Wir können hier jetzt wieder ewig über Videos diskutieren, denen angeblich der Kontext fehlt, wie in solchen Fällen ja immer gerne mal von bedingungslosen Befürwortern von Polizeigebaren argumentiert wird.
Wir können aber auch einfach mal gucken, wie zwei Beamte der Polizei in Wien den Kopf eines Demonstranten unter eines ihrer Autos schieben, das dann los fährt.
#Polizeigewalt war bei unserem antikapitalistischen Klima-Protest am Freitag kein Einzelfall. Auf diesem Video sieht man, wie @AnselmSchindler brutal auf dem Boden fixiert wird und beinahe ein Polizeiwagen über seinen Kopf rollt.#Wien #autofrei #Klimacamp2019 pic.twitter.com/jDiI646QH8
— Ende GeländeWagen (@RADikalAutofrei) June 3, 2019
Ist ja nicht so, dass die Wiener Polizei gerade nicht ohnehin schon mit völlig unnötig angewandter Gewalt von sich reden macht: „In die Nieren!“
https://twitter.com/Marcus_MoD/status/1134766405184884736
Die Polizei in Wien hält die Vorwürfe der Polizeigewalt im obigen Fall übrigens für absurd. „In die Nieren!“ scheint dort also zum alltäglichen Arbeitsauftrag zu gehören. Und Wien liegt nicht in Venezuela oder so. Wien liegt in Österreich. Nur zur Erinnerung.
Wir weisen die teils absurden Anschuldigungen aufs Schärfste zurück: https://t.co/NKlPVmzKsA. (2/2)
— POLIZEI WIEN (@LPDWien) June 4, 2019
Oliver von Dobrowolski, Kriminalhauptkommissar der Polizei Berlin, dazu:
23 KommentareHabe mir das Video einige Male angesehen und einige Stunden wirken lassen.
Zu erkennen sind Polizisten, die einen fixierten Mann mit dem Kopf vor dem Reifen eines Polizeibusses ablegen. Dann gibt der Fahrer Gas.
Mir fällt kein Grund für ein „Versehen“ ein.
Und das ist furchtbar… https://t.co/7pAVDRXqx3— Oliver von Dobrowolski (@vonDobrowolski) June 4, 2019



