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Autor: Ronny

Street Art Künstler malt Penisse um Schlaglöcher um an eine Reparatur zu erinnern

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(Foto: Wanksy – Road Artist)

Der britische Road Art Künstler Wansky malt im englischen Greater Manchester Penise um Schlaglöcher. Damit möchte er sorge dafür tragen, dass diese schnellstmöglich ausgebesssert werden. Angeblich passiert das dann im Regelfall innerhalb von 48 Stunden manchmal dauert es eine Woche. Die „Fortschritte“ dokumentiert er auf seiner Facebook-Seite.

“I wanted to attract attention to the pothole and make it memorable. Nothing seemed to do this better than a giant comedy phallus. It’s also speedy, I don’t want to be in the road for a long time. It seems to have become my signature. I just want to make people smile and draw attention to the problem. It seems to be working, judging from the Facebook fan page.”

And he insists his methods are highly effective – with year-old potholes filled within 48 hours of his artwork. Others are fixed in a week.

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(Fotos: Wanksy – Road Artist, via TDW)

Wer hätte gedacht, das Straßenkosmetik so einfach veranlasst werden könnte.

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Base jumpen vom höchsten Wohngebäude der Welt in Dubai

Da wird mir ja ein kleines bisschen blümerant, aber die scheinen alle Spaß zu haben.

What sounds like a nightmare for most is still a dream for others; to BASE jump off the world’s second highest residential structure with the most qualified athletes in the world.

SkydiveDubai and XDubai have partnered with DreamJump to bring dreams to extreme reality when they opened the opportunity for limited people from the public to jump using the DreamJump System.

In addition to the dream jumps, a total of 558 BASE Jumps occurred in a matter of just a few days off the Princess Tower in the heart of the Dubai Marina.


(Direktlink, via reddit)

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Video: Shlohmo – Buried (Director’s Cut)

Nach einer riesigen Vorfreude darauf, folgte mit dem Hören von Shlohmos aktuellem Album „Dark Red“ leider ein wenig Ernüchterung. So richtig gab es mir beim ersten Durchlauf nicht viel, zu einem weiteren bin ich bisher nicht gekommen, auch wenn ich das auf der ganz persönlichen Agenda habe. „Buried“ allerdings ist eine Nummer, die zu überzeugen weiß. Hier im ziemlich krassen Director’s Cut von Lance Drake.


(Direktlink)

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Buch-Verlosung: R is for Roland

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Michal vom Analog Roland Orchestra schrieb mir vor zwei Wochen, er hätte da mit Freunden ein Buch gemacht und ob mich das irgendwie interessieren würde. Es ginge um Synthesizer und Rhythmusmaschinen der Firma Roland: R is for Roland. Und wie mich das interessieren würde, antwortete ich ihm, habe ich meine ersten Schritte im Home-Studiobereich doch an der TB-303, TR-606, TR-807 und einem JX-3P gewagt und lange sehr viel Spaß damit gehabt.

Drei Jahre hat Michal Matlak zusammen mit Tabita Hub und Florian Anwander an einem Hardcover-Buch gearbeitet, das 23 ausgewählte Roland-Instrumente aus den Jahren 1973 bis 1987 näher beleuchtet, die im wesentlichen den elektronischen Sound von heute mitgeprägt haben. Dafür wurden mit zahlreichen Artists Interviews geführt, die an der musikalischen Entwicklung der letzten Jahren nicht unschuldig sein dürften. Darunter Lee „Scratch“ Perry, Jeff Mills, The Egyptian Lover, Portishead, Mathew Jonson, Plastikman und Mark Ernestus.

Das Buch wird des ab nächster Woche zu kaufen geben, es umfasst 384 Seiten und wird auf 2000er Auflage limitiert sein. Wer es haben möchte, sollte 50,00 EUR dafür zur Seite packen. Ich habe Teile des Layouts sehen können und es sieht verdammt gut aus.

