt enorm zum Image und zur Attraktivität Luxemburgs bei“, sagt der liberale Premierminister Xavier Bettel zu der Neuerung. Nur die erste Klasse der Bahn bleibt kostenpflichtig.

Autofahrern soll damit der Umstieg auf Bus und Bahn schmackhaft gemacht werden. Der Plan der Regierung: weniger Verkehr auf der Straße. Durch Steuererhöhungen für Autopendler soll das Modell gegenfinanziert werden.

Und ich hätte das hier gerne auch.

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Amsterdam 1960 im Vergleich zu Heute: schmeißt doch einfach die Autos aus den Innenstädten

Konnte man sich vor gut 60 Jahren wohl auch in Amsterdam nicht vorstellen und hat es dann trotzdem einfach mal durchgesetzt. Heute hat es dort eine Innenstadt geprägt von ÖPNV, Fußgängern und Radfahrern. Scheint ziemlich gut zu funktionieren. Und keiner heult rum.

Lasst uns doch auch hier den notwendigen Lieferverkehr in Städten mit Autos fahren, gesundheitlich eingeschränkte Menschen, die auf ihr Auto angewiesen sind sowieso – und irgendwelche Hotelgäste noch dazu, wenn die Hotels Parkplätze haben, die nicht auf öffentliche Parkflächen angewiesen sind.

Der Rest kann gehen. Oder besser: laufen, ÖPNV oder diese E-Scooter nutzen. Wäre derber Fan dieser Umsetzung. (Wobei selbst in Amsterdam immer noch viel zu viele Autos unterwegs sind, aber irgendwo musst du halt auch erstmal anfangen.)

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Jemand versucht, in der Subway in New York ein Profilstahl mit Überlänge zu transportieren – die Passagiere helfen dabei

Mag sein, dass die BVG sich für cool hält, aber in New York City werden offenbar immer noch die wahren, ganz verrückten Subway-Geschichten geschrieben. So wie diese hier. Erstmal ein Profilstahl mit Überlange in der Subway transportieren.

NYC is different man.

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Arte-Doku: Ist kostenloser Nahverkehr die Zukunft?

Dass ich großer Fan der Idee des kostenlosen Nahverkehrs bin, ist kein Geheimnis. Und wenn nicht kostenlos, dann doch aber gerne fahrscheinlos. Arte hat sich mal angesehen, was so möglich ist und stellt die Frage, ob kostenloser Nahverkehr die Zukunft sein könnte. Ich bin uneingeschränkt dafür und hoffe doch sehr, das irgendwann noch mal erleben zu können.

Verstopfte Innenstädte, verspätete Busse, teure Tickets – geht das auch anders? Könnte ein kostenloser öffentlicher Nahverkehr helfen? In der estnischen Hauptstadt Tallinn, im französischen Dünkirchen oder im brandenburgischen Templin wurde der Nulltarif eingeführt und das Angebot optimiert. Richtungsweisend für ganz Europa?

Im brandenburgischen Templin leben die deutschen Pioniere des kostenlosen Nahverkehrs. Sie haben erfolgreich versucht, die Luftqualität des Kurorts zu wahren. In Tallinn können die Einwohner seit 2013 alle Busse und Bahnen kostenlos nutzen. Die Autokolonnen sind dadurch aus den Straßen der Innenstadt verschwunden.


(Direktlink, via FernSehErsatz)

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Ein Bett in einer Berliner U-Bahn

Irgendwer hat aus irgendwelchen Gründen auch immer für vermutlich nur kurz ein Bett in eine U-Bahn in Berlin gebaut und ich mag diese Idee sehr. Auch wenn dort wohl kaum jemand länger als 30 Minuten mit einer U-Bahn unterwegs sein dürfte. Da lohnt ein gediegenes Nickerchen ja fast nicht.

Aber: hier aufm Brandenburger Land, wo man schon mal eine Stunde im Bus verbringt, wäre das ein optimal kundenorientiertes Angebot, das ich im Rahmen meiner Monatsmarke gerne nutzen wollen würde.

(via reddit)

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