Zum Inhalt springen

Schlagwort: Record Vinyl

USB-Kaffeetassenwärmer in Schallplattenform

Die gute alte Platte. Jetzt auch als Kaffeetassenwärmer. Damit der Bürokaffee auch bei Stress von 08:00 – 10:00 Uhr nicht ganz auskühlt. Außerdem in Form einer Floppy-Disk.

We love our computer! Whether it’s for keeping track of the latest news/gossip, shopping for new gear or posting pictures of cats with moustaches. With so much to do it’s a wonder we find time to eat and sleep – let alone finish our cuppa. So for all those who are ‘hard at work’, we’ve got the Hot Disks USB Mug Warmer.


(via Laughing Squid)

Einen Kommentar hinterlassen

Doku über _das_ Plattenlabel der DDR: Die AMIGA Story

Bildschirmfoto 2016-06-09 um 00.53.01

Wir hatten ja nicht viel in der DDR, kamen aber immerhin auf sechs Plattenlabel, die sich in erster Linie stilistisch unterschieden. Das mit Abstand bekannteste dürfte Amiga sein, das wohl auch quantitativ für den höchsten Output sorgte.

Amiga (eigene Schreibweise auch: AMIGA) war ein Plattenlabel des von Ernst Busch gegründeten Musikverlags Lied der Zeit Schallplatten-Gesellschaft mbH, Berlin. 1954 ging es über auf den staatlichen DDR-Tonträgerproduzenten VEB Deutsche Schallplatten Berlin und war im VEB nun dem Ministerium für Kultur nachgeordnet. Amiga sollte die Bandbreite der populären Musik abdecken. Darunter fielen Beat-, Rock- und Popmusik ebenso wie Jazz, Schlager, volkstümliche Musik und populäre Instrumentalmusik. Amiga wurde am 3. Februar 1947 gegründet und bestand bis 1994. Seitdem wird das Repertoire von mehr als 30.000 Titeln (von 2200 Schallplattenproduktionen und 5000 Singles) von der BMG Berlin Musik GmbH, jetzt Sony Music Entertainment vermarktet. Als Markenname für Veröffentlichungen von Tonträgern aus der DDR-Zeit wird Amiga weiterhin verwendet.
(Wikipedia)

Dazu kamen die Labels Aurora, Eterna, Litera, Nova und Schola, die alle ganz unterschiedliche Musik unter die DDR-Bürger brachten. Hier eine Typisierung.

Ich kann mich an alle ein bisschen, am meisten aber an Amiga erinnern. Quasi jede Platte, die damals in meinem Elternhaus stand, kam von dort. Mit Ausnahme irgendwelcher Rock ’n‘ Roll Bootlegs, die mein Vater bei wem auch immer aus Russland oder Polen gekauft hatte.

Die meisten dieser Amiga-Platten waren aus einer Zeit, in der die DDR-Plattenbude schon Lizenzproduktionen für Musik aus dem Westen pressen ließ. Depeche Mode, Marianne Rosenberg, die Ärzte, Rio Reiser, Jennifer Rush fallen mir dazu ein. Diese kaufen zu können, war meistens nur möglich, wenn man sich stundenlang vorm Kaufhaus anstellte und mit etwas Glück eine der begehrten Pressungen bekam. Oder, was bei uns der Fall war, man kannte die Frau, die hinter dem Plattentresen stand. Sie war die Mutter des besten Freundes meines Bruders, wenn ich mich recht erinnere.

Ich wusste bis gestern nicht sonderlich viel über die Geschichte von Amiga und eigentlich war sie mir wohl auch immer egal. Zumal mich die Musik der frühen Jahre nicht sonderlich interessierte und später bei RIAS Berlin eh alles aufgenommen werden konnte, was wir geil fanden.

Dennoch habe ich mir letzte Nacht die Doku „Die Amiga Story“ angesehen, weil ich eben Dinge erfahren konnte, von denen ich bisher nichts wusste. Kann man ja mal machen.

