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The effect of Burial on the modern state of bass music

Ein Mix als musikalische Analyse dazu, wie weit Burial wohl die aktuellen Sounds geprägt hat. Kann man das machen? Keine Ahnung – man kann es auf jeden Fall versuchen, denn es dürfte unstrittig sein, dass gerade die Bassmusik im eher trägen Bereich ohne Burial heute sicherlich anders klingen würde. Soundcloud User 4671000 versuchte sich mit diesem Mix schon vor drei Jahren an genau jener Analyse und trifft den musikalischen Nagel hiermit immer noch direkt auf den Kopf. Es sind genau diese Sounds, die ihren klanglichen Ursprünge in den beiden Burial Alben haben dürften.

Und selbst wenn dem nicht so sein sollte, und hier etwas überinterpretiert wird, bleibt das immer noch eins: ein verdammt guter Mix. Auch wenn er hier und da mal etwas aus der Spur hüpft.

[Update] Soeben weißt mich r0byn darauf hin, dass er diesen Mix vor Jahren mal für mein hiesiges Chill-Out Special abgegeben hat. Und ja, das stimmt tatsächlich. So kann es gehen – immer noch ein verdammt guter Mix.


(Direktlink)

10 Kommentare

  1. Blah Blahson4. Februar 2015 at 14:07

    Muss mich etwas über die Bezeichnung „Bassmusik“ wundern. Der spezifische Sound eines Genres lässt sich ja wohl kaum auf ein einziges Instrument reduzieren, vor allem, wenn das Instrument auch in extrem vielen anderen Genres verwendet wird. Ähnlich quatschig wäre es, Rock als Schlagzeugmusik oder Jazz als Klarinettenmusik zu bezeichnen.

  2. Ronny4. Februar 2015 at 14:23

    Blah Blahson,
    Mal unabhängig davon, dass sich Genres um derartige Gedankengänge nicht scheren und man sich in einem solchen irgendwann auf eine Genrebezeichnung einigt, ist Bass mehr als ein Instrument. So bezeichnet er in der Summe Schallwellen mit tiefen Frequenzen – und das passt hier ja wohl allerbestens.

  3. Blah Blahson4. Februar 2015 at 16:20

    Ronny,

    Ja, hast Recht mit den tiefen Frequenzen. Allerdings sieht man auch bspw. bei anderen Sounds (hab mir RATMs Take The Power Back und RHCPs Dani California angeguckt), dass Frequenzen um die 100 Hz jeweils um die -12dB und alles dadrüber in der Regel um die -24dB peakt, außer die Snare haut durch. ^^ Auch da sind die Bässe betont (davon abgesehen, dass sie eh lauter sein müssen um sie gleichwertig wahrzunehmen..), nur kommt keiner auf die Idee, sowas deswegen Bassmusik zu nennen.
    Zumal ja bei dem obigen Mix (welchen ich leider nicht durch Abletons Spectrum jagen kann) durchaus auch ’ne Menge an Obertönen hörbar sind. Man achte nur auf das Rauschen oder die Lead-Synths…

    Egal, ich will hier auch niemandem was vermiesen. ^^

  4. sprudel4. Februar 2015 at 16:56

    Eine Tracklist gibt’s leider immer noch nicht :-(

  5. haywood jablome4. Februar 2015 at 18:35

    Blah Blahson,

    Hey. Vermiesen steht gar nicht zur Debatte, denn du solltest mal nachschlagen:

    a) Den Link zu Bass Music oben (es handelt sich um eine lose Ansammlung von Genres, es ist somit ein fester Begriff und in diesem Fall egal, was in anderen Musikrichungen passiert)
    b) Obertöne vs. Hohe Frequenzen (zwei Paar Schuhe)

    Außerdem sei noch erwähnt, dass Frequenzen um 100Hz im Kontext der Bass Music meist gar nicht so charakteristisch sind. Es geht dort sehr oft ganz gezielt um Sub-Bässe, die meist unter 60 Hertz herumwabern. Dass oberhalb dessen noch Leadmelodien und Percussions oder weitere, höhere, Basslinien liegen können, ist nicht der Punkt. Es geht darum, dass es besonders tief geht ;) Ich hoffe, ich konnte helfen.

  6. DrM4. Februar 2015 at 19:45

    Hey,

    best repost ever !
    „Auch wenn er hier und da mal etwas aus der Spur hüpft. “
    bitte mehr davon ;)

    greetz

  7. plusma5. Februar 2015 at 14:51

    das intro passt perfekt zu dem lava post :D

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