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Schlagwort: Record Vinyl

Seltene David Bowie LP von 1969 wird zur teuersten verkauften Platte auf Discogs

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Eine Erstpressung des zweiten von David Bowie 1969 veröffentlichtem Album „David Bowie“ , das bei den späteren Pressungen mit dem Namen „Space Oddity“ in die Läden kam, hat die Tage über Discogs für stolze $6,826 seinen Besitzer gewechselt und ist somit die teuerste über Discogs verkaufte Platte ever.

Ron Rich, der Marketing Direktor von Discogs meint dazu:

As morbid as it sounds, there is usually a bump in sales in the marketplace for a given artist when they pass. Collectors look to grab that piece of history, they want to own that a piece of the story. Thanks to the accuracy of Discogs’ data this particular collector was able to pinpoint to that exact first pressing. The power of the first pressing is a classic supply-demand model. There are a finite number of that album and even fewer that were released under the title, David Bowie (it was later re-released as Space Oddity) – find one in good condition and you can relive that moment when you first listened to it. It’s tough to put a monetary value on that.

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Der „Aliens“-Soundtrack als mit Flüssigkeit gefülltes Vinyl

Die Soundtrack-Spezis von Mondo haben heute anlässlich des „Aliens-Day“ eine Platte rausgehauen, die mit „Xenomoph Blood“ gefüllt ist.

Soundtrack specialists Mondo are to release a new version of James Horner’s Aliens soundtrack as part of “Alien Day” on 26th April. Having reissued the classic sci-fi score on vinyl last year in a number of variations, this new edition looks to be the most sought after of the lot, limited to just 75 liquid filled copies. Or as Mondo describe: “Pressed on ultra clear vinyl with Green “Xenomorph Blood” colored liquid inside.”

Davon gibt es wohl 75 Stück und hier wird erklärt, wie die Teile gemacht wurden.

„I started making liquid-filled records about two and a half years ago. I have been doing analog light shows for about 5 years now as Drippy Eye Projections and a few years with The Joshua Light Show. One very prominent component was the oil wheel which I started making in my home. An oil wheel is a liquid filled disc that spins inside of a projector to project the liquids mixing.“


(via The Vinyl Factory)

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Die Folgen des Vinyl-Hypes

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(Foto: Will Folsom • CC BY 2.0)

Hans Nieswandt, DJ und künstl. Geschäftsführer am Institut für Populäre Musik, Jan Köpke, Koordinator des „Record Store Day“ in Deutschland und Label-Chef von Popup Records, und Thomas P. Heckmann, DJ und Besitzer des Techno-Labels Trope Recordings, auf der Musikmesse in Frankfurt am Main im Gespräch über Schallplatten heute: Die Folgen des Vinyl-Hypes.

Die gute alte Schallplatte erlebt derzeit einen Aufschwung. Musik auf Vinyl war schon lange nicht mehr so gefragt. Doch der Boom hat seinen Preis: Die Folgen für Musikliebhaber, kleine Labels und die Qualität der schwarzen Scheiben sind mitunter verheerend.

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/04/09/dlf_20160409_1505_7eb7b848.mp3]
(Direktlink, via Swen)

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Boards Of Canadas „—— / —— / —— / XXXXXX / —— / ——“ für $4,500 bei Discogs

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Boards Of Canadas „—— / —— / —— / XXXXXX / —— / ——“ Release ging vor drei Jahren mal für den damaligen Record Store Day im Netz steil. Angeblich gab es damals aus der Hüfte und ungemastert davon nur drei Pressungen. Eine davon ging 2013 auf eBay für nicht weniger als $5,700 an einen neuen Besitzer. Jetzt tauchte eine dieser drei Platten auf Discogs auf: für $4,500.

So geht Legenden bildendes Marketing.


Only three copies known to exist.

NYC’s record shop Other Music has listed a mint copy of Boards Of Canada’s —— / —— / —— / XXXXXX / —— / —— for $4,500.

The 12″ single, which bears an incomplete code and an enigmatic recording, was secretly released as part of Record Store Day 2013. It initiated a cryptic marketing campaign around the Scottish duo’s fourth studio album Tomorrow’s Harvest.

A fan discovered the first known copy of the record at Other Music before selling it on eBay for $5,700. A second copy was also found at London’s Rough Trade East.

The third copy is now up for grabs via Discogs.


