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Autor: Ronny

Berlin Bird

Hans alias 20 Zoll schreibt mir: „Alle reden von Berlin und alle wollen nach Berlin. Ich habe mir Berlin von oben angeschaut und herausgekommen ist dieses kurze Filmchen.“

Vermutlich hat er eine Drohne über Berlin steigen lassen. Kann man durchaus machen, ja, auch wenn es gerne viel länger sein dürfte.


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Miley Cyrus – Wrecking Ball (Chatroulette Version)

Steve Kardynal hat die selbe Nummer im letzten Jahr schon mit Carly Rae Jepsens „Call Me Maybe“ abgezogen. Damals allerdings war Chatroulette noch in weit mehr Mündern als das heute der Fall sein dürfte. Ich dachte mit Chatroulette verhält sich das ein wenig wie mit Google+ (Gnihihi). Egal.

Ich wette, hierbei ist einigen männlichen Chatroulettern die Hand ganz abrupt aus der Hose gerutscht. Hatte ich erwähnt, dass ich kein Problem mit Miley Cyrus habe? Nee? Reden wir dann beim nächsten Mal drüber.


(Direktlink, via ESIB)

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Schaffnerin wirft eine ganze Schulklasse aus dem Zug

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(Deutsche Bahn – Klasse unterwegs, Foto unter CC von David Blackwell)

Ist ja nicht neu, dass bei der Bahn auf Fahrgastbetreuer ihren Dienst tun, die es mit Zwischenmenschlichkeit nicht so haben und schonmal 16-Jährige bei -18°C aus dem Zug kicken, aber wie empathiebefreit muss man eigentlich sein, eine ganze Schulklasse aus dem Zug zu werfen, nur weil die Lehrerin verpeilt hatte die gekaufte Gruppenkarte auch ordnungsgemäß zu entwerten?

Gut, es gab auch eine angesagte Alternative zu dem Rauswurf: die Lehrerin hätte für sich und jedes Kind der über 20 Kinder zählenden Klasse auch je 40,00 Tacken Strafe zahlen können. Dann hätten sie im Zug bleiben können. Gib Menschen eine Uniform und etwas damit verbundene Macht. Das die Schaffnerin einfach das Gruppenticket entwertet hätte, wäre wohl auch zu einfach gewesen.

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Ey, Berlin, klick mal uff deene Nachbarviertel

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Sehr schöne Spielerei von Click that hood, die dafür sorgen, dass man sich aus allen möglichen Teilen der Erde durch die Nachbarschaft klicken kann, also wenn man es kann. Ich habe das eben mal mit Berlin versucht und blieb bei etwas über eine Minute. Besonders im Osten der Stadt habe ich da echt Lücken. Was weiß ich denn, wo zur Hölle Blankenburg ist?!

Neben jeder Menge außereuropäischen Städte gibt es für Deutschland noch Hamburg und Ulm. Warum Ulm? Ja, das weiß ich auch nicht. Vermutlich weil jeder seine Hood selber dort mit listen lassen kann.

Drauf gekommen allerdings bin ich über „You Don’t Know Africa“. Vermutlich werden so einige Gegenteiliges behaupten. Ich bin da eher zurückhaltend, denn zumindest den geographischen Aspekt hatte ich zumindest einst in der Schule gelernt. Zumindest einiges davon. Und trotzdem habe ich hierbei über sechs Minuten gebraucht, um 20 vorgegebene Länder tatsächlich richtig bestimmen zu können. Asche auf mein Haupt, ich suche mal eben mein Geographie-Buch, Klasse 8, raus.

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(via SwissMiss)

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Die grösste Katastrophe: Telekom

Ich als Kunde würde da jetzt gar nicht so hart mit der Telekom ins Gericht gehen. Gut, es gibt immer Dinge, die besser laufen könnten, aber es gibt sicher Schlimmeres. Vielleicht aber ist der Plakatierer ein eher unzufriedener Kunde. Oder Wind und Wetter mögen die Telekom auch nicht sonderlich gerne. Man weiß es nicht.

Telekom (1 von 1)
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Der das KFMW Adventskalender 2013 – jeden Tag ein frischer Mix

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So. Dann haben wir das Jahr auch schon wieder rum. erfahrungsgemäß geht das, desto älter man wird, von Jahr zu Jahr noch schneller – zumindest gefühlt. Aber nicht lang schwafeln.

Ab Sonntag gibt es hier dann schon im vierten Jahr einen Adventskalender, der jeden Tag einen frischen, exklusiv dafür gemachten Mix für euch parat hält. Viele alte Bekannte werden die Türchen mit ihrem Sound befüllen, aber auch Neulinge, die mich über as Jahr so begleitet oder gar berührt haben. Von Ambient über deepen House, Dubstep bis hin zum Drum’n’Bass wird wieder alles dabei sein, was zumindest mir Freude macht.

Wieder habe ich dafür viele Leute gefragt, von denen einige sofort zusagten, andere sich nicht rückmeldeten oder gar absagten. So wie jedes Jahr. Nie habe ich so früh mit der Vorbereitung begonnen – nie war ich am Ende so spät dran, wie in diesem Jahr. Aber wird schon, es wird sicher wieder ein schön bunter Teller, der mit feinstem Ohrennougat belegt sein wird.

