Zum Inhalt springen

Schlagwort: Piano

Ein Abend mit Ólafur Arnalds und Nils Frahm: Trance Frendz

Ende Juli trafen sich Ólafur Arnalds und Nils Frahm in dessen Studio in Berlin, um gemeinsam ein wenig Musik zu spielen. Wie Musiker das halt so machen. Aus dem Abend wurde die ganze Nacht, in der sie letztendlich innerhalb von 8 Stunden sieben neue Stücke aufnahmen. Das Video zeigt 45 Minuten dieser Nacht. Wie zu erwarten ist der Sound – wie fast immer bei denen beiden – wunderschön. Natürlich.

We felt there was something special in these songs. They arrived so quickly and so unexpectedly, and at the end of the night we had all this music that sounded unfamiliar even to us – loudly asking to be included in this collection, especially because our friendship and collaboration originally started with live improvisation on stage.

Es is davon auszugehen, dass einiges aus dieser Nacht auch noch anderweitig veröffentlicht wird. Ein Grund zur Freude.


(Direktlink, via RBN)

Einen Kommentar hinterlassen

Hängematten-Downbeats-Bass-Sampler zum Download: Vessels Compilation 004

10948852_1631974847071205_872726150_n

tl;dr: Ein wirklich überguter Downbeats-Bass-Piano-Sampler zum „Pay-what-you-want“-Download. Ich habe gerne gezahlt.

Ich habe die letzte Woche mit 15 Kollegen und mit über 70 mitunter sozial eher nicht so privilegierten Kids in einem Freibad verbracht. Für sie soll diese erste Ferienwoche schon seit Jahren ein Highlight in den Ferien sein. Meistens funktioniert das. Sie baden, spielen, basteln, singen, tanzen, essen, trinken, haben Spaß. Wir als Betreuer auch. Es ist eine wunderbare Woche, in der ich eigentlich keine große Rolle spiele. Ich bin da nur ein kleiner Teil des großen Ganzen und versuche meine, gemessen an der Summe, kleine Aufgabe zu erfüllen. Ich sorge für die Anlage, die ganzen Kabel, die es dafür braucht, die Mikros, die Musik. Nebenbei mache ich Badeaufsicht und backe stundenlang Pizza oder stehe am Grill. Und habe ein Ohr. So was eben. Es ist eine der schönsten Wochen im Jahr – nicht nur für die Kids, die eine wirklich gute Zeit haben. Wenn das Wetter stimmt.

Ich habe die letzten Jahre dort immer irgendwelchen Chart-Top-40-haste-schon-gehört-Rotz laufen lassen. In diesem Jahr wollte ich das mal nicht und lies einfach mal nur bassige Downbeats laufen. So am Rande der Hintergrundbeschallung.

Diese Compilation hier hat einen akustischen Großteil der Woche ausgemacht. Und es war schon alleine deshalb toll, weil es keine Beschwerden gab, mal leiser oder lauter oder mal was anderes zu machen. Und so. Diese Compi lief neben der guten, alten K&D Sessions fast die komplette Woche auf einem Kinderfest durch und irgendwie waren alle okay damit. Ich sowieso, denn sie ist wirklich übergut. Seele, Herz, Piano und Bass. Und bitte, bitte keinen unnötigen Stress.

Und ich mag meinen eigentlichen Job wirklich außerordentlich gerne.

Einen Kommentar hinterlassen

Mix: Robot Koch – Half Asleep

Der heutige Sounday Joint aus der sonntäglichen Mix-Reihe der Blogrebellen kommt von Robot Koch – und den mag ich schon immer sehr gerne. Weil dem so ist und die Tracklist einen perfekten Soundtrack für den Sonntag verspricht, mache ich den jetzt mal an. Ihr könnt das natürlich gerne auch tun. Wird jut, det wees ick.

„Half Asleep, so der Titel seiner Selektion. Ruhig, verträumt, hin und wieder melancholisch, aber auch warm und anmutig die Songs seiner Auswahl. Mit dabei ist auch sein wunderschöner, aktueller Song California Dreamin, den er mit Delhia de France aufnahm. Den Tune hört man aktuell in heavy rotation im Fernsehen, als Titel-Musik im Trailer zum Film San Andreas.“


(Direktlink)

Tracklist:
Douglas Dare – Caroline
Laura Veirs – Little Deschutes
Robot Koch – Calle Tierra
Thom Yorke – Truth Ray
Ibeyi – Oya
Jon Hopkins – Immunity (asleep version)
Robot Koch et Delhia de France – California Dreamin
Ry X – Love Like This
Moondog – Viking
Catching Flies – Stay Forever
Linda Perhacs – Chimacum Rain
Julien Marchal – Insight I

Einen Kommentar hinterlassen

Downbeats & Piano: Stray Theories – Wrong Weather Mixtape

Es könnte für diesen Mix am heutigen Tag keinen passenderen Namen geben. Es ist grau, es ist kalt, winding und somit für einen Frühlingstag maximal unpassend. Da bleibt nicht viel außer das Essen für den Abend schon mal vorzubereiten und dabei schöne Musik zu hören. So wieder diesen großartigen Mix aus Downbeats & Pianoklängen, gemixt von Stray Theories.


