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Schlagwort: Summer

Am Ende der Badesaison können Hunde in Calgary einen Tag lang die öffentlichen Pools benutzen

Tolle Aktion in Calgary, wo eine Spendenaktion für wohltätige Zwecke dafür sorgt, dass die Hunde der Stadt am Ende der Badesaison und vor dem Abpumpen der Pools einen Tag lang darin planschen können. Hätte meinem auch gefallen.

It was a good time to wear rubber boots at the pool Monday evening as four of the city’s outdoor pools went to the dogs to mark their official closing for the season.

This is the fourth year the Calgary Outdoor Swimming Pools Association has organized Dog Day, a charity event that allows four-legged friends of Calgarians to enjoy the warm waters of the public pools.

Over 300 dogs participate each year, raising roughly $800 for the Calgary Humane Society.

Don’t worry, this happens only after the pools close for the season. The pools will be thoroughly cleaned before the next summer.

Rondua weißt mich gerade in den Kommentaren darauf hin, dass auch hierzulande diverse Freibäder diese Möglichkeitanbieten. Mehr Infos dazu unter Hund im Freibad.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Hydranten-Fontäne in Charlottenburg

Für etwas Abkühlung sorgte gestern offenbar ein Bürger in Berlin Charlottenburg, in dem er einfach einen Hydranten aufschraubte, so dass das kühlende Nass für kurze Zeit auf die Krumme Straße prasselte. Klimatisch bedingte Notwehr. Oder so.

In der Krummen Straße in Charlottenburg hat sich offenbar jemand ganz doll eine Abkühlung gewünscht – und einen Hydranten geöffnet. Die Feuerwehr geht jedenfalls nicht von einem technischen Defekt aus. Auch das Technische Hilfswerk eilte herbei und nach gut einer Stunde war die riesige Fontäne dann wieder verschwunden.

In der Krummen Straße in Charlottenburg hat sich offenbar jemand ganz doll eine Abkühlung gewünscht – und einen…

Posted by Abendschau on Samstag, 8. August 2015


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28°C im Schatten – Wetterdienst warnt vor Schneeverwehungen in NRW

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Ich liebe dieses Wetter! Andere mögen es gerne etwas kühler. Für jene dürfte der heute vom Deutschen Wetterdienst verschickte Newsletter ein Grund zur Freude gewesen sein. Der nämlich versprach für den Kreis Düren kühlere Temperaturen, um genau zu sein Schneeverwehungen. Am 1. Juli.

Die vermutliche Freude darüber allerdings weilte nur kurz: es handelte sich um einen technischen Fehler.

Also weiter das Sommerwetter genießen, aye!

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Über Petrichor

Efter regnet


(Sommerregen, Foto unter CC BY 2.0 von pellesten)

Ich hatte hier im Juni des letzten Jahres eine Ausführung über den Geruch von Sommerregen.

Es ist tatsächlich so, dass dieser Geruch nur unter ganz bestimmten Bedingungen in unsere Nasen steigt. Es muss warm sein und vorher lange trocken. Also im Sommer. Aber was genau riecht da? Die Regentropfen? Der Staub? Geheimnisvolle Aromen?

Das Rezept für den typischen Regengeruch ist überschaubar. Auch hier sind aller guten Dinge: Drei!

Die Grundlage ist ein Konzentrat aus Pflanzenausdünstungen. Genau wie wir Menschen sondern Pflanzen rund um die Uhr chemische Stoffe ab: Pheromone, Salze, Talg und andere ölige Substanzen. Wenn es sehr lange trocken ist, bildet sich auf den Blättern und Halmen ein duftender Film aus ätherischen Ölen und anderen Geruchsstoffen.

Die zweite Zutat ist: Geosmin. Das ist ein modrig-erdig riechender Stoff, den Sie auch von Roter Beete kennen. Es ist ja gar nicht die Wurzelknolle selbst, die so riecht, sondern der Duftstoff aus der Erde.

Das können Sie überprüfen, indem Sie Rote Beete kosten und sich dabei die Nase zuhalten. Da schmeckt man gar nichts.

Das Geosmin ist ein Duftstoff, den bestimmte Bakterien im Boden absondern, die sogenannten Streptomyzeten. Bei Trockenheit riechen Sie gar nichts, weil die Bakterien dann inaktiv sind und ruhen. Wird aber die Luft kurz vor einem Regenschauer feucht, fahren die Bakterien ihren Stoffwechsel hoch, die Säfte pulsieren und intensive Düfte verdunsten in der warmen Sommerluft.

Als letztes kommt noch eine Prise Steinstaub hinzu, also Mineralien.

Die Regentropfen treiben den köstlichen Duft aus den trockenen Boden- und Pflanzenporen heraus und wirbeln ihn in unsere Nasen.

