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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

8000 leere Getränkedosen abgegeben und Polizeieinsatz verursacht

(Foto: Alexas Fotos)

In Kassel kamen neulich zwei Männer in einen Supermarkt, um nicht weniger als 8000 leere Getränkedosen abzugeben. Einer angestellten Kassiererin sei das komisch vorgekommen, sie vermutete Pfandbetrug, woraufhin sie die Polizei alarmierte. Diese kam und klärte den Fall auf: Das Ordnungsamt hatte die leeren Energydrinkdosen im Lagerraum einer Disco entdeckt und den Betreiber aufgefordert, das über zwei Jahre gesammelte Leergut mal zu entsorgen. Und es stellt sich zwangsläufig die Frage, wie lange es wohl dauert, 8000 leere Dosen durch einen Pfandautomaten zu schieben – und auch die danach, wie wohl die reagieren, die dann hinter dir in der Schlange stehen?

Immerhin kannste mit dem Pfanderlös mal eben locker schön zwei Wochen Urlaub machen. Mindestens.

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Die „Gelben Westen“ in München wollen einen Zebrastreifen lahmlegen – und die Revolution anzetteln

Sagen wir es so: es hat nur semigut geklappt. Aber „Maxl“ lernt recht gut. Fast wie in Frankreich, was ja ihr Anspruch sein will.

Die "Gelben Westen" München. Is this Comedy?

Die "Gelben Westen" #München wollten gestern einen Zebrastreifen lahmlegen. #Revolution 😂 Is this comedy?

Gepostet von Antifa Zeckenbiss am Sonntag, 25. November 2018

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Übersicht über Erscheinungsformen „negativ-dekadenter“ Jugendlicher in der DDR

Eine kleine Übersicht darüber, wie man beim Staatsapparat der DDR Jugendliche und ihre Subkulturen zu klassifizieren versuchte. Klar jedenfalls ist, dass jede Zugehörigkeit von Jugendlichen in etwaigen Subkulturen von Staatsseite alles andere als gern gesehen und durchaus beobachtet wurde. Deshalb waren Punks, Grufties, Blueser und alle anderen, die sich in der DDR einer Jugendkultur zugehörig fühlten, immer etwas anderes, als jene, die das im Westen für sich beanspruchten, wo das, bis auf die Nachbarn, kaum jemanden sonderlich tangiert hat.


(via reddit)

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Jemand hat den Sound des aktuellen Amazon-Spots gegen welchen aus einem Marvel Comic getauscht

Omar Najam hat sich den aktuellen Amazon-Spot, der mit einer gut gelaunten Songauswahl zu punkten versucht, vorgenommen und jenen Song gegen Sounds aus dem Marvel Comic The Return of the First Avenger getauscht. Dystopisch und gar nicht mal mehr so freundlich. Passt aber dennoch oder gerade deswegen verdammt gut.

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Adbusting der „Freiwillige Rückkehr“-Plakatkampagne des Bundesministerium für Heimat

Gelungene Adbusting-Aktion von Dies Irae, die den zu Recht scharf kritisierten „Freiwillige Rückkehr“-Plakaten des Bundesministerium für Heimat ein inhaltliches Update verpasst.

Die neue Kampagne „Freiwillige Rückkehr“ des Bundesministerium für Heimat muss ein Schlag ins Gesicht für alle Menschen sein, die ihre Flucht mit dem Wunsch verbinden hier Schutz vor Krieg zu finden. Und nichts Geringeres als ihr Menschenrecht in einer humanen Gesellschaft verwirklichen möchten. Die CSU (Christlich-Soziale Union) fischt hier nicht nur am rechten Rand. Sie ist der Rechte Rand.

Nun hat das „Bunte Ministerium der Heimat für alle Menschen“ nachgelegt mit dem „Freiwilligen Rücktritt“. Es gibt sogar Reisegutscheine in sonnige Länder wie Syrien, Afghanistan oder Iran. Schick mal ’ne Postkarte lieber Horst Seehofer.

Gepostet von Dies Irae am Sonntag, 25. November 2018


Gepostet von Dies Irae am Sonntag, 25. November 2018


Gepostet von Dies Irae am Sonntag, 25. November 2018


Gepostet von Dies Irae am Sonntag, 25. November 2018

(via Urbanshit)

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„Kommt ihr klar?“

Angemessene und berechtigte Frage an das Bundesinnenministerium, das in den letzten Tagen durch eine Werbe-Aktion als Art Last-Minute-Angebot zur Rückführung von Geflüchteten auf Plakaten für Aufmerksamkeit sorgte. Und zu Recht nicht im positiven Sinne. Da kann man schon mal nachfragen. In Hamburg Eimsbüttel hat das jemand getan.

https://twitter.com/JoLepp/status/1066323918225580038

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Gernot Hassknecht über die ARD, die auf Druck der AfD FCK-AFD-Aufkleber aus dem Polizeiruf retuschierte

FCK-AfD-Aufkleber im „Polizeiruf 110“, ein Shitstorm und das Einknicken der ARD, die dann den FCK-AfD-Aufkleber für die Mediathek raus retuschierte. Gernot Hassknecht hat da mal drüber gesehen und versteht den Verlauf ebensowenig wie viele andere. Schön, dass sich das noch mal jemand zum Thema macht und da gar nicht kuschen will, so wie die „eierlosen Lurche von der ARD“.

Und wer immer noch Unparteilichkeit in fiktiven Sendungen der Öffentlich-Rechtlichen fordert, hat Alfred Tetzlaff offenbar nie gesehen.


