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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Podcast: Wie war das im Osten? / Punk in der DDR

Hörenswerte und kurzweilige zwei Stunden mit und über Jana Schlosser, die über ihre Zeit in der DDR spricht, in der sie Punk war: Wie war das im Osten? / Punk in der DDR. Mal wieder ein schönes Beispiel dafür, dass Punk in der DDR immer mehr war als nur eine Mode. Und es war dort wirklich nicht ganz ungefährlich Punk zu sein. Sie ging dafür in den Knast.

Jana Schlosser war eine der wenigen Frauen in dieser Szene. In unserem Podcast „Wie war das im Osten?“ erzählt sie, wie sie als Teenager in Halle zum Punk kam – und welchen Widerständen sie sich damit aussetzte. Fremde Leute beschimpften sie, ihre Eltern warfen sie raus. Außerdem rückte sie schnell ins Visier der Staatsmacht.


(Direkt-MP)

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„Containern“ bleibt illegal

(Foto: nadinheli22)

Es gibt ja so Sachen, die schlichtweg nicht erklär- und verstehbar sind. Eine solche Sache ist, dass es offenbar immer noch akzeptiert ist, nicht verdorbenes Essen wegzuschmeißen – und das in einem Umfang, dass das wehtut. Frankreich hat das vor ein paar Jahren vernünftigerweise verboten und zumindest ich dachte, dass sich auch andere Länder daran orientieren würden. Wäre ja auch das Normalste der Welt. Aber soweit sind wir hierzulande offenbar noch lange nicht.

Aus Hamburg kam nun aber immerhin der Vorschlag, das „Containern“ zu legalisieren. Eine Selbstverständlichkeit, möchte man meinen. Aber nicht in Deutschland.

Die Justizminister der Länder haben sich nicht darauf einigen können, das „Containern“ zu legalisieren. Die Mehrheit der CDU-Länder habe einen entsprechenden Antrag von Hamburgs Justizsenator Till Steffen (Grüne) abgelehnt, hieß es zum Abschluss der Justizministerkonferenz in Lübeck-Travemünde.

Die Begründung: „Wir wollen nicht, dass sich Menschen in eine solche menschenunwürdige und hygienisch problematische Situation begeben“, sagte der Sprecher der CDU-geführten Länder, Sachsens Justizminister, Sebastian Gemkow (CDU).

https://twitter.com/Maori/status/1136646383681855490

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Der aktuelle EU-Drogenbericht zeigt: Kokain ist so leicht verfügbar wie nie

(Foto: stevebp)

Europa steht nach wie vor auf Koks. Mehr den je. Liegt womöglich nicht nur an Strache, sondern an der europäischen Vorliebe für Kokain, das ob der Studie so schnell wie lange nicht einfach so zu haben ist. Opioide hingegen sind im Vergleich zu us-amerikanischen Verhältnissen wohl weniger ein Problem.

Kokain ist laut EMCDDA in der EU das am häufigsten konsumierte illegale Aufputschmittel. Rund 2,6 Millionen Menschen zwischen 15 und 34 Jahren hätten die Droge 2017 konsumiert.

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Menschen, die Probleme „lösen“

Ich finde, dieses Video fasst das aktuelle umweltpolitische Geschehen ganz wunderbar zusammen. So machen wir Menschen das halt. Weil musste „gerade mal schnell gehen“. Und so. Alles so kaputt. Und jene, die hier gerade einfach nur dafür sorgen wollen, dass die Brücke hält, sind wahrscheinlich nicht mal hauptverantwortlich für dieses Dilemma.

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Der Brief eines amerikanischen Soldaten, der den D-Day überlebt hat

75. D-Day. Vielleicht eine der Grundlagen des heutigen Europas. Thema, wie ich nicht erst seit „Band of Brothers“ finde. Ich würde mit diesen Leuten, die damals gegen Nazi-Deutschland in den tatsächlichen Krieg gezogen sind, nicht tauschen wollen. Aber womöglich wäre ohne sie alles ganz anders gekommen. Und dann bin ich auch schon dankbar dafür, so sehr ich Krieg an sich auch verabscheue. Ohne die Landung der Alliierten in Omaha Beach wäre vielleicht alles noch viel schlimmer gekommen.

In a powerful episode from the AARP series Battlefield Heroes in honor of the 75th anniversary of D-Day, the very talented actor Bryan Cranston solemnly reads a letter from PFC Dominick “Dom” Bart to his wife Mildred that he wrote after the attack upon Omaha Beach in German-occupied France. Despite being in the first wave of soldiers who landed during Operation Overlord (code name for the Battle of Normandy), Bart somehow survived to relate the chilling tale of what he saw to his beloved wife.


(Direktlink, via Laughing Squid)

Dazu auch wirklich lesenswert: D-Day-Veteran aus den USA – „Die Normandie war die Hölle“. Der Mann ist heute 97 Jahre alt und vielleicht einer der letzten Überlebenden der Leute, die über die Normandie den Nazis in den Arsch getreten haben. Danke dafür.

Wir wussten damals nichts über den Holocaust. Wir hatten keine Ahnung. Ich hätte nicht gedacht, dass es menschlich möglich ist, solch obszöne Dinge anzurichten.

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Metalldiebe klauen 23 Meter lange und 56 Tonnen schwere Eisenbahnbrücke

Im russischen Murmansk kam wohl eine alte, stillgelegte Eisenbahnbrücke abhanden. Sie war 23 Meter lang und 56 Tonnen schwer. Da ein Naturphänomen, das die Brücke zerstört haben könnte, ausgeschlossen wird, geht die Polizei davon aus, dass die Brücke von Metalldieben demontiert und geklaut wurde.

A criminal case has been launched in Russia’s Arctic region of Murmansk after suspected metal thieves made off with a railway bridge.

Local prosecutors say the unknown perpetrators removed a metal structure 23m long and weighing 56 tonnes from the bridge – its main central span.

The disused bridge is located in a remote forest near the abandoned settlement of Oktyabrskaya, around 170km (100 miles) south of the regional capital, Murmansk.


(Direktlink)

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Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft wirbt für Nestlé

Die Wege, die Politiker im Netz gehen, sind für sie mitunter immer noch bisher unbetretene Pfade. Anders lässt sich kaum erklären, dass Julia Kloeckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, mal eben auf Twitter ein Video zeigt, das zwar für Nestlé wirbt, aber keineswegs als Werbung gekennzeichnet ist. Als YouTuber oder Instagrammer bekommt man für derartig ungekennzeichnete Werbung schon mal ratzfatz auf den Sack. Aber wir wissen ja, in der Politik gelten offenbar eigene Regeln. Gerade bei der CDU.

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