Zum Inhalt springen

Autor: Ronny

Potsdam hat den Klimanotstand ausgerufen

(Foto: andreas160578)

Uns Potsdam hat gestern als erste Brandenburger Kommune den Klimanotstand ausgerufen. Einen entsprechenden Antrag beschlossen die Stadtverordneten am Mittwoch mit den Stimmen der Abgeordneten von SPD, Grüne, Linken, Die Andere und des Einzelabgeordneten Alexander Frehse (Die Partei). CDU, FDP, AfD und Bürgerbündnis stimmten nicht zu.

Der Antrag beinhaltet unter anderem den Auftrag an den Oberbürgermeister, ein Verfahren zu entwickeln, damit künftig alle Entscheidungen des Stadtparlaments hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf das Klima bewertet werden. Auch ist eine Reihe von Prüfaufträgen an die Rathausspitze enthalten. Unter anderem soll untersucht werden, inwiefern auch in Bebauungsplänen oder bei der Energieversorgung von Neubauten der Klimaschutz berücksichtigt werden kann. Zudem soll das Energiemanagement bei städtischen Gebäuden verbessert, das Radverkehrskonzept schneller umgesetzt oder der Baum- und Grünschutz verbessert werden. Auch alternative Finanzierungsmodelle für den öffentlichen Nahverkehr sollen gefunden und Verbesserungen in der Tarifstruktur des VBB geprüft werden – etwa eine Ausweitung des Tarifbereichs C oder das 365-Euro-Jahresticket. Bereits beschlossene Sache ist damit, dass die Vertreter der Klimaschutzbewegung „Fridays for Future“ künftig mitreden dürfen.

Kann ich jetzt erstmal nichts Schlechtes dran finden, bis vielleicht auf den Umstand, das es für so banale politische Themen erst einen „Notstand“ braucht. Aber hey, wenn der was helfen sollte… Gerne doch.

Ein Kommentar

WIN: eine exklusive Captain Morgan Gold Spiced-Box für dein Goldenes Steak (Werbung)

Es soll ja Leute geben, die ein kleines Vermögen dafür ausgeben, vergoldete Steaks essen zu können. Dank Captain Morgan Gold Spiced kann das jetzt jeder ohne dafür sein Konto plündern zu müssen. Und natürlich lassen sich damit nicht nur Steaks vergolden, sondern sämtliches Grillgut. Wie sonst lassen sich goldene Paprika servieren? Die wahrscheinlich einzige Goldene Grillsoße der Welt gibt es limitiert und nur so lange der Vorrat reicht bei dasgibtesnureinmal.de Captain Morgan demokratisiert das goldene Steak. Mit der gold spiced Grillsauce kannst du endlich speisen wie ein echter Fußballstar. Und kannst halt, wenn du zur Grillparty lädst, einfach mal alles in Gold servieren.

Angerichtet ist die ganz spezielle Grillgutveredelung im Handumdrehen. Flasche mit dem Gold öffnen, mit Capitain Morgan auffüllen, schütteln – fertig. Und das schmeckt so außergewöhnlich wie es aussieht. Das fällt auf jedem Tisch auf.

Vielleicht ja auch auf deinem, denn Captain Morgan verlost hier eine der limitierten Captain Morgan Gold Spiced-Boxen, die mit folgendem Inhalt kommt: eine Flasche Captain Morgan Original Spiced Gold Rum, ein Fläschchen Goldpulver, einen Grillpinsel, eine Capitainskochschürze, und jede Menge Stroh. Wenn du deine Box noch in dieser Grillsaison öffnen möchtest, hier unter Angabe einer gültigen E-Mailadresse bis zum 20.08.2019 kommentieren und somit in den Lostopf rutschen. Sollten das mehr als 10 tun, wird wie immer random.org darüber entscheiden, wer sich seine Steaks und/oder sein Gemüse vergolden kann.

Keine BBQ-Party wie immer? Einfach Gold drüber – just like the Captain!

Und ihr wisst: Bitte trinkt verantwortungsvoll – www.drinkIQ.de!

85 Kommentare

Podcast: Das Erbe der Tanzmusik – 30 Jahre Techno

(Foto: 453169)

Ein sich schön weghörendes Feature vom BR: Das Erbe der Tanzmusik – 30 Jahre Techno. Ich bin Anfang der 90er im gerade wiedervereinigten Berlin zum Techno gekommen und bis heute dabei geblieben. War geil. Ist immer noch geil. Und ich weiß gar nicht, wo ich heute ohne Techno stehen würde. Wirklich nicht. Er begleitet mich seit meiner Jugend wirklich täglich. Immer noch.