(Direktlink)

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Aphex Twin mercht jetzt Teletubbie-ähnliche Come-to-Daddy-Kuscheltiere, Regenschirme, Badehandtücher und Babystrampler – vielleicht


Ich bin meistens nicht wenig irritiert von dem, was Aphex Twin im Netz so als Promo-Move veranstaltet. Auch, weil das so sein soll, weil der Mann die Irritation als Agenda vor sich herschiebt. Sie ist Teil seines künstlerischen Ausdrucks. Schreib ich jetzt eben mal so dahin. Wissen wir auch alle.

Aber der heutige Move ist dann doch schon irgendwie anders: Richard D. James hat neue Merch-Artikel von sich angekündigt, die es limitiert online und ansonsten nur in zwei Shops in der Welt geben wird. Darunter Regenschirme, Badehandtücher, Fußmatten, Babystrampler und Teletubbie-ähnliche Come-to-Daddy-Kuscheltieren! Und mit denen hatte er mich dann auch. Mit ironischem Blick auf den Kapitalismus. Aber vielleicht verarscht er uns alle einfach mal wieder. Wobei so ein Badehandtuch…

aphextwin.lnk.to/sign-up

Available in store:
Bleep x, London, 10am, 24 November
Joint Harajuku, Tokyo, 12 Noon, 1 December

Limited availability online:
PM GMT, Saturday 24 November, While stocks last

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Peter Jackson holt mit heute verfügbaren Technologien Filmaufnahmen des 1. Weltkriegs ins Jetzt und macht eine Kino-Doku draus: They Shall Not Grow Old

Die Vorzeichen dieser doch außergewöhnlichen Doku ziehen sich seit Monaten durch meine Filterblase und faszinieren mich sehr. Peter Jackson hat sich Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus den Jahren des 1. Weltkriegs genommen und diese mit all den heute technischen Möglichkeiten mehr als nur koloriert, um daraus eine Doku zu machen, die heute in jedes Kino gehören sollte: They Shall Not Grow Old. Unter dem Einsatz modernster Restaurierungs-, Kolorierungs- und 3D-Technologien schuf er unter der Zuhilfenahme von 600 Stunden BBC-Archivinterviews einen intensiven, eindringlichen, authentischen und dokumentarischen Querschnitt von dem, was junge britische Soldaten im 1. Weltkrieg erleben mussten.

Das hier dazu von vor 10 Monaten:


(Direktlink)

On the centenary of the end of First World War, Peter Jackson presents They Shall Not Grow Old. Using state of the art technology to restore original archival footage which is more than 100-years old, Jackson brings to life the people who can best tell this story: the men who were there. Driven by a personal interest in the First World War, Jackson set out to bring to life the day-to-day experience of its soldiers. After months immersed in the BBC and Imperial War Museums’ archives, narratives and strategies on how to tell this story began to emerge for Jackson. Using the voices of the men involved, the film explores the reality of war on the front line; their attitudes to the conflict; how they ate; slept and formed friendships, as well what their lives were like away from the trenches during their periods of downtime. They Shall Not Grow Old is directed by Kiwi filmmaker Peter Jackson and Paul Wheatcroft. The film will screen in US theaters for two nights only: December 17th & 27th.

Soweit ich das sehe, wird es diese Doku erstmal nur am 17. und 27. Dezember in US-amerikanischen Kinos geben. Aber ich bin sicher, dass sie auch hier früher oder später irgendwie zu sehen sein wird. Und dann gucke ich die. Ganz sicher. Hier der offizielle Trailer:


(Direktlink)

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Alice Weidel in der Haushaltsdebatte über ihre Spendenaffäre – und ein Satz von Angela Merkel

Alice Weidel eröffnete heute im Bundestag die Haushaltsdebatte und redete dabei dann gar nicht so viel über den Haushalt. Es gab Gezeter gegen die große Koalition, Rumgeopfere und wenig Konstruktives. So wie man sie kennt. Dann aber war da noch ihre Spendenaffäre, wegen der nun die Staatsanwaltschaft gegen sie ermittelt. Da hätte sie ja mal Licht ins Dunkel bringen können. Tat sie nicht. Lediglich „Ehrenamt“, „jeder macht mal Fehler“ und „haben schnell zurückgezahlt“ und so schlimm sei das alles ja nicht. Dass das alles trotz dessen illegal sein könnte, lässt sie unerwähnt und referiert in aufgebrachtem Ton lieber über die Spendenaffären der anderen Parteien. Whataboutism in seiner reinsten Form. Aber das kann die AfD ja sehr gut. Sie lässt auch unerwähnt, dass es in den von ihr beschriebenen Fällen ebenso Ermittlungen gab, wie jetzt bei ihr. Klar, sonst würde das Rumgeopfere ja nicht so schön durchkommen. Derweil wirft sie den Anwesenden schreiend nölig vor, dass diese ja schreien würden.

Ich versuche ihr Fazit mal zusammen zu fassen: Alle anderen Parteien haben Dreck am Stecken, da muss man sich jetzt nicht über illegale Spenden für die AfD aufregen. Haben wir halt auch Dreck am Stecken. Lächerliche Aufregung. Alles halb so wild. Recht und Gesetz? Wer nimmt das schon so genau? Mut zur Wahrheit und am Ende Drücki mit Gauland. Alles supi!

Manche der Anwesenden äußerten, dass das vielleicht die letzte Rede von Weidel im Hause sein könnte, liest man. Als nächste sprach dann Angela Merkel und eröffnete mit diesem Satz:

Man möge Alice Weidel die Brandsalbe reichen.

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