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Schlagwort: Soul

Tereza pres. Baduology – An Ode To Erykah Badu

Wer hier schon länger und regelmäßig mitliest, weiß, dass ich das, was Erykah Badu so macht, sehr zu schätzen weiß. „Mama’s Gun“ gehört nach wie vor zu den zehn Platten, die ich mit auf eine einsame Insel nehmen würde, so denn ich müsste und die Wahl hätte.

Offensichtlich bin ich mit meiner Vorliebe für Erykah Badu nicht allein und so hat Tereza zum 20-jährigen Jubiläum des Erscheinens von „Baduizm“ einen Tribut-Mix gebastelt, der einzig Songs der Grande Dame des Souls vereint. Schönes Ding!

„Baduizm was designed to get you high – just by listening to the music!“

Happy Birthday, Erykah Badu – over 25 years in the business and still State of the Art, uncompromising, fearless, constantly evolving and truly inspiring to whole generations of musicians.

BADUOLOGY is my personal ode to the ‚analogue girl in the digital world‘ in celebration of the 20th anniversary of her debut album ‚Baduizm‘ which is still one of my all-time-favorite LPs. It features some of Queen E’s most significant work from the past two decades, alongside songs sampled on Badu records as well as unique skits and blends, all edited and mixed by myself.


(Direktlink, via Barbara)

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Podcast: Eine Lange Nacht über amerikanische Volksmusik – Songhunters: John A. Lomax und Alan Lomax

Musik ist schon immer mehr als nur Musik. Sie hat nicht immer aber meistens auch gesellschaftliche Relevanz. Vermutlich weil sie eine der uns wichtigsten Kulturgüter überhaupt ist. Es gibt Musik, die wir als Musik kennen, von der wir aber im geschichtlichen Kontext keine Ahnung haben. Weil wir damals nicht dabei waren – nicht dabei sein konnten. Weil das, was dabei wichtig war, von keinem aufgezeichnet wurde, um uns das später erzählen zu können. Vielleicht auch, weil uns das alles egal war.

Ich jedenfalls wusste so gar nichts über amerikanische Volksmusik, die dort, ganz anders als hier, nicht zwangsläufig als Schimpfwort durchgehen muss. Womöglich bildet diese heute noch einen Grundpfeiler der internationalen Popkultur.

John Avery Lomax und sein Sohn Alan haben sich schon Mitte des letzten Jahrhunderts auf die Suche nach den Ursprüngen der amerikanischen Volksmusik gemacht und erstaunlich Wissenswertes – unbedingt Erhaltenswertes – zusammentragen können.

„John Avery Lomax (1867 – 1948) und sein Sohn Alan (1915 – 2002) gelten als die Retter der genuin amerikanischen Volksmusik vor dem Vergessen, mithin eines zentralen kulturellen Erbes der USA. Heerscharen von Musikern des Rock’n’Roll, die Rolling Stones, die Beatles, Tom Waits, Chuck Berry, Bob Dylan oder Joe Cocker wären undenkbar ohne die Vorbilder von schwarzen Bluesmusikern wie Leadbelly, Muddy Waters oder Mississippi Fred McDowell, ohne die Old Mountain Music der schottischen und irischen Einwanderer aus den Apalachen, ohne die Balladen eines Woody Guthrie – Musik großartiger Laienmusiker, an der die Plattenindustrie kein Interesse hatte. Ohne die lebenslange leidenschaftliche Arbeit des Musikanthropologen John A. Lomax, seines Sohns Alan Lomax und zeitweise der ganzen Familie wären sie womöglich unbekannt geblieben. Denn diese Musik lebte am unteren Rand der amerikanischen Gesellschaft, auf den Baumwollplantagen des Südens, unter Wanderarbeitern, Landstreichern und armen Halbpächtern, in Gefängnissen und Kaschemmen, wo man sich als Fremder besser nicht blicken ließ. Vater und Sohn Lomax haben sie aufgespürt, aufgezeichnet und Zigtausende dieser Tondokumente in der Library of Congress archiviert. Alan Lomax hat vor allem aber dafür gesorgt, dass diese im Verschwinden begriffene musikalische Kultur über das Radio und später auch über TV-Kanäle eine Öffentlichkeit erreichten, in der ihr Erbe übernommen und in unendlichen Metamorphosen weitergegeben wurde. „Alan Lomax ist eine absolut zentrale Figur in der Kultur des 20. Jahrhunderts. Wo immer man sich in der Welt der Popmusik und ihrer Geschichte umsieht, wird man ihm begegnen.“, so Brian Eno, englischer Musiker und Musiktheoretiker.“

https://vimeo.com/197506880
(Direktlink)

Der Deutschlandfunk hat der Arbeit der Beiden in der letzten Nacht Tribut gezollt und ihrem Schaffen das grandiose Format der Langen Nacht „überlassen“. Eines dieser Formate, für die ich verdammt gerne Rundfunkgebühr zahle. Ein fast drei Stunden langes Hörspiel der musikhistorischen Weiterbildung über amerikanische Volksmusik. Wer macht so etwas sonst? Richtig; Keiner. Und dann lernt man. So viel.

„Im Sommer 1933 ermöglichte ein bescheidenes Stipendium der „Library of Congress“ Vater und Sohn Lomax eine viermonatige Studienreise durch den Südosten der USA – 26.000 Kilometer in einem alten Ford-A-Modell, ausgestattet mit einem vier Zentner schweren Aufnahmegerät, zwei Feldbetten und Kochausrüstung. Es war der Auftakt einer zehnjährigen Zusammenarbeit mit dem „Archive of American Folk Song“ der Kongressbibliothek, die erst im Zweiten Weltkrieg durch Streichung der Mittel ein Ende fand. Für den damals gerade 18jährigen Alan Lomax indes war es der Beginn einer lebenslangen rastlosen Jagd nach Zeugnissen mündlicher Überlieferung in Wort und Musik.“

Wenn ihr die Zeit und Lust darauf habt, gönnt euch das. Das ist wirklich gut.

