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Schlagwort: Photography

Die NASA lädt über 8000 Fotos ihrer Apollo-Missionen auf Flickr

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Die Meldung ist nicht ganz neu, aber man braucht bei sagenhaften 8000+ Fotos halt auch seine Zeit, um sich da durchzuklickern.

So stehen nun tausende Aufnahmen der ersten bemannten Apollo(7)-Mission im Jahr 1968 bis zum bisher letzten bemannten Raumflug zum Mond der Apollo 17 1972 in hochaufgelöster Qualität unter Public Domain zur Verfügung.

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Möglich wurde das dadurch, das Kipp Teague vom Project Apollo Archive seit über zehn Jahren die Fotos all der Missionen eingescannt hat. Hier in seiner scheinbar niemals enden wollenden Schönheit in einem gut sortierten Flickr-Album. Spaceporn <3

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(via INSPIX)

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Wo Flüchtlingskinder auf ihren Wegen schlafen

Meine Kleine ist jetzt sieben. Viele der von Magnus Wennman (Instagram, Twitter, Facebook) im letzten Jahr fotografierten Kinder sind jünger. Er hat sie auf ihren mitunter beschwerlichen Wegen fotografiert. Irgendwann, irgendwo zwischen dem Tag ihrer Flucht und dem Ende derselbigen, das es nicht nur für diese irgendwann aber hoffentlich alsbald geben wird. Denn es sind weiterhin jeden Tag an allen diesen Orten Kinder unterwegs, die nicht nur einen Platz zum Schlafen brauchen. Und den nicht auf irgendeinem Bordstein, nicht irgendwo auf der Straße, nicht irgendwo im Wald.

Für Aftonbladet hat er die Geschichten aufgeschrieben: Where the children sleep. Eher nicht die Geschichten der Bilder, eher die Geschichten all dieser Kinder.

Magnus Wennman, winner of two World Press Photo Awards and fourfold winner of Sweden’s Photographer of the Year Award, has met refugees in countless refugee camps and on their journeys through Europe this year. The story of when the night comes is a living narrative with no given ending.

Der Instagram-Account von Magnus Wennman zeigt, dass er des Öf­te­ren dort fotografiert, wo das gesellschaftliche Auge ganz gerne wegzugucken pflegt.
(via Johnny)

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Peta fordert Copyright für Tier-Selfies

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Immer wenn man glaubt, absurder könnte es in der Manege des Copyrightzirkus‘ ja gar nicht mehr werden, kommt irgendwer daher und überzeugt einem vom Gegenteil. Diesmal: Peta, die die Urheberrechte für ein Foto des sechsjährigen Makaken Narutos gerne bei dem Affen sehen wollen. Dieser nämlich hatte sich 2011 die Kamera des britischen Fotografen David Slater gezockt und ein Selfie von sich gemacht. Das Bild wurde internetzberühmt.

Später landete es unter Public Domain auf Wikimedia, worüber der Fotograf sich beschwerte, was allerdings keine Konsequenzen hatte, denn bei Affen-Selfies gebe es kein Copyright, entschied die US-Copyright-Behörde.

Peta sieht das allerdings anders und verklagt jetzt den Fotografen David Slater.

„Die Tierschutzorganisation Peta hat gemeinsam mit Antje Engelhardt vom Deutschen Primatenzentrum bei einem Bundesgericht in San Francisco Klage im Namen des Affen eingereicht. Naruto von der indonesischen Insel Sulawesi müsse zum „Urheber und Eigentümer seines Fotos“ erklärt werden, heißt es darin. Das Urheberrechtsgesetz in den USA verbiete einem Tier nicht das Copyright, „und da Naruto das Foto gemacht hat, gehört ihm das Copyright, wie es jedem Menschen gehören würde“. Die Tierschützer wollen sämtliche Einnahmen durch das Foto verwalten und dem Tier zugutekommen lassen.“

Da wird der Affe sich freuen. Vielleicht spendiert ihm Peta ja auch einfach eine eigene Kamera – für weitere Selfies dieser Art.
(via René)

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Das Paar vom Woodstock-Cover im Interview

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(Foto: Sucks08, CC BY 2.0)

Das SZ Magazin hat ein Interview mit Barbara und Nicholas Ercoline, die noch heute verheiratet sind, und damals als frisches Paar das Cover des Woodstock-Albums zierten. Für mich als nicht mehr ganz junger Hippie sehr interessant.

Barbara und Nicholas Ercoline waren zwanzig und frisch verliebt, als sie im Sommer 1969 das Woodstock-Festival besuchten. Ein Foto von ihnen wurde zum legendären Cover eines Best-of-Albums und machte sie zum Sinnbild der Hippie-Generation. Heute, 46 Jahre später, sind sie noch immer ein Paar. Hippies sind sie auch noch. Ein bisschen.