Techno lebt. Doch wer hätte vor 30 Jahren geglaubt, dass Techno bleibt? Als Musikstil, als Kulturtechnik, als Wirtschaftsfaktor? Der Beginn der Technobewegung fiel mit dem Ende des Kalten Krieges zusammen. Besonders in Berlin boten die Tracks eine Projektionsfläche für den Anbruch einer neuen Zeit. Auch sexuell und politisch war der Dancefloor ein Feld für Experimente jenseits klarer Grenzen. Doch solche Erfahrungen konnte man ebenso in der fränkischen Provinz machen, wie der Schriftststeller Max Wolf berichtet.
Berlin war und ist die Hauptstadt des Techno, die Clubs ziehen noch immer täglich tausende Besucher an. Ihren Namen aber bekam die Techno Music in Detroit. Dort war der Sound weder ganz neu noch feierte er die Grenzüberschreitung. In der krisengeschüttelten Stadt linderte Techno die Symptome und stand in der afrofuturistischen Musiktradition, die von einer besseren Zukunft träumte.


(Direkt-MP3, via Tilman)

Einen Kommentar hinterlassen

Erfolgsmeldung der Polizei Niederbayern

Man hat dort heute Kraft seiner dienstlichen Wassersuppe in Landau an der Isar eine (1) „Ecstasy-Tablette“ gefunden und sicher gestellt. EINE! Und das als Erfolg verkauft. Kann irgendwer diesen Leuten vielleicht bitte mal das Internet wegnehmen?!

Ein Kommentar

Deutschland, deine E-Scooter


(via reddit)

Ich gebe nicht viel um die Diskussion über E-Scooter. Der Fitness-Faktor der Dinger ist fürn Arsch, schmale Mobilität in Innenstädten machen sie trotzdem möglich – und ja, manchmal stehen sie mir auf dem Radweg im Weg. Allerdings immer noch sehr viel seltener als irgendwelche PKWs. Allein; über die regen sich sehr viel weniger Leute auf.

Deshalb sind mir E-Scooter sehr viel lieber als all die Autos in der Innenstadt. Die könnten gänzlich weg. Finde ich. Weil: braucht einfach keiner (Ja, Lieferanten, und jene, die aus gesundheitlichen Gründen gar nicht drauf verzichten könnten, mal ausgenommen.) Und ja, die Scooter werden dann vielleicht abends mit einem Diesel-Transporter eingesammelt. Schlimm. Schlimmer aber noch sind die 13976 Turbodiesel-SUVs, die täglich völlig sinnfrei durch die Innenstädte fahren und sehr gerne mal „doch nur kurz“ auf Rad- und Gehwegen parken. Isso!

10 Kommentare

Good work, officer

Indianapolis: Ein Officer, der sich in einem lokalen McDonald’s einen Burger geholt hatte, sucht nach Antworten. Sein Burger war angebissen, was später sogar die Medien beschäftigte.

Später stellt sich raus: er hatte selber abgebissen, das aber vergessen. Passiert den Besten.

“Last week, a Marion County Sheriff’s Office employee purchased a McChicken sandwich from the McDonald’s location at 3828 W Morris Street, Indianapolis. The employee took a bite out of the sandwich upon starting his shift at the Marion County Jail, then placed it in the refrigerator in a break room. He returned nearly seven hours later having forgotten that he had previously bitten the sandwich. He wrongly concluded that a McDonald’s restaurant employee had tampered with his food because he is a law enforcement officer.

Ein Kommentar

Ein kleines digitales Familiendrama: Teen twittert via Kühlschrank, nach dem ihre Mutter all ihre Technik einkassiert hat

Dorothy ist eine vermutlich 15-jährige Teenagerin mit Twitter-Account. Ihrer Mutter scheint das nicht ganz so gut zu gefallen und dachte, ihr Spross verbringe zu viel Zeit im Internet, woraufhin sie das Smartphone ihrer Tochter einkassierte.

https://twitter.com/thankunext327/status/1158169992921153541

Dorothy twitterte dann mit ihrem Nintendo DS, woraufhin die Mutter auch diesen konfiszierte und auf dem Account ihrer Tochter androhte, diesen zu löschen.

Darüber schrieb Dorothy dann mit ihrer WiiU, die – ihr ahnt es – dann auch noch von ihrer Mutter eingepackt wurde.

Aber auch das hinderte Dorothy nicht daran, weiterhin zu twittern. Sie zeigt uns, dass wo ein Wille auch ein Weg ist und setzte über den smarten Kühlschrank ihres zu Hauses einen Tweet ab. Keine Ahnung, ob ihre Mutter den jetzt auch noch weggeschlossen hat.

Auch Twitter selbst und der Hersteller des smarten Kühlschranks haben sich mittlerweile eingeschaltet: #FreeDorothy.


(via Nag on the Lake)

Einen Kommentar hinterlassen