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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Alice Weidel

Na huch! Und auf einmal ermittelt die Staatsanwaltschaft ob des Umgangs mit womöglich illegalen Parteispenden gegen die Fraktionschefin der AfD im deutschen Bundestag. Die Partei mit dem „Mut zur Wahrheit“, die überhaupt alles anders und noch viel mehr besser machen wollte, ist dann vielleicht in ihrem parteilichen Gebaren gar nicht mal so anders, wie jene Parteien, denen sie genau das immer vorgeworfen hatte, um ordentlich Stimmen nach Hause zu tragen. Mich überrascht das nicht. Ist ja nicht so, dass ausgerechnet die AfD ein Aushängeschild für Gesetzestreue im Deutschen Bundestag wäre. Eher im Gegenteil, auch wenn die nicht müde werden, anderes zu behaupten. Nun trifft es also auch die Chefin des Scheißvereins.

Die Luft dort wird spürbar enger, nachdem Angela Merkel ihren Rückzug angemeldet hat und der Partei die 1,2,3 paar Themen wegzubrechen scheinen, von denen sie dachte, diese würden reichen, um Politik machen zu können.

Man habe das Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts eines Verstoßes gegen das Parteiengesetz auf Weidel erstreckt, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Das Ermittlungsverfahren richte sich nun gegen insgesamt vier Personen – gegen Weidel und bereits seit vergangener Woche gegen drei Mitglieder ihres AfD-Kreisverbandes Bodenseekreis.

Wegen der Immunität der Abgeordneten Weidel hatte die Staatsanwaltschaft ein Schreiben an den Bundestag senden und auf Ablauf einer 48-stündigen Frist warten müssen.

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Fahranfänger verliert Führerschein nach 49 Minuten

(Foto: andibreit)

Das ging ja mal schnell: im sauerländischen Hemer hat ein Fahranfänger seinen frisch erworbenen Führerschein nach 49 Minuten wieder abgeben können. Der 18-jährige Autofahrer ist nach seiner bestandenen Prüfung mit Tempo 95 durch die Stadt gerast und dabei in eine Laserkontrolle geraten.

Mit im Wagen während der Spritztour am Montag: Vier Freunde des jungen Mannes. Ihn erwarten nun vier Wochen Fahrverbot, ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro und zwei Punkte in Flensburg. Seinen Führerschein bekomme der 18-Jährige erst nach einer teuren Nachschulung zurück, hieß es. Zudem werde die Probezeit um zwei Jahre auf insgesamt vier verlängert.

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Doku: London’s Burning – Campino auf den Spuren des Punk

Man kann von Campino halten, was man will, aber unabhängig davon, dass die Hosen mit „Opel Gang“ eines der wichtiges deutschen Alben gemacht haben, kann ihm wohl kaum einer seine Kompetenz in Sachen Punkgeschichte absprechen wollen. Für diese Doku hat er sich auf eine Reise in die Entstehungsgeschichte des Punk begeben.

Als das britische Establishment besorgt schien, weil es fürchtete, die Beatles und die 60er-Generation würden Grundwerten wie Respekt und Ehrerbietung den Garaus machen, so hatte es schon erst recht nicht mit dem gerechnet, was da noch kommen sollte: denn die Punk-Haltung hieß kurz und knapp: „Fuck you!“. Mit dem Slogan „No Future!“ und mit einer genialen Mischung aus Chaos, Sex, Drogen und lauter Musik wollten die Punker mit Schock die Welt verändern. Wie alle sinnvollen Jugendbewegungen zuvor auch, kombinierte Punk kraftvolle Musik mit sozialpolitischen Kommentaren – was manch Mächtigen zittern ließ und Eltern in den Wahnsinn trieb. Der Punk-Stil war ein brodelndes Durcheinander von Politik und Posen, von Provokation und Gegensätzen. Im Sommer 1977 hatte Punk das Silberjubiläum der Königin in den Schatten gestellt, die Spitze der Charts erklommen und darüber hinaus alle bisherigen Rockgötter als obsolet erklärt. Von da an waren die Gesellschaft und das Musikgeschäft nicht mehr dieselben. Präsentiert wird die popkulturelle Wallfahrt in die 70er Jahre von Campino, Frontmann der Band Die Toten Hosen. Sie gelten nicht nur als Urgesteine der deutschen Punkbewegung, sondern veröffentlichten 1991 auch das sagenumwobene Album „Learning English: Lesson One“. Campino führt den Zuschauer zu geschichtsträchtigen Orten und trifft Rebellen und Musiker wie Bob Geldof, Viv Albertine, Tony James und TV Smith. Er erzählt über sein Leben als Punk in Düsseldorf Ende der 70er. Zahlreiche Ausschnitte aus Konzerten der 70er zeigen, mit welch roher Energie die neue „Do-it-yourself“-Musik einschlug.

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Polizeimeldung als Reim

Featured Alkohol. Also bei dem hier Gemeldeten, der nach einer durchzechten Nacht einen vermeintlichen Diebstahl in Mittelhessen zur Anzeige brachte. Den Vermerk zum Einsatzgeschehen schrieb ein Beamter kurzerhand als Reim nieder.

Herr Schold, dem Trunke zugetan, zeigte eine Straftat an. Ein böser Bube, sagte Schold, hätt´ nichts Gutes ihm gewollt und ihm am Kassenautomaten abgehoben vom Ersparten. 100 Euro ohne Scham, das passte Schold nicht in den Kram.

