Zum Inhalt springen

Schlagwort: Record Vinyl

In UK wurden letzte Woche mehr Schallplatten als Downloads verkauft

vinyl-records-945396_1280


(Foto: Pixabay)

Zumindest wurden in der letzten Woche mit Schallplatten mehr Umsätze eingefahren als mit gekauften MP3s. Das könnte zwei Gründe haben. Zum einen steigen wohl viele Leute vom MP3-Kauf auf Streaming-Angebote um, zum anderen gelten Schallplatten als gern gekaufte Weihnachtsgeschenke. Klingt logisch, überrascht mich allerdings dennoch ein wenig. Im letzten Jahr sah das alles noch ganz anders aus.

„More money was spent on vinyl than downloaded albums last week, for the first time.
Vinyl sales made the record industry £2.4m, while downloads took in £2.1m, the Entertainment Retailers Association (ERA) said.
It marks a big shift in music consumption. In the same week last year, vinyl albums made £1.2m while digital ones made £4.4m.
Downloads have been in sharp decline as consumers switch to streaming services.“

3 Kommentare

Adventure Time auf Vinyl


(Direktlink)

Bevor Adenture Time im nächsten Jahr eingestampft wird, können die geneigten Liebhaber jetzt nochmal Adventure Time Vinyl shoppen. Schönes Sammlermaterial. Hier bei ThinkGeek für knapp 30 Dollar.

„The Music of Ooo, a brand new vinyl LP available to you in exclusive (as in, you can only get them here at ThinkGeek, friend) colored vinyl variants celebrating your choice of Finn, Me-Mow, or Tree Trunks. Or get all three and then get your DJing on, especially if you happen to have three arms to spin with. Featuring fan-favorite tunes from Seasons 1 through 7, including… you know what? The track listing is at the bottom. We typed it up just for you, so scroll down and check it out with your eyeballs.“

adventure_time_vinyl-600x600 jkmh_adventure_time_music_of_ooo_exclusive_vinyl_tree jkmh_adventure_time_music_of_ooo_exclusive_vinyl_meow jkmh_adventure_time_music_of_ooo_exclusive_vinyl_finn


(via Daniel)

Einen Kommentar hinterlassen

USB-Kaffeetassenwärmer in Schallplattenform

Die gute alte Platte. Jetzt auch als Kaffeetassenwärmer. Damit der Bürokaffee auch bei Stress von 08:00 – 10:00 Uhr nicht ganz auskühlt. Außerdem in Form einer Floppy-Disk.

We love our computer! Whether it’s for keeping track of the latest news/gossip, shopping for new gear or posting pictures of cats with moustaches. With so much to do it’s a wonder we find time to eat and sleep – let alone finish our cuppa. So for all those who are ‘hard at work’, we’ve got the Hot Disks USB Mug Warmer.


(via Laughing Squid)

Einen Kommentar hinterlassen

Doku über _das_ Plattenlabel der DDR: Die AMIGA Story

Bildschirmfoto 2016-06-09 um 00.53.01

Wir hatten ja nicht viel in der DDR, kamen aber immerhin auf sechs Plattenlabel, die sich in erster Linie stilistisch unterschieden. Das mit Abstand bekannteste dürfte Amiga sein, das wohl auch quantitativ für den höchsten Output sorgte.

Amiga (eigene Schreibweise auch: AMIGA) war ein Plattenlabel des von Ernst Busch gegründeten Musikverlags Lied der Zeit Schallplatten-Gesellschaft mbH, Berlin. 1954 ging es über auf den staatlichen DDR-Tonträgerproduzenten VEB Deutsche Schallplatten Berlin und war im VEB nun dem Ministerium für Kultur nachgeordnet. Amiga sollte die Bandbreite der populären Musik abdecken. Darunter fielen Beat-, Rock- und Popmusik ebenso wie Jazz, Schlager, volkstümliche Musik und populäre Instrumentalmusik. Amiga wurde am 3. Februar 1947 gegründet und bestand bis 1994. Seitdem wird das Repertoire von mehr als 30.000 Titeln (von 2200 Schallplattenproduktionen und 5000 Singles) von der BMG Berlin Musik GmbH, jetzt Sony Music Entertainment vermarktet. Als Markenname für Veröffentlichungen von Tonträgern aus der DDR-Zeit wird Amiga weiterhin verwendet.
(Wikipedia)

Dazu kamen die Labels Aurora, Eterna, Litera, Nova und Schola, die alle ganz unterschiedliche Musik unter die DDR-Bürger brachten. Hier eine Typisierung.

Ich kann mich an alle ein bisschen, am meisten aber an Amiga erinnern. Quasi jede Platte, die damals in meinem Elternhaus stand, kam von dort. Mit Ausnahme irgendwelcher Rock ’n‘ Roll Bootlegs, die mein Vater bei wem auch immer aus Russland oder Polen gekauft hatte.

Die meisten dieser Amiga-Platten waren aus einer Zeit, in der die DDR-Plattenbude schon Lizenzproduktionen für Musik aus dem Westen pressen ließ. Depeche Mode, Marianne Rosenberg, die Ärzte, Rio Reiser, Jennifer Rush fallen mir dazu ein. Diese kaufen zu können, war meistens nur möglich, wenn man sich stundenlang vorm Kaufhaus anstellte und mit etwas Glück eine der begehrten Pressungen bekam. Oder, was bei uns der Fall war, man kannte die Frau, die hinter dem Plattentresen stand. Sie war die Mutter des besten Freundes meines Bruders, wenn ich mich recht erinnere.

Ich wusste bis gestern nicht sonderlich viel über die Geschichte von Amiga und eigentlich war sie mir wohl auch immer egal. Zumal mich die Musik der frühen Jahre nicht sonderlich interessierte und später bei RIAS Berlin eh alles aufgenommen werden konnte, was wir geil fanden.

Dennoch habe ich mir letzte Nacht die Doku „Die Amiga Story“ angesehen, weil ich eben Dinge erfahren konnte, von denen ich bisher nichts wusste. Kann man ja mal machen.

Bildschirmfoto 2016-06-09 um 00.15.33

„Entschuldigen Sie bitte, wir interessieren uns für Tanz.“

„Natürlich entschuldige ich, mache die beiden aber gleich darauf aufmerksam, dass Rock ’n‘ Roll und überhaupt solche Geräuschplatten bei uns nicht geführt werden. Ich bin sowieso der Meinung, junge Mädchen von heute sollten ruhig noch andere Dinge im Kopf haben als nur Tanzen.“
(DDR-Fernsehen 1959)

(Direktlink, via Marc)

2 Kommentare