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Autor: Ronny

Adventskalender 2014, Türchen #22: Marco Phono – Die Dubfrage

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Eigentlich macht der Urpotsdamer Marco Phono eher so 4-to-the-floor-Sachen, aber wie so viele in den letzten Jahren kam auch er nicht am Bassgewummer auf dicken Beats vorbei und hat für diesen Mix die Art von Dubstep genommen, die in diesem Jahr gar nicht mehr so präsent war, wie das noch vor 2-3 Jahren der Fall war. Düster, reduzierter und auf diese Weise auch recht harter Dubstep, der sich durch Ecken und Kanten definiert. Ein bisschen so, wie Kryptic Minds einst klangen.

Ich habe derartigen Sound in diesem Jahr tatsächlich recht selten gehört und bin deswegen auch froh, dass dieser Mix so in den Kalender wandert, denn ich eigentlich mag diese dezidierte Art des Dubsteps immer noch sehr gerne. Weil er fokusiert passiert. Ohne Schnörkel und sonstiges Gedöns oder unnötigen Ballast. Bass, Beats, wenige eckige Synthlines, ein paar Samples und ein Geschwader aus Gewummer, welches am besten wahrscheinlich auf einem fetten Soundsystem funktioniert. Hintenraus wird es dann auch ein wenig atmosphärischer.

Somit fahren wir hier, zwei Tage vor dem Finale, noch mal in eine ganz andere Ecke, die auszulassen, nicht angemessen wäre.

Also lasst euch von den Basswellen in den ersten Urlaubstag schieben, den sicher ganz viele von euch, im Gegensatz zu mir, heute schon genießen – ich geh‘ noch mal schaffen und lasse auf dem Soundsystem, was auf Arbeit steht, einfach diesen Mix durchlaufen. In diesem Sinne: hoch die Bassen!


(Direktlink)

Style: Dubstep
Length: 01:09:47
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
Asylum – Always Love
Youngsta, LX One – Responsibility
Asylum – Bad Habit
Di Wonder – Brrrrrrof
Sants – Broked
HxdB, Self Evident – Hot Mustard (Dan Solo Remix)
Kalya Scintilla – Swamp Related
Leafcutter John – Arches Never Sleep
HxdB, Self Evident – Do It Big
Fulgeance – Tokyo Blue Nostalgia
Animal Chuki – Polen
Kalya Scintilla – Whomp Shanti (Mr Squatch remix)
Goopsteppa – Vahbz
Jafu – What’s Your Theory
ZerO One – MemOry (01 Pensive MiX)
Fulgeance – Disco Hard
Hoehle – Why Me
zerO One – mitOsis

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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Heute Nacht auf Radio Fritz: das uns Liebste 2014 mit Tobias Koch und icke

2014

Tobi, der hier seit gut zwei Jahren jede Woche den exklusiven Mix aus seiner Radiosendung in meinem Blog parkt, die er auf Radio Fritz macht, hat mich, wie im letzten Jahr auch schon, wieder eingeladen um mit ihm gemeinsam musikalisch auf das hinter uns liegende Jahr zu blicken. Das werden nachher, ab 24:00 Uhr auf Fritz machen. Die Sendung geht bis um 03:00 Uhr und wir haben uns darauf geeinigt, primär das uns Liebste aus dem Bereichen Downbeats, Ambient und Bass mitzubringen, das 2014 veröffentlicht wurde.

Der Tobi mag seine Sendung ja eigentlich ganz gerne housig, kann aber auch anders, wie ich weiß. Insofern passt das. Wahrscheinlich werden wir wohl auch ein wenig reden, singen hingegen werden wir ganz sicher nicht.

Wer also Lust und Zeit hat, musikalisch zurückhaltend das Jahr 2014 noch einmal Revue passieren zu lassen, ist herzlich eingeladen, um 24:00 Uhr einzuschalten. Den Live-Stream gibt es hier.