So rief Herr Schold die Polizei, die eilte auch sogleich herbei. Dann hat sich bald herausgestellt, kein Ganster wollte an sein Geld. Er selbst war´s der am frühen Abend, nachdem er sich – am Trunke labend – zur Sparkass´ hatte aufgemacht und hach, wer hätte das gedacht, mit seiner eig´nen EC-Karte, sich geholt hat – das Ersparte.

Als Beweis, wie zu erwarten, dient ein Bild vom Automaten.

Und die Moral von der Geschicht´, ruf´ die Polizisten nicht, wenn du selbst es nicht mehr weißt, wo die Sinne dir entgleist.

(via Volker)

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Heißluftballon verliert Feuerwerk über Festivalbesucher, wo es explodiert

In Myanmar hat vor zwei Tagen während eines Festivals ein mit Feuerwerk beladener Heißluftballon seine Ladung verloren, die dann zwischen den Besuchern explodiert ist. Dabei gab es neun Verletzte. Aua.

Nine people were injured after a hot-air balloon stuffed with fireworks exploded during a festival in Myanmar on Wednesday.

Video filmed by a witness shows the balloon gently ascending to the skies while fireworks gently spray out from its sides.

As the ascent picks up however, fireworks are seen shooting out in all directions and towards the crowd gathered to take in the Tazaungdaing Festival of Lights.

The balloon, which was packed with 18 kilograms of explosives, eventually fell on the festival grounds from a height of over 90 metres, a festival organizer told BBC Burmese. Two people were hospitalized.


(Direktlink)

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Das Erste retuschiert für die Mediathek Anti-AfD-Aufkleber aus dem letzten „Polizeiruf 110“

(Hier noch zu sehen und mittlerweile verschwunden: ein FCK-AFD-Sticker)

Die Anti-Nazi-Sticker aus dem letzten „Polizeiruf 110“ dürfte jeder mitbekommen habe, das Rumgeopfer der AfD war auch nicht zu überhören. Beim Ersten hat man sich dem offenbar gebeugt und in der Mediathek zumindest den „FCK AFD“-Aufkleber wegretuschiert.

+++ Der NDR-Film „Für Janina“ aus der Reihe „Polizeiruf 110“, der am 11. November 2018 um 20.15 Uhr im Ersten gesendet wurde, ist für eine weitere Ausstrahlung einer digitalen Bildbearbeitung unterzogen worden. In einigen sehr kurzen Sequenzen war unbeabsichtigt im Hintergrund ein kleiner Anti-AfD-Aufkleber zu sehen. Die bearbeitete Fassung ist nun in der Mediathek abrufbar. +++

(Danke, Regina!)

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KLF kündigen an, eine Pyramide aus Ziegeln zu bauen, die mit der Asche von 34.592 Toten gefüllt sind

Neues von KLF: MuMufication. Jimmy Cauty und Bill Drummond haben angekündigt, eine Pyramide aus Ziegeln bauen zu wollen, die mit der Asche von 34.592 Toten gefüllt sind.

Der Bau der Pyramide soll am 23. November in Toxteth, Liverpool, beginnen. Es wird eine feierliche Veranstaltung geben, an der Jimmy Cauty und Bill Drummond teilnehmen. Laut der Ankündigung der Gruppe „gibt es tagsüber und nachts möglicherweise andere Vorkommnisse.“ Auch wird es kostenlosen Tee und Hackfleischpasteten geben.

The Justified Ancients of Mu Mu are building a pyramid.
The pyramid will be constructed of 34592 bricks.
Each brick in the pyramid will contain the ash of a dead person.
This process is called MuMufication.

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Martin Sonneborn schnappt Udo Voigt (NPD) im EU-Parlament die Redezeit weg und verabschiedet sich von Angela Merkel

Sonneborn hatte gestern im EU-Parlament keine Rede vorbereitet, wollte aber trotzdem was loswerden.

Schade, Udo Voigt (NPD) bekam heute kein Rederecht als Merkel im EU-Parlament war – weil ich seinen Slot hatte. Smiley!
Fun Fact am Rande: Meuthen hat sich hinterher noch beschwert, dass auch die AfD kein Rederecht hatte: „Betrug!“


(Direktlink)

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Autofahrer wird auf Autobahn mit Mettbrötchen beworfen

(Foto: Pixabay)

Da gingen einem wohl die Nerven durch. Anders lässt sich kaum erklären, warum ein Autofahrer auf der A48 einen weiteren Verkehrsteilnehmer beim Überholen erst schnitt und dann noch Mettbrötchen nach dem überholten Auto warf. Ob die obligatorischen Zwiebeln auf dem Brötchen waren, ist nicht mehr nachvollziehbar, dafür aber, dass es mit einem Fickfinger garniert wurde. Ich sag’s euch: Auto fahren macht die Leute komisch!

Am 12.11.2018, gegen 18:30 Uhr, befuhr ein 21-jähriger aus Bendorf mit seinem PKW die A 48 aus Rtg. Koblenz kommend in Rtg. Bendorf. Er wurde hier von einem PKW, in dem der spätere Beschuldigte saß, geschnitten. Im weiteren Verlauf wollte der Geschädigte den PKW wieder überholen. Als er auf der Höhe des PKW war, der ihn geschnitten hatte, sah er wie dessen Beifahrer durch das Fenster der Fahrerseite einen Gegenstand an sein Fahrzeug warf. Weiterhin beleidigte der Beifahrer ihn mit dem ausgestreckten Mittelfinger. Beide Parteien fuhren dann zur Polizei. Hier konnte im Rahmen der Spurensuche festgestellt werden, dass der Beifahrer ein Mettbrötchen über die Autobahn warf und damit das andere Fahrzeug traf.

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