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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Wenn du als Arbeitsloser dein Erbe von 200.000 Euro in zwei Jahren ausgibst, hast du keinen Anspruch auf Sozialleistungen

(Foto: moerschy)

Keine Ahnung, ob es derartige Urteile häufiger gibt, habe noch nie davon gehört.

Ein 51-jähriger Hartz IV-Empfänger aus Niedersachsen hat von seinem Onkel vor zwei Jahren 200.000 Euro vererbt bekommen. Diese hat er dann in den in den zwei Jahren, sagen wir, „verprasst“. Sicher auch mal ganz schön, als Hartz IV-Empfänger etwas aus dem Volleren schöpfen zu können. Jedenfalls war die Kohle dann alle und er beantragte erneut Sozialleistungen. Diese wurden ihm verwehrt. Wohl zu Recht wie ein Urteil des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen nun entschieden hat.

Ein solches Ausgabeverhalten sei grob fahrlässig und in hohem Maße zu missbilligen, befand das Gericht in Celle in einem am Montag veröffentlichten Urteil. Da der Kläger eine Erwerbstätigkeit nicht beabsichtigte, hätte ihm klar sein müssen, dass er mit seinem sozialwidrigen Verhalten in kurzer Zeit wieder auf staatliche Leistungen angewiesen sein würde.

[…]

Wie das Gericht dem Mann vorhielt, hätte ein durchschnittlicher nichterwerbstätiger Mann sieben Jahre und sieben Monate von dem Erbe leben können.

Die Frage, die sich mir nach einem solchen Urteil stellt: wovon lebt der Mann jetzt.

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Das am häufigsten gelikte Foto auf Instagram: ein Ei

Gerade mal 10 Tage online und fast schon 30 Millionen Likes: dieses Hühnerei.

Allerdings nicht ganz grundlos, denn der/die Macher hinter dem nur ein Foto zeigendem Account folgen einer Agenda.

Let’s set a world record together and get the most liked post on Instagram. Beating the current world record held by Kylie Jenner (18 million)! We got this 🙌

Ohne hätte ich ja lustiger gefunden.


(via jetzt)

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Niederländer setzt sich zwei Stunden auf eine Weltkriegsgranate

(Symbolfoto: Polizei Thüringen)

Ein Mann in den Niederlanden hat bei Arbeiten in seinem Garten eine Weltkriegsgranate entdeckt. Diese bedeckte er mit Sand und hörte daraufhin ein Pfeifen aus dem Dingen. Das wiederum bewegte ihn dazu, sich auf die Granate zu setzen. In dieser Position setzte er dann einen Notruf ab und verharrte zwei Stunden bis die Polizei eintrief.

Polizei warnt: Nicht auf Granaten legen

Die Polizei ließ das angrenzende Wohngebäude räumen, etwa 80 Personen mussten nach Medienberichten ihre Wohnungen verlassen. Gleichzeitig rückte der Kampfmittelbeseitigungsdienst an.

Niederländischen Medien zufolge stammte die Granate aus dem Zweiten Weltkrieg. Sprengstoff habe sie allerdings nicht enthalten, daher sei der Mann stets in Sicherheit gewesen.

(via CarFreiTag)

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Lokführer fährt mit 2,5 Promille an Bahnhof vorbei

(Foto: holzijue)

Mit knapp 2,5 Promille ist am Dienstag ein betrunkener ICE-Lokführer an der Lutherstadt Wittenberg vorbeigerauscht, wo er eigentlich fahrplanmäßig hätte halten sollen. Der Zugchef habe dann im Zug sitzende Bundespolizisten angesprochen, die den Lokführer wenig später aus seiner Fahrerkabine geholt haben. Die Bahn entschuldigte sich, äußerte sich allerdings nicht weiter zu etwaigen Konsequenzen, die den Fahrer dennoch ereilen könnten.

Der Triebfahrzeugführerschein werde sofort eingezogen und dem Eisenbahnbundesamt übergeben.

Um ihn wiederzuerlangen, müsse der Betroffene anhand medizinischer und psychologischer Untersuchungen belegen, dass kein krankheitsbedingter Alkoholmissbrauch vorliegt und eine Wiederholungsgefahr ausgeschlossen ist. Das Eisenbahnbundesamt muss der Rückgabe des Führerscheins zustimmen.

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Polizei verhaftet Mann, der drei Stunden an einer Türklingel geleckt hat

Die kalifornische Polizei hat in Salinas einen Mann festgenommen, der wohl drei Stunden lang an der Türklingel einer Familie geleckt haben soll. Zumindest behaupten das einige Medien, die Besitzer der Klingel haben das kürzer in Erinnerung und Videoaufnahmen. Außerdem soll er Kabel und Weihnachstdekoration gestohlen haben, was den Umstand, dass er drei Stunden lang an einer Klingel geleckt hat, nicht aufwiegt.

The video shows him licking the intercom button only once for a brief amount of time, Cabrera said, contrary to nationwide reports that it happened for three hours.

David Dungan, 67, who lives at the home said he and his wife first saw the video Saturday morning after returning from out of town. When they saw the alerts starting at 5:30 a.m., he initially thought it might have his stepson returning from a midnight shift at work.

Then, they viewed the many videos, including one showing Arroyo allegedly licking the older intercom’s buzzer button.

He’d never seen anything like it, he said.

(via BoingBoing)

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Selbstfahrender Tesla nietet Roboter um

Am Rande der aktuell in Las Vegas stattfindenden CES kam es zu einem nicht ganz gewöhnlichen Unfall. Ein humanoider Roboter des russischen Herstellers Promobot hatte sich aus bisher noch ungeklärten Gründen auf eine wenig befahrene Straße gestellt. Dort wurde er von einem Tesla Model S umgefahren, der gerade im autonomen Modus unterwegs war. Der Promobot ist jetzt nur noch ein Haufen Elektroschrott.

Oleg Kivokurtsev, Promobots Development Director enttäuscht:

Of course we are vexed. We brought this robot here from Philadelphia to participate at CES. Now it neither cannot participate in the event or be recovered.

We will conduct an internal investigation and find out why the robot went to the roadway.


(Direktlink)

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Pendlerin strickt ein Verspätungsdiagramm der Deutschen Bahn in einen Schal

Die Mutter von Sara Weber ist Bahnpendlerin und als solche regelmäßig im Münchner Umland unterwegs. Im Jahr Jahr 2018 hat sie alle Verspätungen, Zugausfälle und Betriebsstörungen der Bahn in einen Schal gestrickt. „Pro Tag zwei Reihen: Grau bei unter 5 Minuten, rosa bei 5 bis 30 Minuten Verspätung, rot bei Verspätung auf beiden Fahrten oder einmal über 30 Minuten.“ Und das ist ganz schön großartig.


(via Urbanshit)

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Animation Short: In a Nutshell – Ein Versuch die Welt zu erfassen

Wahnsinnig gute Kurzanimation von Fabio Friedli, in der er versucht, die Welt zu erklären. „Vom Kern zum Krieg, vom Fleisch zur Liebe, von der Gleichgültigkeit zum Weltuntergang.“

To say “in a nutshell” is to use the fewest possible words. It’s a saying typically used in order to be concise, direct, and/or hyperbolic. However, things are always more complicated than just a few words. Luckily for filmmaker and animator Fabio Friedli, pictures are worth one thousand of them. In this week’s Staff Pick Premiere, “In A Nutshell,” Friedli uses 3,000 pictures in a montage that distills the story of human existence in just under five minutes and delivers a profound and moving thesis on this thing we call life.


(Direktlink, via Einfach mal was Neues)

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