Wissenschaftler vom Massachusetts Institute of Technology haben das jetzt selber untersucht und kommen zu folgendem Schluss:


(Direktlink, via BoingBoing)

The researchers suspect that in natural environments, aerosols may carry aromatic elements, along with bacteria and viruses stored in soil. These aerosols may be released during light or moderate rainfall, and then spread via gusts of wind.

“Rain happens every day — it’s raining now, somewhere in the world,” says Cullen R. Buie, an assistant professor of mechanical engineering at MIT. “It’s a very common phenomenon, and it was intriguing to us that no one had observed this mechanism before.”
Youngsoo Joung, a postdoc in Buie’s lab, adds that now that the group has identified a mechanism for raindrop-induced aerosol generation, the results may help to explain how certain soil-based diseases spread.

“Until now, people didn’t know that aerosols could be generated from raindrops on soil,” Joung says. “This finding should be a good reference for future work, illuminating microbes and chemicals existing inside soil and other natural materials, and how they can be delivered in the environment, and possibly to humans.”

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Wie der Geruch von Sommerregen entsteht

Efter regnet


(So könnte der Geruch von Sommerregen aussehen, Foto unter CC BY 2.0 von pellesten)

„Ich mag diesen Duft so sehr, ich würde ihn gerne konservieren.“ schrieb ich letztens irgendwo. Dann hätte ich auch in den kalten Wintertagen etwas davon. Oder eben an Tagen wie den letzten, die zwar jede Menge Regen brachten, aber diesen Duft nicht. Einfach auch deshalb, weil es den vorangegangen Tagen an Hitze und Trockenheit fehlte, wie ich jetzt weiß.

Das Erste hatte sich der Frage, woher der im Sommer so typische Regengeruch kommt, schon im letzten Jahr gewidmet und folgendes zusammengetragen.

Es ist tatsächlich so, dass dieser Geruch nur unter ganz bestimmten Bedingungen in unsere Nasen steigt. Es muss warm sein und vorher lange trocken. Also im Sommer. Aber was genau riecht da? Die Regentropfen? Der Staub? Geheimnisvolle Aromen?

Das Rezept für den typischen Regengeruch ist überschaubar. Auch hier sind aller guten Dinge: Drei!

Die Grundlage ist ein Konzentrat aus Pflanzenausdünstungen. Genau wie wir Menschen sondern Pflanzen rund um die Uhr chemische Stoffe ab: Pheromone, Salze, Talg und andere ölige Substanzen. Wenn es sehr lange trocken ist, bildet sich auf den Blättern und Halmen ein duftender Film aus ätherischen Ölen und anderen Geruchsstoffen.

Die zweite Zutat ist: Geosmin. Das ist ein modrig-erdig riechender Stoff, den Sie auch von Roter Beete kennen. Es ist ja gar nicht die Wurzelknolle selbst, die so riecht, sondern der Duftstoff aus der Erde.

Das können Sie überprüfen, indem Sie Rote Beete kosten und sich dabei die Nase zuhalten. Da schmeckt man gar nichts.

Das Geosmin ist ein Duftstoff, den bestimmte Bakterien im Boden absondern, die sogenannten Streptomyzeten. Bei Trockenheit riechen Sie gar nichts, weil die Bakterien dann inaktiv sind und ruhen. Wird aber die Luft kurz vor einem Regenschauer feucht, fahren die Bakterien ihren Stoffwechsel hoch, die Säfte pulsieren und intensive Düfte verdunsten in der warmen Sommerluft.

Als letztes kommt noch eine Prise Steinstaub hinzu, also Mineralien.

Die Regentropfen treiben den köstlichen Duft aus den trockenen Boden- und Pflanzenporen heraus und wirbeln ihn in unsere Nasen.

(via KapUzi)

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Oh, Summer

Ich mag den Winter nicht. Gar nicht. Wenn ich was zu sagen hätte, würde ich ihn ein für alle mal abschaffen. Unserer Politik kümmert sich darum ja nicht. Nicht mal das. Ich bin fast so weit, eine Petition gegen den Winter zu starten, die dann drölf Millionen Leute unterschreiben würden. Dann müsste die Politik ja endlich mal reagieren! Ja.

Warum ich den Sommer sehr viel lieber habe als den grottigen und kalten Winter, fasst Benjamin Dowie in diesem Video ganz wunderbar zusammen. Da fehlen zwar noch saftige Wiesen, auf denen man barfuß tanzen kann, und Festivals auf denen Leute auf saftigen Wiesen barfuß tanzen, aber grundsätzlich zeigt es schon, warum der Sommer so viel schöner ist. Und jetzt will ich noch mehr den Sommer.

(Direktlink)

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