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Schlagwort: Street Art

Tage eines Graffitis im Graffiti zählen

Street Artist Mobstr hat im Mai letzten Jahres damit begonnen, in London die Tage eines Graffitis zu zählen. Sprichwörtlich und in echt hat er dann für jeden Tag, den das Graffiti erhalten blieb, einen Strich zu der sich immer weiter füllenden Strichliste hinzugefügt. Hier Tag 1 und einer der zuletzt dokumentierten. Mittlerweile ist die Mauer nicht mehr da, die Tage des Graffitis also sind gezählt.

Alle Fotos zu dem Projekt gibt es hier. Von jedem Tag eins.

Mobstr, who recently put on a show in London , just completed a project he had been working on for over a year. Starting in May of last year, he had been counting the days a particular piece of graffiti lasted on a wall in Hackney Wick along the edge of a river, adding hashmarks for each passing day. The low wall was finally destroyed this July as part of new construction, but as you can see, this is yet another example of Mobstr’s interactive street art that he is know for.


(via Arrested Motion)

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Ein Wandbild über die Geilheit auf Facebook-Likes

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Gelungenes Mural von Mister Thoms, der damit die Geilheit auf Facebook-Likes auf die Schippe nimmt. Das Video hakt etwas, aber das Bild am Ende ist toll.

The piece appeared somewhere in Ferentino, Italy last week and depicts a man obsessed with the feedback from Facebook likes, rendered in Mister Thoms’ signature illustrative style.
(via Colossal)

„Please revel in the irony of liking anything to do with this.“

(Direktlink)

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Plüschtiere aus Graffiti-Kunst

Bildschirmfoto 2014-07-10 um 16.39.58

Ich glaube darüber hier schon mal was gehabt zu haben, der RBB hat jetzt einen Bewegtbildbeitrag zu den Arbeiten von Nicole Mieth und Jule Halsinger, die ich ganz wundervoll finde.

Über Graffiti-Kunst lässt sich bekanntlich streiten. Die einen finden sie hässlich, die anderen vor allem bunt, wild und kreativ. Eines sind Graffitis aber meistens: nämlich zweidimensional.

Die Künstlerinnen Nicole Mieth und Jule Halsinger haben sich von den urbanen Wandgemälden zur Kreation von (dreidimensionalen) Plüschmonstern inspirieren lassen. Street Art aus Stoff – das ist ihre Idee.

(via Just)

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Ein Film über die Rentnerin Irmela Mensah-Schramm, die Nazi-Propaganda entfernt: “The Hate Destroyer”

Ich ziehe meinen Hut vor dem Engagement dieser Frau, die mit auch mit 65 Jahren noch auf der Straße unterwegs war und sowohl rechte als auch homophobe Graffiti und Sticker entfernt. Dafür gibt sie im Monat rund 300 Euro ihrer Rente für Farbe und Putzmittel aus. Womöglich tut Irmela Mensah-Schramm das auch heute noch.

Die italienischen Filmemacher Vincenzo Caruso und Fabrizio Mario Lussu haben ihr schon im Jahr 2010 dieses Video-Porträt gewidmet.

Irmela Mensah-Schramm, 65 years old, an heroine with no muscles nor super powers, armed with a paint spray, and a scraper, daily hunting throughout Germany looking for racist or homophobic graffiti or stickers. Indifference is her worst enemy, and to those, who minimize, she answers: “People who draw a one meter swastika on a wall have to realize what they are doing.”

(Direktlink, via Urban Shit)

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Schlaglöcher mit Mosaiken flicken

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(Foto: Jim Bachor)

Nach einem brutalen Winter 2012/2013 hat die Stadt Chicago nicht nur 600.000 Schlaglöcher in ihren Straßen, sondern damit ein echtes Problem. So richtig kommt man auch nicht hinterher, diese zu flicken, was einige Bürger natürlich ziemlich sauer macht. Einer von denen ist der Künstler Jim Bachor. Er mag nicht länger auf die Stadt warten und nimmt sich des Problems selber an in dem er einige der Löcher mit klassischen Mosaiken füllt. Street Art im ganz sprichwörtlichen Sinne.

Bachor began his personal public-works project to repair potholes with mosaics in the summer of 2013. Starting by his home in the northwest Chicago neighborhood of Mayfair, Bachor sectioned off work zones with his twin sons’ miniature orange soccer cones. Within the last year the artist has graduated to industrial-sized cones and a bright reflective vest, which increase Bachor’s visibility — yet a common passerby would likely mistake the artist for doing roadwork, not artwork.

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(Foto: Jim Bachor, via Colossal)

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Cartoons in die Welt zeichnen: Aug(De)Mented Reality

Bildschirmfoto 2014-05-24 um 10.11.09

Seit ein paar Tagen wird Tumblr mit den Instagram-Fotos von Marty Cooper förmlich geflutet. Für diese malt er kleine Figuren, Tierchen und sonst was als Doodles in die Welt. Das ist an sich schon ziemlich geil, nun aber setzt er noch einen drauf und hat seinen Doodles für dieses Video Leben eingehaucht. Großartig!

using a unique animation technique involving traditonal animation cels and his iphone 5s, Hombre_mcsteez turns everyday life into an odd creature infested cartoon universe.


(Direktlink, via reddit)

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Banksy überlässt geklautes Bild einem Jugendzentrum

Ich schrieb hier letztens darüber, dass sich der Leiter eines Jugendzentrums in Bristol über Nacht das Bild „Mobile Lovers“ gezockt hatte, welches Banksy noch eine Nacht davor auf eine Tür nähe des Jugendzentrums malte. Dieses wollte er veräußern um die komplett leeren Kassen des Ladens zu füllen. Dieser ist so pleite, dass er kurz davor ist, schließen zu müssen.

Das allerdings wollten einige Leute nicht, da sie Banksys Kunst als Dienst dan der Allgemeinheit verstehen. Am Ende wurde die Tür samt “Mobile Lovers” zur Verwahrung im Bristol City Museum and Art Gallery abgeliefert. Nun hat Banksy dem Leiter des „Bristol’s Broad Plain Boys Club“ einen Brief geschrieben, in dem er erlaubt, das Kunstwerk behalten zu dürfen. Schöne Geste.

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(via Mururoar)

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