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Schlagwort: Snakes

Thüringen: Schlange beißt Frau am Obstregal in Supermarkt

Mich fragte heute jemand, warum ich immer alles über Schlangen wissen will, obwohl ich die am Ende nicht weniger sympatisch finde, wie eine Pest-Epidemie. Ich sagte, „Know your enemy“ und meinte das auch genau so.

Next Level: Im thüringischen Tiefenort (Wartburgkreis) wurde eine 76 Jahre alte Frau vermutlich von einer Schlange gebissen, während sie im Obstregal nach einer Orange griff. Ein Arzt bestätigte, dass es sich bei dem Biss um einen von einer Schlange handeln würde.

Der Berichterstattung zufolge ging sie schließlich zum Arzt, als sich die Wunde entzündete. Dieser habe bestätigt, dass der Biss von einem Reptil stammen müsse.

Die Schlange wurde bisher nicht gefunden. Der Supermarkt ist bis auf weiteres geschlossen. Reptilien-Experten legten in dem Laden jede Menge doppelseitiges Klebeband aus und verteilten Wasserschüsseln in allen Ecken, um das schlängelnde Getier einzufangen. Bisher vergeblich. Nun gibt es aktuell zwei Wege, um den Supermarkt wieder kundenfreundlich zu machen: Begasen, was die Schlange töten soll, oder alles abreißen. Ich wäre für Zweiteres, damit ich dort wieder einkaufen gehen würde. Allein: es weiß halt keiner, ob die Schlange noch und überhaupt jemals in diesem Obstregal unterwegs war.

„Wir hatten deshalb eigentlich nur zwei Möglichkeiten“, sagt Uwe Ringelhan von der Reptilien-Auffangstation, „das Gebäude abzureißen oder zu begasen.“ Die Supermarkt-Leitung entschied sich für die zweite Option, um dem Tier den Garaus zu machen. Einem Tier, von dem man nicht einmal weiß, ob es überhaupt noch im Supermarkt herumkriecht.

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Königskobra vs Python

Wenn zwei große Schlangen gegeneinander antreten gibt es mitunter nur Verlierer. Wie in diesem Fall, in dem eine Königskobra mit einem Python aufnahm. So was möchte man ja auch nicht im Garten finden. National Geographic hat diesen Text dazu.

One of the combatants, a king cobra, lay strangled. The second, a reticulated python, was also dead. Bitten behind its head by the cobra and suffering from the hooded snake’s deadly venom, the python attempted to defend its life by squeezing its attacker to death. It succeeded.

Schlange auf Drahtzaun

Dass Schlangen in ihrer Fortbewegung sehr anpassungsfähig sein können, ist nichts Neues. Das sie sich aber sogar auf einem Draht langschlängeln können, dürfte nicht nur mich überraschen. Ich hätte die Füße in die Hand genommen und umgehend die Flucht ergriffen. Nope!


(Direktlink, via BoingBoing)

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Kobra entlaufen

Derweil in Mannheim. Ich gehe mal stark davon aus, dass das Fake und/oder PR-Move des besagten Tattoo-Ladens ist. Andererseits traue ich Tattoo-Läden schon zu, eine Kobra zu haben und auf die nicht angemessen aufpassen zu können. So oder so: ich würde die Stadt verlassen. Sofort!


(via reddit)

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Was es kostet, sich in den USA den Biss einer Klapperschlange behandeln zu lassen

Die Rechnung und die damit verbundene Story ist schon zwei Jahre alt, aber gerade erst bei mir angekommen. Todd Fassler wollte damals, schön dumm, in San Diego ein Selfie mit einer Klapperschlange machen, was im wahrsten Sinne schief ging. Die Schlange biss ihn, er musste im Krankenhaus behandelt werden. Nach dem das geschah, gab es eine Rechnung, die es in sich hatte: $153.000. Teures Selfie, sehr teures Selfie. Mit etwas Glück war er irgendwie krankenversichert.

