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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Drohnen-Piloten legen kompletten Flughafen lahm

(Foto: StockSnap)

Krasse Story aus London: Dort haben sich Mitte der Woche einige Drohnen-Piloten versammelt und mit ihren kleinen Fluggeräten soviel Chaos verursacht, dass der Flughafen Gatwick vorübergehend stillgelegt werden musste. Helikopter kamen zum Einsatz und Scharfschützen brachten sich in Position. Die kamen nicht zum Einsatz, aber denkwürdig ist es schon, dass ein paar Drohnen einen ganzen Haupstadtflughafen vom Flugnetz nehmen können. Wow.

Ein Zwischenfall wie am Flughafen Gatwick ist bisher die Ausnahme. Auch, weil die Drohnen offenbar absichtlich immer wieder über die Landebahnen gesteuert wurden, um den Flughafen lahmzulegen. Bei mindestens zwei der gesichteten Drohnen handelt es sich laut Polizei nicht um Hobbyfluggeräte, sondern um Drohnen für den professionellen Einsatz.

Die Marke und das Modell sind unbekannt, berichtet die BBC. Die Polizei vermute jedoch, dass die Drohnen für die Störung gezielt umgebaut worden sein könnten.

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Mobile Payment ist aktuell der heiße Scheiß – so nicht in Erfurt

Das halbe Netz so: „Google Pay, ApplePay, der heiße Scheiß, muss ich haben! Unbedingt! Jetzt.“

Ich bin nicht mal Fan von Kartenzahlung, ich bin eher der Tüp, der am liebsten alles bar zahlt, wenn möglich, auch wenn das umständlich scheint und Kartenzahlung halt manchmal, gerade international, ein Segen sein kann. Ich muss meine Brötchen für 0,66 Cent nicht unbedingt mit Karte zahlen, verüble das aber auch keinem, der das für sich beansprucht. Jeder, wie er mag, ich mag es nicht.

Auf einem Weihnachtsmarkt in Erfurt allerdings ist das alles gar kein Thema, dort werden ganz andere Szenarien bedient, von denen wir keine Ahnung haben. Glaube ich. So altbacken muss ich es denn aber auch wieder nicht haben.

https://twitter.com/achisto/status/1075808914388721664

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„Migrantenschreck“-Betreiber Mario Rönsch zu Haftstrafe verurteilt

Mario Rönsch, ehemaliger Betreiber des volksverhetzender Inhalte verbreitenden und Waffen zum Kauf anbietenden „Migrantenschreck“-Shops wurde heute vom Berliner Landgericht zu zwei Jahren und zehn Monaten Haftstrafe verurteilt.

„Mit einer perfiden Art der Werbung“ habe der 35-Jährige seinen Onlineshop für Waffen betrieben, hieß es im Urteil. Mario R. habe zwar im Prozess eingeräumt, insgesamt 167 Waffen nach Deutschland geliefert zu haben, aber dieses Geständnis sei „alles andere als von Reue und Einsicht getragen“, so der Vorsitzende Richter wörtlich.

Auch andere Betrügereien von Rönsch kamen ans Licht der Öffentlichkeit.

R. war bereits in Deutschland ein „Verkäufer“. Über Ebay bot er als junger Mann Computer, Schlafzimmereinrichtungen und Handys an, die er nie lieferte: Statt eines Smartphones lagen im Paket beispielsweise zwei Tüten Gummibärchen und eine Entschuldigung für den Betrug. Später machte R. ein Fernstudium der Betriebswirtschaft und wurde Geschäftsführer eines „Fan-Marketing-Portals“ im Internet.

Seine Firma verkaufte bis zu 5.000 Facebook-Likes zu einem stolzen Preis und betrog auch dort einige Kunden. Im Januar 2016 ging der Thüringer dann nach Ungarn und kaufte wenige Monate später für 25.000 Euro von einer ungarischen Waffenschmiede die insgesamt 220 Pistolen und Gewehre, die er kurz darauf mit erheblichem Aufschlag in seinem Onlineshop anbot.

Bisher leider immer noch nicht geklärt: Rönschs Rolle in Bezug auf die damals Verschwörungstheorien verbreitenden Seiten wie „Anonymus.Kollektiv“ und dem Nachfolgeportal „Anonymousnews.ru“.

Rönsch wehrte sich 2016 gegen die forderen Vorwürfe gerichtlich und gewann. Ob die, die damals gegen ihn verloren haben und zahlen mussten, das immer noch so hinnehmen werden, bleibt abzuwarten.

Rönsch bleibt trotz Fluchtgefahr haftverschont, seine Anwälte wollen wohl in Revision gehen.

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Wilderer in den USA muss zur Strafe „Bambi“ schauen

Kurioses Strafmaß für einen in den USA verurteilten Wilderer, der über Jahre hinweg zahlreiche Hirsche getötet haben soll. Er wurde zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt, die mit einschließt, dass er ein Mal im Monat Disneys Zeichentrickklassiker „Bambi“ gucken muss. Na ob das hilft?

Richter Robert George verurteilte David Berry nun wegen der illegalen Jagden zu einer einjährigen Haftstrafe. Er verfügte zudem, dass Berry am oder vor dem 23. Dezember im Gefängnis erstmals den Walt-Disney-Film „Bambi“ anschauen müsse – und dann während seiner Haftstrafe jeden Monat mindestens ein weiteres Mal.

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Glitzerbombe mit Furzautomatik für Paketdiebe

(Der Absender!)

Neulich hatte ich hier das mit Katzenscheiße gefüllte Paket für Paketdiebe. Der NASA-Ingenieur Mark Rober geht noch ein ganzes Stück weiter und hat eine Paketattrappe entwickelt, die als Glitzerbombe daherkommt und Furzspray absondert. Dazu hat er diverse Kameras in das Dingen gebaut und einen GPS-Sender. So kann er seine Glitzerbombe auch wieder zurückholen, wenn die überraschten Paketdiebe sie entsorgt haben.


(Direktlink, via reddit)

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Ein Paket voll Katzenkacke für Paketdieb

Wenn man YouTube glauben kann, ist Paketdiebstahl in den Staaten ein echtes Problem. Wohl auch, weil die Pakete dort einfach so vor den Türen abgelegt werden. Und Gelegenheit macht bekanntlich Diebe. Oder so.

Dieser Mann hier hatte offenbar die Fresse voll davon, dass ihm ständig die Pakete geklaut wurden und griff zu einem drastischen Mittel, dem nächsten Dieb seinen Unmut darüber zu vermitteln. So füllte er ein Paket mit Katzenscheiße und stellte es vor die Tür. Ein Dieb holte es dann auch prompt ab. Sicher nicht die feine englische Art, aber womöglich kommt dieser Dieb dort nie wieder. Happy holidays.


(Direktlink)

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