(Direktlink, via The Vinyl Factory)

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Pink Floyd-Bootleg bei eBay angeboten, Abmahnung kassiert

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(Foto: Will Folsom • CC BY 2.0)

Plattensammler Andreas v.d.W. hat sich vor acht Jahren in einem Plattenladen Pink Floyds „The Man And The Journey“ gekauft. Diese wollte er jetzt loswerden und setzte sie bei eBay rein. Nach nicht mal 24 Stunden löschte eBay das Angebot. Kurz darauf bekam v.d.W. ein Schreiben mit einer Abmahnung von einer Kanzlei: Urheberrechtsverstoß, die von ihm angebotene Scheibe war ein Bootleg, von dem er nichts wusste.

Kay Spreckelsen von der auf Urheberrecht spezialisierten Rasch-Anwaltskanzlei: „Sogenannte Bootlegs tauchen relativ häufig auf. Wer solche Mitschnitte in Umlauf bringt und vertreibt, kann damit viel Geld machen.“ Viele Einzelhändler wüssten gar nicht, dass sie illegale Ware anbieten. „Mit dem Kauf eines Bootlegs macht man sich nicht strafbar – mit dem Verkauf und der Verbreitung dagegen schon.“

Andreas v.d.W. zahlt die geforderten 400,00 EUR jetzt in Raten ab.

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Update für die Schallplatte: HD Vinyl

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(Foto: Hernán Piñera • CC BY-SA 2.0)

Eine österreichische Firma ist angetreten, um die Herstellungsmethode und die Audio-Qualität von Schallplatten zu verbessern. Ob das nötig ist, weiß ich nicht, ob der Unterschied am Ende tatsächlich spür- bzw. hörbar ist, ebenso wenig. Aber die machen das jetzt – jetzt, wo Vinyl wieder überall auf die Teller kommt.

Die Audiodaten werden mit einem CAD-Programm aufbereitet und anschließend mit einem Laser auf die Pressmatrize geschrieben. Gegenüber herkömmlichen Methoden, bei denen die Toninformationen mechanisch in die Matrize gekratzt werden, fallen durch die Laser-Methode zahlreiche Arbeitsschritte weg. Sie ist auch deutlich schneller als die Matrizenherstellung mit mechanischen Schneidemaschinen, bei der die Töne in Echtzeit mit einem Schneidstichel in die Matrize geritzt werden.
Durch die digitale Verarbeitung können die Audiodaten und die Rillenstruktur auf der Pressmatrize optimiert werden. Dadurch könnte bis zu 30 Prozent mehr Information in der Plattenrille untergebracht werden, sagt Joanneum-Forscher Schmidt.

Mit der neuen Methode lässt sich auch ein größerer Frequenzbereich bei entsprechender Dynamik abdecken. Denn während der Schneidestichel in der traditionellen Fertigung bei hohen Frequenzen heiß wird und die Frequenzen deshalb beschnitten werden müssen, könne bei der Laser-Methode das gesamte Frequenzspektrum der Tonaufnahme auf der Matrize abgebildet werden, so Schmidt.

Man erhofft sich durch diese Methode einen Marktanteil von 50 – 70 Prozent. Sie sind zu hundert Prozent mit normalen Plattenspielern kompatibel.

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Plattenladen-Besitzer findet in einem Keller 100.000 neue Platten aus der Zeit vor 1984

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(Foto: Mill City Sound)

Rob Sheeley führt in Minnesota den Plattenladen Mill City Sound. Irgendwie hat ihm wer gesteckt, dass es in Texas in einem Keller Platten gäbe, die dort schon eine Weile rumstanden. So fuhr er hin und entdecke 100.000 neuer, noch versiegelter 7″ und 12″ Platten aus den Jahren vor 1984. Diese stammen aus einem 1994 geschlossenem Plattenladen und sind in bestem, neuwertigen Zustand. Er brauchte keine fünf Minuten, um zu entscheiden, dass er dafür $100.000 Dollar ausgeben würde.

“I dream about this stuff,” said Sheeley, 60, a lifelong record lover who opened his store in 2014 after selling a successful audio/visual business. He decided it was finally time to do what he’d always wanted to do: “Get the coolest records in the world.”

Damit hat er wohl ausgesorgt und muss sich um seinen Laden nicht sorgen. Zumal dabei heute echte Raritäten sein dürften, die noch nie eine Nadel aufgelegt bekommen haben. Nur der Transport des Schatzes war nicht ganz so einfach, wie Fotos auf Facebook zeigen.
(via The Vinyl Factory)

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