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Adventskalender 2014, Türchen #21: Gelka – Fading Lights Mixtape

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Der Mixcloud-Account der beiden Budapester von Gelka dürfte einer der meistgespielten in meinem dortigen Stream sein. Mit ihrem Hang zum Downbeat und zum klassischen Lounge-Sound machen sie pro Upload locker 10.000 Plays, was für Mixcloud eben schon mehr als nur „recht ordentlich“ ist. Diese Zahlen erreichen sie natürlich nicht ohne Grund.

Ich habe mich im Laufe des Jahres, durch alle ihre Mixe gehört und freue mich immer sehr, wenn es denn wieder einen neuen gibt. Man kann förmlich spüren, dass die alle mit ganz viel Liebe und Leidenschaft zum Detail entstehen. Ihr Sound erinnert an die Farbe Gold. Akustisches Gold quasi, das sich wohl am ehesten an einem Sonntagmorgen genießen lässt.

Sie spielen Musik in Anlehnung an Nightmares on Wax und Cafe del Mar, was heute ja so viele nicht mehr machen und ich würde den beiden unheimlich gerne mal live zuhören wollen. Der Liebe wegen. Außerdem bin ich irgendwie froh, dass es so lange nach den von mir gekauften „Future Sound of Budapest„-Compilations wieder ein musikalisches Licht in der Hauptstadt Ungarns zu geben scheint. Die Erinnerung an jene Compis verschmelzt auch ganz wunderbar mit ihrem heute gespielten Sound – das hätte schon damals gut zusammengepasst.

Eigentlich hätten die beiden aktuell überhaupt gar keine Zeit gehabt, diesen Mix hier zu machen, weshalb ich sehr intensiv darum bat. Sie bereiten gerade ein neues Mixtape vor und remixen nebenbei auch fleißig für kommende VÖs.

Dafür aber ist ihr Mix, der mit ganz viel souligem Deep House in den Morgen fährt, um so schöner geworden. Die Tracklist könnte genau so von mir unterschrieben werden. Musik, zu der man auch ganz wunderbar zu Hause tanzen kann. Auch an einem 4. Advent.


(Direktlink)

Style: Deep House
Length: 00:50:05
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01. Shura – Just Once (HONNE Remix)
02. Youandewan – 93
03. Galimatias & Sorrow – Subside
04. Hayden James – Something About You
05. Bearcubs – Let Go (Kartell Remix)
06. Maya Jane Coles – Something In The Air (Bonobo Remix)
07. The XX – Chained (Liar Remix)
08. From P60 feat Jaidene Veda – Softly (Forteba remix)
09. Moon Boots – Dont Ask Why (LcAW Remix)
10. Anthony Mea – Look At Me (Forteba Remix)
11. Rancido ft. Jaidene Veda – Colors Of Your Love
12. Sonder – Feel Me
13. Youandewan – Times
13. Will Saul & Tam Cooper – Sequential Circus
14. Gelka feat. Phoenix Pearle – Being You (Scullious Remix)
15. Hiatus – The Magician

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

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Wie man eine R6-Batterie selber machen kann

Ich habe keine Ahnung, ob das so wirklich funktioniert, das Video immerhin suggeriert und ich glaube dem erstmal. Nicht, dass das einfacher wäre, als seine Mignon-, AA-, oder R6-Batterie einfach kaufen zu gehen, aber manch einer mag es selbstgemacht ja halt lieber. Und außerdem: Science!


(Direktlink, via reddit)

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Mit 90 Helium-Ballons auf einem Liegestuhl in die Luft gehen

Bildschirmfoto 2014-12-20 um 23.21.07

Ich hab’s ja nicht so mit Höhe, aber das hier ist ziemlich cool. Basejumper Erik Roner hat sich in Koop mit einem Brausehersteller 90 ziemlich große und Helium gefüllte Ballons an einen Liegestuhl gebunden und ist damit dann fast 2500 Meter in die Höhe geflogen. Dann hat er mit einem Gewehr die Ballons zerschossen.

Was mich ja noch interessiert hätte: ob der wohl auch nur an den Ballons wieder heile runtergekommen wäre? Vielleicht könnten die das ja auch noch mal probieren.


(Direktlink, via Daily Dot)

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