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/12/31/songhunters_lange_nacht_ueber_amerikanische_volksmusik_dlf_20161231_2305_2a762633.mp3]
(Direkt-MP3)

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Der Mitschnitt einer Nacht mit Four Tet: Far Away Los Angeles 28th October 2016

So also klingt es, wenn Four Tet einen Laden für eine Nacht ganz alleine bespielt. Ich lass das einfach mal laufen.

„Here is a recording of my set at Far Away in Los Angeles that happened recently. I was the only DJ that night and I played from doors till close. Unfortunately the recording cut out during the night and we are missing the last 90 minutes. There are still the first 4.5 hours here for you to enjoy though.“

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Montagssorbet mit Laut & Luise – #048: Dürerstuben

So manche Montage haben auch ihr Gutes. So wie der heutige, der uns allen ein Montagssorbet serviert, welches von den Dürerstuben angerichtet wurde.

Für die Ewigwachgebliebenen zum Feierabendbier, für die Frühaufsteher als Seelenfutter zum Wochenbeginn: Montagssorbet mit Laut & Luise. Alles erlaubt, was gut tut und Gedanken kreisen lässt, nur der Name ist Programm: cremig, fluffig und ganz schön weich.

Wie die Zeit verfliegt liegt wiedermal in klappenden Kinnladen und veröffneten Augen, ungläubig gerieben, denn sieben – äh – vier Jahre Sorbetverrührung sind mittlerweile in’s Land gezogen. Ein guter Anlass, um endlich und endlich den beiden wohlgepflegten Süßberts aus Berlin ganz montäglich die Hand zu schütteln: Hose auf for the Godfathers of Chords, Duererstuben.


(Direktlink)

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Retro-Vinyl-Boom im Libanon: Beirut Disko

Arte Tracks war in Beirut unterwegs und hat dabei zugesehen, wie es ist, wenn Menschen die Musikgeschichte ihres Landes neu entdecken. Leider lässt sich die Kurz-Doku von Arte nicht einbetten, müsst ihr dort gucken.

In den Sechzigern war der Libanon ein Musik-Mekka. Jetzt erwecken ein paar junge Vinyl-Sammler diese goldenen Zeiten wieder zum Leben.

In Beirut boomt Vinyl – und dank den Platten entdecken die Libanesen ihre eigene Musikgeschichte neu! Denn in den 60er und 70er Jahren war Beirut das Las Vegas des Nahen Ostens – mit Labels, Presswerken und Stars wie Tony Benn, The Sea Dears oder Elias Rahbani. Der Bürgerkrieg von 1975 bis 1990 setzte all dem erst einmal ein Ende. Aber jetzt werden die alten Disko-Platten wieder gespielt – von jungen Sammlern und DJ’s.

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(via Philipp)

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Adventskalender 2015, Türchen #19: Feindrehstar – Up & Down & Left & Right

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Die Jungs von Feindrehstar haben gerade ihr neues Album „Love & Hoppiness“ auf Musik Krause, dem Sub von Freude am Tanzen, veröffentlicht. „Human Jazzhop Palim – organic live pogo with modern technical hip-hop and house roots!“ Ich habe die irgendwann mal live gesehen und weiß, dass die Acht aus Jena auf der Bühne abgehen wie Schmidts Katze.

Von ihren Fähigkeiten als DJs hatte ich keine Ahnung, wusste aber, dass es wohl ziemlich bunt werden würde. Ziemlich bunt und ziemlich wild.

Und et voila, genau so ist ihr Mix. Funk und Soul und Hip Hop und Pop irgendwie auch Acid Jazz mit allem. Einmal durch die komplette Auslage des Plattendealers. Auf den Punkt genau gemixt, über jeden Zweifel erhaben. Ganz genau das Richtige für einen Samstag. Und das geilste Intro ever.


(Direktlink)

Style: Funk, Soul, Jazz, Alles
Length: 01:13:24
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
1. Feindrehstar – Rehearsal Room Romantics (Take one
2. Nina Simone – Sinnerman
3. Abdullah Ibrahim – Next Stop Soweto
4. Thee Satisfaction – Deeper
5. Busta Rhymes – Genesis
6. Samenakoa – Beautiful Body Part 2
7. Moodyman – Hold it down
8. Eazy-E – 2 Hard Mutha’s
9. Gunshot – Gun Salute
10. Livier St. Louis – Ain’t Cool
11. Paul Simon – You can call me (Demo)
12. Foals – My Number
13. Oddisee – That’s Love
14. ESG – Tiny Stick
15. Erykah Badu – Hotline Bling But U Caint Use My Phone Mix
16. Trettmann – Hotline Bling
17. Procol Harum – A Whiter Shade of Pale
18. Le TrioJoubran – Nawwar
19. Portico ft. Joe Newman – 101
20. Moderart – This time
21. Fat Freddys Drop – Cortina
22. Soulphiction – Misty Roots
23. D’Angelo – Left & Right (Flofilz RMX)
24. Kendrick Lamar Ft. James Fauntleroy & Ronald Isley – How Much A Dollar Cost
25. Nick Cave – Push the Sky away
26. William Shatner – Has been
27. Bob Marley – Three little birds

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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