[…]

„Das war eben total rebellisch zu dieser Zeit. Außerdem erinnere ich mich an die dauernden Lautsprecherdurchsagen auf dem Gelände. Einmal hieß es: »Jimmy soundso, komm sofort zu dem und dem Zelt, da wird gerade dein Kind geboren!« Das klang wie eine dieser Durchsagen, die man heute vielleicht aus dem Baumarkt oder dem Footballstadion kennt, wenn jemand seine Kinder verloren hat. Aber hey, bei Woodstock wurden Väter ausgerufen, damit sie die Geburt ihrer Babys nicht verpassen! Da wurden Menschen geboren, und zwar mitten auf dem Festival! Spätestens da wusste ich, hier ist etwas ganz und gar nicht mehr normal.“

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Was Flüchtende im Rucksack tragen: What’s in my bag

Großartiges Fotoprojekt, für das Flüchtende offenbaren, was sie während ihrer Flucht in ihrem Rucksack tragen: What’s in my bag.

This year, nearly 100,000 men, women and children from war-torn countries in the Middle East, North Africa and South Asia have fled their homes and traveled by rubber dinghies across the Aegean Sea to Lesbos, Greece.

Refugees travel light, for their trek is as dangerous as it is arduous. They are detained, shot at, hungry. Smugglers routinely exploit them, promising safety for a price, only to squeeze them like sardines into tiny boats. Most have no option but to shed whatever meager belongings they may have salvaged from their journeys. Those allowed to bring extra baggage aboard often toss it overboard, frantically dumping extra weight as the leaky boats take on water.

Few arrive at their destinations with anything but the necessities of life. The International Rescue Committee asked a mother, a child, a teenager, a pharmacist, an artist, and a family of 31 to share the contents of their bags and show us what they managed to hold on to from their homes. Their possessions tell stories about their past and their hopes for the future.

Drei Beispiele.

A mother
Name: Aboessa*
Age: 20
From: Damascus, Syria

Sie trägt auf ihrer Flucht folgendes in ihrer Tasche:

A teenager
Name: Iqbal*
Age: 17
From: Kunduz, Afghanistan

Hat dabei:

An artist
Name: Nour*
Age: 20
From: Syria

Hat nur Wesentlichen dabei.

Für mehr als nur das Nötigste bleibt halt weder Platz noch Kraft.
(via Hakan)

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Fotos: Manhattan, NYC, Juni 2015

Da ich nun schon mal zum ersten Mal in New York war, habe ich natürlich versucht, soviel Zeit wie möglich neben dem eigentlichen Programm auf der Straße zu verbringen, was nicht ganz einfach war. Zum einen überforderte mich diese Stadt ein wenig, zum anderen war es zeitlich halt echt eng gepackt. So kam ich hier und da mal auf eine Stunde. Am letzten Tag allerdings legte ich dann mit Micha vom Stereo Magazine gefühlte 25 Kilometer zu Fuß zurück. Wir liefen durch East Village, Little Italy, Chinatown über die Manhattan Bridge, um dann direkt den Weg zurück über die Brooklyn Bridge, ein paar Sneaker Stores und dem Broadway zum Hotel in der 48. zu nehmen. Es regnete am Ende Spaghettis und unsere Füße brannten, aber das war es allemal wert.

Ansonsten mag ich weiter gar nicht so viel dazu schreiben. Außer, dass mir der total übermotivierte, mich wirklich nervös machende, junge Zollbeamte bei der Einreise tierisch auf den Saque gegangen ist. Außer, dass es total toll war, mich in New York mit Flashfonic, den ich übers Netz schon ewig kenne, aber persönlich noch nie getroffen habe, auf ein paar Gin Tonic in einer Bar zu treffen. Außer, dass es dort einen TV-Sender gibt, der den ganzen Tag Essen zeigt, das diese Bezeichnung eigentlich nicht verdient hätte. Außer, dass diese Stadt auf mich gewirkt hat, wie ein Wahnsinniger, der niemals schläft (Sorry, Berlin!). Dass das Fliegen in einem Jumbo-Jet enorm entspannt ist. Dass das irgendwie alles ziemlich geil war, so in seiner Summe der einzelnen Teile. Und dass ich vielleicht gerne noch ein mal wieder kommen würde. Mit Kind und Kegel. Für ein paar Tage länger.

Hier ein paar der mir liebsten dort gemachten Fotos, der Rest davon in diesem Flickr-Album.

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Mit 83fachem optischen Zoom Richtung Mond

Ich bin nicht so der Kameraauskenner, weiß aber natürlich, dass so etwas mit einem Standard-Objektiv auf einer DSLR nicht zu machen ist. Und das ist irgendwie verdammt beeindruckend. Früher musste man für derartige Ausblicke in ein Planetarium gehen. Mindestens. Heute geht das mit einer Kompaktkamera.


(Direktlink, via reddit)

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