Nach alle dem hat Fassler die Schlange, die er als Haustier gehalten hatte (Was bitte stimmt mit dem nicht?), in die Freiheit entlassen.

Ob er die Kohle irgendwie auftreiben und bezahlen konnte, habe ich jetzt nicht recherchiert.

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Schlange spuckt lebende Schlange aus

Wer hier schon etwas länger mitliest, weiß, dass Schlangen nicht unbedingt zu den mir liebsten Tieren gehören. Dennoch gucke ich mir ständig irgendwas mit Schlangen an. Wirklich ständig. Hauptsache es trennt uns ein Monitor. Eigentlich könnte ich neben dem hier auch locker ein Schlangen-Blog betreiben, aber das muss ja nicht sein.

Neuste Merkwürdigkeit aus der Welt der Schlangen: Schlange frisst Schlange und speit sie lebend wieder aus. *börx*


(Direktlink, via BoingBoing)

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Schlangensuchbild und was über das Ritual des Snake handling

Irgendwo auf diesem Foto befindet sich ein Nordamerikanischer Kupferkopf, einer mäßig giftigen Vipernart.

(via BoingBoing)

Was ich bis eben nicht wusste: einige wenige amerikanische Pfingstgemeinden praktizieren bis heute unter anderem mit dem obigen Nordamerikanischem Kupferkopf das Ritual des Snake handling. Dafür werden aber auch Wassermokassinottern und Klapperschlangen gefangen.


Snake handling in einer Pfingstgemeinde in Kentucky (1946)

„Bei dem Ritual berühren die Teilnehmer ohne Schutzausrüstung Giftschlangen, um dadurch, dass sie das Risiko eines tödlichen Bisses eingehen, ihren Glauben unter Beweis zu stellen.“

Sie berufen sich dafür auf Bibelstellen.

„Mehrere der Prediger, die snake handling lehrten, wurden durch Bisse schwer verletzt oder getötet. Hensley, der wichtigste Begründer der Praxis, starb 1955 an einem Schlangenbiss.“

Koppklatsch.gif

Wer den Kupferkopf bisher nicht gefunden hat: hier die Auflösung.

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Meth-abhäniger Python wieder clean


(Foto: Pixabay)

In Australien hat die Polizei im letzten Sommer bei einer Razzia in einem Meth-Labor eine Schlange entdeckt, die, wie sich jetzt herausstellte, offenbar Meth-abhängig war. Der Python wurde auf Entzug gesetzt und ist mittlerweile wieder clean.

Wie jetzt bekannt wurde, hatte das Tier ein Problem: Es war offenbar drogenabhängig. Über die Haut hatte der Python demnach größere Mengen Methamphetamin, auch Crystal Meth oder „Ice“ genannt, in seinen Körper aufgenommen. Und war süchtig danach geworden.

Es kommt wohl häufiger vor, dass bei Dealern und in derartigen Laboren Schlangen oder auch Alligatoren gefunden werden. Sie sollen die zu dealende Wäre bewachen, weshalb die Schlangen in diesen Fällen auch schon mal giftig sind. Außerdem werden einige dazu benutzt, den Stoff zu transportieren.

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Python verschlingt Erntearbeiter


(Foto: MarilunaCC BY-SA 3.0)

In Indonesien hat ein sieben Meter langer Netzpython einen 25-jährigen Erntearbeiter verschlungen. Der Mann wurde vorher vermisst und nach der Tötung des Pythons aus dessen Leib geschnitten. Klingt fast unglaublich, aber ich habe dummerweise ein Video davon gesehen. Sehr ekelhaft.

„Im Körper des Reptils stießen sie auf die Leiche von Akbar Salubiro – vollständig bekleidet, die Füße steckten noch in Gummistiefeln. Der 25-Jährige arbeitete als Enterhelfer auf einer Palmöl-Plantage und galt als vermisst.

Offenbar – so die erste Hypothese – hatte der Python sein Opfer von hinten überrascht, erwürgt und dann verschlungen.“

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