(Direktlink, via Robyn)

Tracklist
Mute Forest – Frail Light
Chasing Dreams – Home
Stumbleine – Thawn
Aeuria – Eau Claire, Wisconsin [ Bon Iver Tribute ]
Skywide – Art Galleries (ft. SEAWAVES)
Brombaer & Phole & Flojita – Setting Sail
Sun Glitters – Change Me
Air Shaper – Exit Strategy
Levi Patel – The clear, empty light
Tom Day & Laura – Sorrow
Goldmund – Turquoise_hexagon_sun_(boards_of_canada_cover)
American Dollar – Underground

Gang Voilins – Ghosts of Aleppo
Velvetine – Safe (We Are All Astronauts Remix)
evolv – Helena (orbit over luna)
Stray Theories – Exposure

Einen Kommentar hinterlassen

Wenn du merkst, dass du einen großen Song geschrieben hast

Jeder Konzertbesucher kennt diesen Moment, in dem das Publikum die Texte übernimmt und Songs dann auch auch schon mal gänzlich ohne Sänger im wahrsten Sinne über die Bühne gehen. Gänsehautmomente. Schon alleine für das Publikum. Keine Ahnung, wie das für jene ist, die dann auf der Bühne stehen und merken, wie viele Menschen sie mit ihren Songs berühren.

Patrick Bruel jedenfalls war damals in den 80ern ganz offensichtlich total überwältigt von so einer Situation. Schön anzusehen.


(Direktlink, via reddit)

6 Kommentare

Piano mit nur einer Taste im Browser spielen: Touchpianist

Bildschirmfoto 2015-05-06 um 07.41.50

Touchpianist ist eine kurzweilige Browser-Spielerei von Batuhan Bozkurt, bei der man mit nur einer Taste des Rechners klassische Piano-Sound zum Laufen bringen kann. „Spielen“ ist etwas übertrieben, Spaß macht es dennoch. Gibt es auch als App für IOS – für unterwegs.

Touch Pianist is a musical toy / instrument that allows the user to perform hard-to-play classical piano music favorites (from composers like Beethoven, Mozart, Bach, Satie, Debussy to name a few) just by tapping the rhythm of the piece’s particular sound events on a computer keyboard or a touch screen. It also provides live visualisation of the pieces that are being performed. There is no score keeping, the user is free to perform the music in any way they wish. The premise is that it is really fun to perform a piece you know well, exactly like you feel it with so little effort.


(Direktlink, via Hakan)

2 Kommentare

Ein Wachmann der nationalen Bibliothek des Parlaments in Georgien heimlich beim Piano spielen gefilmt

Eigentlich ist Omar Tsereteli Wachmann in der nationalen Bibliothek des Parlaments in Georgien. Wenn er sich aber unbeobachtet fühlt und etwas Zeit übrig hat, setzt er sich offenbar schon mal ganz gerne an den Flügel, der dort in einem Raum steht. Irgendein Besucher der Bibliothek hat ihn dann letzte Woche beim Spielen zugehört und seine Kamera laufen lassen, ohne das Tsereteli Notiz davon nahm. Seitdem ist der Mann auf dem besten Weg, das gesamte Internet zu gewinnen. Vielleicht sollte er über einen Berufswechsel nachdenken und sich generell dem Piano widmen.

Er spielt eine Interpretation von Ludovico Einaudis „Giorni Dispari“, auch im Original wunderschön.


(Direktlink, via TDW)

Ein Kommentar

Eine makrografierte Unterwassersymphonie

Vorne schleppt es sich ein bisschen aber dann wird es mindestens genau so schön, wie es der Titel vermuten lässt.

This underwater macro short was filmed in the Lembeh Straits of Indonesia entirely with the incredible Sony a7S camera housed with a Nauticam housing. Most of the creatures shown ranged from the size of a grain of rice to perhaps 2 inches at most. (With the exception of the moray eel and puffer fish). The red „Orang Utan“ crab displaying monkey like behaviour was actually residing in a Coca Cola bottle cap. The yellow hairy shrimp after that was barely 4mm tall!

https://vimeo.com/124127993
(Direktlink, via Like Cool)

Einen Kommentar hinterlassen

detektor.fm-Plattenkoffer mit Freund der Familie

Ich habe hier lange keinen detektor.fm-Plattenkoffer mehr gehabt. Zum einen fand ich manche davon nicht so interessant, zum anderen habe ich so viele jetzt auch gar nicht mitbekommen. Aber der aktuelle, kompiliert vom Freund der Familie, passt mir ganz wunderbar in den Abend des Ostersonntags. Piano, Ambient und ganz träge schwerer Dubtechno aus längst vergessenen Zeiten.

Der neue MiXery-Plattenkoffer kommt vom Freund Der Familie. Diesmal mit ganz viel Dub und Ambient aus den späten Neunzigern. Das war die Zeit, kurz bevor die Minimalwelle die Szene überflutet hat. Ein interessanter Blick zurück.


(Direktlink)

Tracklist:
01. Balmorhea – Attesa
02. Hallucinator – Wipeout I
03. Fluxion – Burst Mode (Convextion remix)
04. Fluxion – Influx
05. Rhythm & Sound – Roll Off/S
06. Rhythm & Sound – Smile
07. Maurizio – M07B (unreleased Mix)
08. Chrislo – Fils D’o
09. Boards of Canada – Reach for the Dead
10. Christian Naujoks – True Life / In Flames

Einen Kommentar hinterlassen