Leider ging, viele werden es mitbekommen haben, in diesem Jahr der unfassbar großartige Soundcloud-Account von Rico Passerini offline. Der hatte die Mixe in den letzten Jahren immer bei sich gehostet, was jetzt nicht mehr der Fall sein wird. Deshalb gibt es jetzt einen eigenen DKFMW-Kalenderaccount (Folgen!), den Herr Schwarz gesponsert hat. Danke dafür! Da ist bisher noch nichts zu sehen, ich bin gerade dabei, die Mixe der letzten drei Jahre da rauf zu laden. Ab Samstag sollten die dann da sein. Am Sonntag kommt das erste Türchen 2013- ich weiß schon welches.

So far. Der Dezember kann kommen. Ich freu mich drauf.

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TM404 – Musizieren mit Rolands alten Silberkisten


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Heute geht das ja alles seinen meistens schwer digitalisierten Gang beim Musizieren. Ich will das nicht verteufeln, es ist in der Tat ein Segen so Musik machen zu können, wie es die Möglichkeiten heute so her geben.

Allerdings erinnere ich mich immer wieder sehr gerne an die Nächte, die wir, damals noch zu zweit oder gar zu dritt, an den alten Kisten von Roland verbrachten. Stundenlang hockten wir an der TB-303, der TR-606, der TR-707, der TR-808 und später noch an einer MC-303 und drehten und drückten. Mal mehr, mal weniger effektiv, aber meistens immer irgendwie hypnotisiert. Es waren erkenntnisreiche Nächte, soviel ist klar.

Irgendwann dachte ich dann, dass das Mucken damit doch eher sehr unzeitgemäß und vor allem unpraktisch sei. Die Kisten hatten nach und nach alle irgendwelche Wehwehchen, sie anzustöpseln fehlte meist die Motivation. Irgendwann zog dann der Teil von uns aus, dem die Dinger tatsächlich gehörten und ich dachte ohnehin nicht mehr daran, dass man damit noch „was reißen“ kann. Am Wochenende erfuhr ich, dass er die Kisten jetzt auch verscheuert hat. Zumindest die 303 und die 808. „Gut“, dachte ich, „die besten Tage haben die Teile eh hinter sich.“ Obwohl, ein bisschen getrauert hatte ich schon.

Jetzt sehe ich hier mit TM404 aka Andreas Tilliander einen jungen Schweden, der heute noch genau so Musik schraubt, wie das einst mal Standard war. Allerdings reicht ihm dazu nicht einer der Silberkisten, nein, er synct auch gerne schon mal drei oder vier davon. Ein von Effekten getragenes Acid-Geblubber. Dazu klemmt er noch gerne eine 606 und ein bis zwei MC-202.

Und dann denke ich so, „Geil, Alter! Lange nicht gehört. So meditativ, so roh, so einfach und trotzdem total verspult. Langsam und zurückhaltend und dennoch immer kommend. Das ist alles andere als unzeitgemäß. Mach mal noch einen an!“

Und so macht Tilliander nicht nur diese großartigen Videos, sondern fliegt mit seinen kleinen Kisten um die Welt, und spielt vor Publikum. Und nicht mal vor kleinem, wie hier auf der letztjährigen CTM.

Peter Jirn auf Create Digital Music scheint mindestens genau so angetan und widmet TM404 einen umfangreichen Artikel mit jeder Menge seiner Musik. Ich beschränke mich mal auf die Videos. Ganz oben, das mir liebste, zwei weitere nach dem Klick.

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Nirvana bei „Top of The Pops“ im Jahre 1991

Nirvana wurden 1991 zum TV-Pop-Spektakel „Top of The Pops“ eingeladen, um dort „Smells Like Teen Spirit“ zu performen. „Performen“ weil tatsächlich spielen nicht wirklich erwünscht war. Man bat sie darum, Cobain nur Halbplayback singen zu lassen und ein bisschen an ihren Instrumenten rumzudödeln. So machten sie das wahrscheinlich schlechteste, was man in so einem Fall hätte machen können: die Instrumente spielen sie offenbar bewusst asynchron und Cobain brummt etwas müde vor sich hin. Wie ein in die Höhe getreckter Mittelfinger, der die Bühne geentert hat.


(Direktlink, via Kottke)

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Graffiti-Stop-Motion again: Broken Fingaz – La Fabrica

Während Sofles mit dem Stop-Motion „Limitless“ so ziemlich und ganz zu Recht das ganze Netz auseinander nimmt, legen die Broken Fingaz nach und bringen mit „La Fabrica“ ein Video mit ähnlichem Kontext. Das allerdings funktioniert auf ganz anderer Ebene, was es in keinem Fall schlechter macht, aber eben ganz anders macht.

Ob das jetzt vom Timing her passend ist oder eher nicht so, müssen andere entscheiden.


(Direktlink, via Just)

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„Babo“ ist das Jugendwort 2013

Ich war ja für „YOLBE“, denn ich weiß bis heute nicht, wer der „Babo“ ist. Aber das ist ja auch egal, schließlich liegt das mit meiner Jugend lange hinter mir. Für 2014 schlage ich dennoch schon mal „Knetbirnen“ vor. YOLO!

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Auf den Plätzen:

1.) Babo: Boss, Anführer, Chef
2.) fame: toll, super, berühmt
3.) gediegen: super, cool, lässig
4.) in your face: Dir hab ich’s gegeben! Da hast Du’s!
5.) Hakuna matata: (Es gibt) kein Problem. Alles klar.

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