Bildschirmfoto 2016-06-09 um 00.15.33

„Entschuldigen Sie bitte, wir interessieren uns für Tanz.“

„Natürlich entschuldige ich, mache die beiden aber gleich darauf aufmerksam, dass Rock ’n‘ Roll und überhaupt solche Geräuschplatten bei uns nicht geführt werden. Ich bin sowieso der Meinung, junge Mädchen von heute sollten ruhig noch andere Dinge im Kopf haben als nur Tanzen.“
(DDR-Fernsehen 1959)

(Direktlink, via Marc)

2 Kommentare

Seltene David Bowie LP von 1969 wird zur teuersten verkauften Platte auf Discogs

cover_philips

Eine Erstpressung des zweiten von David Bowie 1969 veröffentlichtem Album „David Bowie“ , das bei den späteren Pressungen mit dem Namen „Space Oddity“ in die Läden kam, hat die Tage über Discogs für stolze $6,826 seinen Besitzer gewechselt und ist somit die teuerste über Discogs verkaufte Platte ever.

Ron Rich, der Marketing Direktor von Discogs meint dazu:

As morbid as it sounds, there is usually a bump in sales in the marketplace for a given artist when they pass. Collectors look to grab that piece of history, they want to own that a piece of the story. Thanks to the accuracy of Discogs’ data this particular collector was able to pinpoint to that exact first pressing. The power of the first pressing is a classic supply-demand model. There are a finite number of that album and even fewer that were released under the title, David Bowie (it was later re-released as Space Oddity) – find one in good condition and you can relive that moment when you first listened to it. It’s tough to put a monetary value on that.

Einen Kommentar hinterlassen

Der „Aliens“-Soundtrack als mit Flüssigkeit gefülltes Vinyl

Die Soundtrack-Spezis von Mondo haben heute anlässlich des „Aliens-Day“ eine Platte rausgehauen, die mit „Xenomoph Blood“ gefüllt ist.

Soundtrack specialists Mondo are to release a new version of James Horner’s Aliens soundtrack as part of “Alien Day” on 26th April. Having reissued the classic sci-fi score on vinyl last year in a number of variations, this new edition looks to be the most sought after of the lot, limited to just 75 liquid filled copies. Or as Mondo describe: “Pressed on ultra clear vinyl with Green “Xenomorph Blood” colored liquid inside.”

Davon gibt es wohl 75 Stück und hier wird erklärt, wie die Teile gemacht wurden.

„I started making liquid-filled records about two and a half years ago. I have been doing analog light shows for about 5 years now as Drippy Eye Projections and a few years with The Joshua Light Show. One very prominent component was the oil wheel which I started making in my home. An oil wheel is a liquid filled disc that spins inside of a projector to project the liquids mixing.“


(via The Vinyl Factory)

1 Kommentar

Die Folgen des Vinyl-Hypes

7094471059_0360e371d6_z


(Foto: Will Folsom • CC BY 2.0)

Hans Nieswandt, DJ und künstl. Geschäftsführer am Institut für Populäre Musik, Jan Köpke, Koordinator des „Record Store Day“ in Deutschland und Label-Chef von Popup Records, und Thomas P. Heckmann, DJ und Besitzer des Techno-Labels Trope Recordings, auf der Musikmesse in Frankfurt am Main im Gespräch über Schallplatten heute: Die Folgen des Vinyl-Hypes.

Die gute alte Schallplatte erlebt derzeit einen Aufschwung. Musik auf Vinyl war schon lange nicht mehr so gefragt. Doch der Boom hat seinen Preis: Die Folgen für Musikliebhaber, kleine Labels und die Qualität der schwarzen Scheiben sind mitunter verheerend.

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/04/09/dlf_20160409_1505_7eb7b848.mp3]
(Direktlink, via Swen)

Einen Kommentar hinterlassen