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(Foto: © Tabita Hub)

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(Foto: © Tabita Hub)

„R is for Roland“
selected Roland synthesizers and drum machines from 1973 until 1987
an illustrated book by Tabita Hub
written by Michal Matlak and Florian Anwander
presented by Electronic Beats

– Hardcover, Querformat, Rundrücken
– 384 Seiten
– Englisch
– Eigenverlag
– Preis: 49,90€ inkl. Versand (Deutschland)
– Preis: 59,90€ inkl. Versand (Rest der Welt)

Wer die 50,00 EUR sparen, das Buch aber dennoch haben möchte, hat hier jetzt die Möglichkeit, ein Exemplar davon zu gewinnen. Alles, was man dafür tun muss, ist unter der Angabe einer gültigen Emailadresse bis zum 05.05.2015, 18:00 Uhr, einen Kommentar zu hinterlassen. Sollten das mehr als eine/r tun, entscheidet wie immer Random.org darüber, an wen das Buch gehen wird.

Viel Glück!

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(Foto: © Tabita Hub)

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Guy dancing to Michael Jackson in the middle of Baltimore riots

In Baltimore wurde der Notstand ausgerufen, die dortigen Unruhen eskalierten letzte Nacht. Hier eine Aufnahme, die für die Situation vor Ort eher untypisch sein dürfte und mich irgendwie bewegt.


(Direktlink, via reddit)

(Danke, René!)

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Doku über Jeans in der DDR: „Mit Niethosen kein Einlaß bei Tanzveranstaltungen!“

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Eine Doku über Jeans in der DDR, die damals eben „Niethose“ genannt wurde:

Erst war die Jeans, die Jugendliche in der DDR trugen, noch Anlass für Schulverweise und Klubhausverbote. Dann wurde sie, auch durch volkseigene Produktion in den 1980er-Jahren, zur DDR-Freizeithose schlechthin. Und doch fehlte der Jeans aus der DDR, trotz größter Anstrengungen der volkseigenen Textilindustrie und des sozialistischen Marketings, stets eines: der Nimbus der Echten aus dem Westen. Der Kultstatus der amerikanischen Markenjeans Levi´s oder Wrangler blieb bei der Jugend im sozialistischen Lager bis zuletzt unangefochten.

Antje Thürke erlebte das für sie schier Unglaubliche: 1961 bekam sie als 16-Jährige ein Paket aus New York, darin eine Wrangler Jeans. Es war ein Geschenk ihrer leiblichen Mutter, von deren Existenz sie erst kurz vorher erfahren hatte. Die Hose passte sogar wie angegossen. Aber: Die Jeans war an der Schule nicht erwünscht. Im nächsten Paket aus Amerika befand sich eine Elvis-Presley-Kette, die Antjes Schuldirektor ihr wütend vom Hals riss.


(Direktlink)

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Bundesverfassungsgericht urteilt: „FCK CPS“ muss nicht strafbar sein

Als Nachtrag zu gestern: Das Bundesverfassungsgericht hat just darüber entschieden, dass die Buchstaben-Kombi „FCK CPS“ nicht generell strafbar sein muss und vom Grundrecht der Meinungsfreiheit gedeckt sein kann. Geklagt hatte eine junge Frau, die wegen des Tragens der Aufschrift von der Polizei verwarnt wurde. Dann wurde sie ein zweites Mal mit einem Anstecker erwischt und handelte sich eine Anzeige wegen Beleidigung ein. Ein Jugendrichter verurteilte sie daraufhin zu 15 Stunden gemeinnütziger Arbeit.

Das geht so nicht, entschied nun das Bundesverfassungsgericht:

„Dies habe unzulässig in die Freiheit der Meinungsäußerung der Frau eingegriffen, befanden die Richter nun. Der Aufdruck bringe eine nur allgemeine Ablehnung der Polizei und ein Abgrenzungsbedürfnis gegenüber der staatlichen Ordnungsmacht zum Ausdruck. Die Polizisten, die die Jugendliche mit dem Anstecker antrafen, könnten den Spruch deshalb nicht individuell auf sich beziehen.

Bei solchen Vorwürfen gehe es meist nicht um individuelle Merkmale der Mitglieder, sondern um die Bewertung eines Kollektivs, betonten die Richter. Für eine strafbare Beleidigung bedürfe es aber vielmehr einer „personalisierenden Zuordnung“, die hier nicht ersichtlich sei.“

Das Schreiben, das da in Düsseldorf zugestellt wurde, könnte somit also Mumpitz sein.
(Danke, Jens!)

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