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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Wie Axel Voss das Internet sieht

Axel Voss (CDU), der gerade dabei ist, auf Biegen und Brechen die äußerst umstrittene EU-Urheberrechtsreform durchzuboxen, hat der Vice gestern ein Interview gegeben. Dieses ist entlarvend und erschütternd zugleich. Entlarvend, weil der Mann offenbar wirklich nicht die geringste Ahnung von dem hat, was er gesetzlich ändern und dann verantworten will. Erschütternd, dass er dennoch in die Lage kommt, seine offenbar völlige Inkompetenz dazu zu nutzen, derlei Entscheidungen zu treffen.

Was sich teilweise wie Satire ließt, lässt wahrscheinlich den ein oder anderen mit offenem Mund und ratlos vor dem Monitor sitzen. Es macht – ganz ehrlich – ein wenig fassungslos. Man hofft, dass der Wecker klingelt und einem aus dem digitalen Albtraum reißt.

Kurz gefasst:

„Ich weiß das nicht mehr so im Detail, das ist alles so rasant und schnelllebig.

[…]

Es wurde ja schon im Sommer zweimal vergeblich zu Protesten aufgerufen. Da waren ja immer nur so’n paar Leute da.

[…]

Ja, es kann sein, dass was blockiert wird, was nicht blockiert werden soll.

[…]

Ich bin kein Techniker und kann ich Ihnen auch nicht erklären, ob man Remixe dann wirklich so gut unterscheiden kann.

[…]

Man muss schon davon ausgehen, dass das nicht 100 Prozent funktioniert.“

Ich weiß nicht, ob es überhaupt möglich ist, sich noch ahnungsloser zu geben und stelle mir gerade ernsthaft die Frag, ob Voss überhaupt je schon mal das Internet benutzt hat.

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Eine Nacht im billigsten Hotel New York Citys

Ich kenne die Preise der Hotels in Manhattan nicht so gut, gehe aber davon aus, dass es nicht sonderlich billig ist, dort zu übernachten. Weil NYC auch dort besonders ist.

Die Bowery Lodge ist das billigste Hotel in Manhattan. Bei einem Preis von 45 US-Dollar pro Nacht kostet das Hotel in Chinatown etwa ein Fünftel des durchschnittlichen Preises für ein Hotelzimmer in Manhattan. Dafür bekommt man ein wirklich kleines Zimmer mit einem Bett und einem Schreibtisch. Muss man wirklich wollen, oder anders nicht können. BostWiki ist vor zwei Jahren mal da gewesen, um sich ein Bild zu machen.


(Direktlink, via Doobybrain)

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Bulgarische Polizisten pfeffern gegen den Wind

In Bulgarien laufen Demos gemeinhin offenbar so friedlich ab, dass es für die dortige Polizei wohl eher nur selten notwendig scheint, Pfefferspray einzusetzen. Anders als hierzulande fehlt da vielleicht die Routine im Umgang mit dem Zeug. Und dann kann es schon mal passieren, dass eine Ladung Pfeffer gegen die Windrichtung abgefeuert wird, die dann dafür sorgt, dass alle Kollegen etwas davon abbekommen. In Deutschland wären das dann mal eben ein gutes Dutzend, die später in der Statistik als im Einsatz verletzte Beamte gezählt werden würden.

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Wenn der Politik das Krönchen verrutscht

Wie dieser Tweet das aktuelle Dilemma ganz wunderbar zusammenfasst.

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Das europäische Top-10-Ranking der Crystal-Meth-Ausscheidungen im Jahr 2018

Der Süden im Osten Deutschlands ganz vorne mit dabei. 3/3.

Das Prinzip der Untersuchungen ist einfach. Es beruht darauf, dass jeder Mensch auf die Toilette muss. Und wer Drogen genommen hat, scheidet die Rückstände, die sich mit dem Abwasser in der Kanalisation sammeln, aus.

Chemiker, wie jene im Labor der TU in Dresden , können sie herausfiltern und die Konzentration bestimmen. Anhand der Einwohnerzahl und der Abwassermenge, welche die Kläranlage erreicht, errechnen die Wissenschaftler, wie viel Amphetamin, Kokain, Methamphetamin und Ecstasy in einer Stadt konsumiert wird. Für andere Stoffe, wie Cannabis, ist das sehr unsicher, weil nur ein geringer Teil wieder ausgeschieden wird.

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Interviews zu Artikel 13: Axel Voss vs Julia Reda


(Direktlink)

Wir hier ganz für uns ganz heimelig wissen ja alle, dass Axel Voss (CDU) ganz offensichtlich zu den Ahnungslosen in Sachen digitaler Nutzung gehört. Brauchen wir uns auch gar nicht weiter drüber zu belustigen, leben wir seit über 20 Jahren mit. Und stört uns auch gar nicht weiter, solange Eierköpfe wie er, uns nicht in dem Netz rumzupfuschen versuchen, das wir seit über 20 Jahren so lieben. Und genau dann wird es zum Problem, dass Tüpen wie er keine Ahnung haben, aber von irgendwem dazu befähigt wurden, tiefgreifende Entscheidungen darüber treffen zu sollen. Will heißen: dass der keine Ahnung hat ist klar, wie wenig Ahnung der aber tatsächlich hat, ist ein bisschen beängstigend. Und dann ist’s nicht lustig, sondern eher sehr, sehr traurig. Weil dem Eierkopf eben keiner erklärt hat, dass er nicht weiß, worüber er da redet – und worüber genau er da entscheidet. Wobei vielleicht tatsächlich irgendwer versucht haben mag, ihm das zu erklären. Er hat’s halt nicht verstanden und geht vom Gegenteil aus.

Gut, dass es Menschen wie Julia Reda gibt, die diesem Blödsinn entgegen zu treten nicht müde werden und immer noch volles Rohr dafür kämpfen, dass zumindest ein Teil des Netzes so bleibt, wie alle es, ganz ohne Artikel 13, lieben, leben und nutzen gelernt haben. Es wird wohl ihr letzter Kampf, denn die Julia, die für die Piratenpartei ins EU-Parlament gewählt wurde, ließ verlautbaren, dass sie erstmal keinen Bock mehr auf Politik hat.

Wer könnte ihr das nach all dem übel nehmen? Ich für meinen Teil nicht.

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Neue Daft Punk-Song lit af

Während ich heute auf einer Fortbildung war hat Misha hat einen rausgehauen und ganz genau in die Mitte getroffen. Nach der taz.

Und dann wurde Greta Thunberg heute noch für den Friedensnobelpreis nominiert. Die Blaubraunen und die Konservativen toben. Offenbar hat Greta vielleicht nicht alles richtig, aber auf jeden Fall nicht alles falsch gemacht. Go, Greta!

https://twitter.com/misharrrgh/status/1106110180989829120?s=19

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