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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Mit dem Koks-Taxi Obst verkaufen

Dass es in Metropolen wie Berlin so etwas wie Lieferservices für Drogen jeglicher Art geben soll, dürfte mehr als nur ein urbaner Mythos sein. Koks-Taxis sind dort wohl weniger selten, als manch einer glauben mag. Funktioniert dann auch wie ein Lieferdienst, bei dem man sich seine Pizza oder sein Sushi bestellt. Per SMS Bescheid geben, dass man was gebrauchen könnte und es wird geliefert.

Klaas Heufer-Umlauf hat für „Late Night Berlin“ aus dem vermeintlichen Obst-Taxi, welches eigentlich Koks liefert, mal ein echtes Obst-Taxi gemacht und auf die Koks-Bestellungen hin frisches Obst geliefert.


(Direktlink)

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Nachts aufs Klo zu gehen schadet der Wirtschaft

(Foto: Free-Photos)

Auch das noch und das ganz offiziell: Nachts aufs Klo zu gehen schadet der Wirtschaft. Als wäre es nicht schon nervig genug, nachts pinkeln zu müssen. Allerdings: „Pinkeln gegen Kapitalismus“ kann auch seine Reize haben. Oder so.

Wer das zwei Mal oder öfter in der Nacht machen muss, der schadet damit sogar der Wirtschaft. Das ist zumindest das Ergebnis einer Studie der US-Denkfabrik RAND. Die Europa-Niederlassung von RAND hat errechnet, dass das Bruttoinlandsprodukt von Deutschland ohne die nächtliche Blasenschwäche etwa 7,5 Milliarden Euro höher liegen könnte. Die Wirtschaft in den USA werde dadurch sogar mit fast 40 Milliarden Euro belastet.

(via Karolin)

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Frau vergisst Baby auf dem Flughafen – Flugzeug kehrt um

(Foto: Shadman SameeCC BY-SA 2.0)

Es ist wohl ganz alltäglich, dass Menschen alle möglichen Dinge auf Flughäfen vergessen, ein vergessenes Baby, allerdings, dürfte eher selten sein. So am Wochenende in Saudi Arabien geschehen.

Eine Frau, die schon im Flieger von Saudi-Arabien nach Malaysia unterwegs war, bestand darauf, dass das Flugzeug während des Fluges zurückfliegen sollte, als sie merkte, dass sie am Flughafen etwas Wichtiges vergessen hatte: ihr Baby. Nach Rücksprache mit der Flugsicherung entschied sich der Pilot, umzukehren und die Mutter zu ihrem Kind zu bringen.

Ab 00:35:00 auf Englisch.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Protest gegen Artikel 13: WikipediaDE schaltet sich am 21.03. für einen Tag ab

Für einen Tag. Als Form des Protestes gegen die zurecht umstrittene Urheberrechtsreform. Das ist mal ’ne Hausnummer.

Mit einer Protestaktion wollen Wikipedia-Autoren zum politischen Widerstand gegen die umstrittene Reform des Urheberrechts aufrufen: Am 21. März soll die deutschsprachige Wikipedia-Ausgabe komplett abgeschaltet werden. Damit unterstützt die Online-Enzyklopädie die wachsende Protestbewegung insbesondere gegen Artikel 13 der geplanten Reform.

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Währenddessen im Berliner Abgeordnetenhaus zum Frauentag als Feiertag: Ines Schmidt, die Linke, sorgt für Strom

Morgen ist in Berlin Feiertag. Weil internationaler Frauentag ist, was für Berlin einen Feiertag ausmacht und woran sich andere Bundesländer gerne doch ein Beispiel nehmen dürften. Sollten gar.

Ines Schmidt, die Linke, trommelt da im AGH für eine Demo auf dem Alex, wobei wohl von rechts der Einwand kommt, dass es dort keinen Strom geben würde und mir der Kontext der vermeintlichen Kritik daran gerade nicht klar ist. Aber Ines Schmidt jedenfalls so:

„Doch, da ist Strom. Wirste sehen! Und wenn nich, dann stellen wa dich da als Lampe uff! Da kennen wa nüscht. Ehrlich!“

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Lichtinstallation in Schottland zeigt auf anschauliche Weise den zukünftigen Anstieg des Meeresspiegels

Lines (57 ° 59´N, 7 ° 16´W) ist eine Lichtinstallation im schottischen Lochmaddy, die visualisiert, wie stark der Meeresspiegel steigen könnte, wenn sich unser Klima in seinem aktuellen Tempo ändert. Die Kollegen Timo Aho und Pekka Niittyvirta installierten Sensoren, um die Flut zu detektieren. Daraus ergibt sich eine Lichtinstallation, die auf Gebäude und Landstriche gepackt wurde und zeigt, wie hoch das Wasser dort mal stehen könnte. Sehr gut visualisiert, wie ich finde.

The installation explores the catastrophic impact of our relationship with nature and its long-term effects. The work provokes a dialogue on how the rising sea levels will affect coastal areas, its inhabitants and land usage in the future.

This is specifically relevant in the low lying island archipelago of Uist in the Outer Hebrides off the west coast of Scotland, and in particular to Taigh Chearsabhagh Museum & Arts Centre in Lochmaddy where the installation is situated. The Centre cannot develop on its existing site due to predicted storm surge sea levels.


(Direktlink, via Kottke)

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Sich traditionell auf offener Straße auf die Fresse hauen als Event: Atherstone Ball Game

Rückständige Brauchtümer gibt es nicht nur hierzulande. Auch andere Nationen hegen und pflegen sie. So wie das Atherstone Ball Game in England, bei dem sich hunderte Männer um einen Ball kloppen. Was aussieht wie eine Straßenschlacht unter Hooligans ist dort eine sogenannte „Tradition“. Beim Zusehen kann man dann auch ganz fix mal den Glauben an die Menschheit verlieren, oder die Frage stellen, ob Männer an sich nicht vielleicht ein bisschen zurückgeblieben sind. Nur mal historisch betrachtet.

The two-hour game is played in the town’s main street, Long Street, and sees groups of players compete for possession of a giant ball that is specially made for the occasion. The match is usually started at 3.00pm on Shrove Tuesday by a celebrity guest, usually someone associated with the area, who is invited to throw the ball from an upstairs window of the Atherstone branch of Barclays Bank. The game itself has few rules, two being that play is restricted to Long Street and participants are not allowed to kill anyone. The winner is declared at 5.00pm, the title going to the person who has possession of the ball when the whistle sounds. Ahead of the game itself, sweets and pennies are thrown from Barclays Bank to local children. The ball is decorated with ribbons before the game, and prizes are also awarded to anyone who gets hold of one, as well as to the person who gets the golden penny, thrown into the crowd shortly before the game commences.


(Direktlink)

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