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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Betrunkener Gepäckabfertiger pennt im Frachtraum eines Flugzeugs ein und wacht in anderer Stadt wieder auf


(Foto: Colin BowernCC BY 2.0)

Ein betrunkener Gepäckabfertiger in Kansas City hat sich neulich auf ein Nickerchen in den Frachtraum einer Boeing 737 von American Airlines niedergelegt. Etwas später erwachte er in Chicago.

The baggage handler is a Piedmont Airlines employee who was working on American Airlines Flight AA363. The employee inadvertently fell asleep in the forward cargo hold, which was not loaded with cargo on that flight.

The plane departed the gate at 5:52 a.m. and lifted off at 6:07 a.m.

The flight, which had 80 passengers and six crew members, arrived at Chicago O’Hare International Airport at 7:09 a.m. and taxied to the gate.

(via BoingBoing)

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Berlin: Graffitis beseitigen als Job

Der rbb bringt gerade eine Serie über Graffiti in Berlin und eröffnet diese mit einem, der Graffitis zur Hälfte scheiße findet, weil keine Kunst und so, aber genau davon lebt, diese zu entfernen. Zum Teil auf Abo-Basis. Ambivalenz galore und Graffiti als Job-Garantie.

Graffiti-Serie (1): die Graffiti-Entferner

🗨 "Manche sagen, dit is der Kiez, der muss so scheiße aussehen." Wir haben einen Mann begleitet, der in Berlin Graffitis beseitigt.

Gepostet von rbb24 am Dienstag, 30. Oktober 2018

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Trump will die automatische Staatsbürgerschaft für in Amerika geborene Kinder von Ausländern abschaffen

Für mich eine der sympathischsten us-amerikanischer Regelungen war immer, dass den dort geborenen Kindern automatisch die us-amerikanische Staatsbürgerschaft zugestanden wurde. Ich mochte den Gedanken und mag ihn nach wie vor: Menschen sollten halt auch dort zum Staatsbürger gemacht werden, wo sie geboren werden. Erscheint mir persönlich nur logisch und auch andere Staaten Nord- und Südamerikas kennen ähnliche Bestimmungen.

Donald Trump will jene Regelung nun per Dekret stoppen.

In den USA geborene Kinder von illegal Eingewanderten sowie anderen Ausländern sollen nach dem Willen von Präsident Donald Trump nicht mehr automatisch die amerikanische Staatsbürgerschaft erhalten. Er wolle ein entsprechendes Dekret (Executive Order) unterschreiben, sagte er in einem Interview mit dem Sender HBO.

Ob das so umzusetzen ist, ist fraglich, aber danach fragt der Mann ja ohnehin selten. Erstmal immer wie der sprichwörtliche Elefant durch den viel zitierten Porzellanladen poltern.

Trump fügte hinzu, dass er die Angelegenheit mit seinen Rechtsberatern besprochen habe und diese der Meinung seien, eine Änderung der bestehenden Praxis könne mit einer Verfügung des Präsidenten beendet werden. Dies wird aber von vielen Rechtsexperten bezweifelt.

Alles wie immer.

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Eine Geschichte aus dem Internet: Rio ist obdachlos geworden und irgendwie zurückgekommen, Holger hat mit ihm darüber gesprochen

Rio kenne ich im Netz schon aus der Zeit, in dem das Netz noch ein fast durchweg geiles war. Er machte mit Daniel aka „Kotzendes Einhorn“ einen Podcast, den ich schon damals gerne hörte, was zu der Zeit etwas Besonderes war, weil ich Podcasts in ihrer Summe damals eher so „naja“ fand. Hierbei mochte ich beide. Irgendwann stellten sie ihre Podcast-Aktivität ein und Rio verschwand sang und klanglos aus meiner Blase im Netz. Das passiert des Öfteren mit Menschen, die ich im Netz zu schätzen weiß. Leider.

Meistens frage ich mich dann später nochmal, was aus denen geworden ist. Was die jetzt so machen und so. Kommste nicht drauf und vergisst das dann wieder.

Bei Rio war das anders. Vor ein paar Wochen ploppte er nach gut zwei Jahren dann doch wieder auf. In Form einer Crowdfunding-Kampagne, die dafür sammelte, dass er wieder, auch auf die finanziellen Beine kommt. Er hatte Schulden am Arsch und lebte mittlerweile auf der Straße. Aus Gründen, die keiner von uns verstehen muss. Es ging um 5000 Euro.

Ich teilte das und gab ein bisschen was dafür. Und hoffte, dass es für ihn wieder irgendwie gut werden würde – und das Internet lieferte. Rio hat mittlerweile wieder ein Dach über dem Kopf und die Kohle fast zusammen. Holger hat mit ihm über die letzten paar Jahre gesprochen und ich finde das sehr hörenswert.


(Direkt-MP3)

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Thomas Kuban über seine Undercover-Recherche-Arbeit auf Nazikonzerten

Thomas Kuban, der spätestens mit seiner Recherche-Arbeit zu „Blut muss fließen„, einer Undercover-Doku über Konzerte in der Neonazi-Szene bekannt wurde, im Gespräch mit STRG_F. Harter Tobak.

Diese Szenen sind erschütternd: Neonazis unter sich auf Konzerten, mit brutalen Liedern und gnadenlosen Ansagen. Seit vielen Jahren dokumentiert der Journalist Thomas Kuban das Treiben der rechten Szene. Er deckt auf, wie normal Hitlergrüße und Lieder mit verbotenen Inhalten auf diesen Konzerten sind und zeigt, wie sich die Szene offenbar immer stärker an sich selbst berauscht. Seine Einsätze sind mitunter lebensgefährlich. Doch seine Arbeit ist in diesen Zeiten wichtiger denn je. STRG_F-Reporter Tobias Zwior dokumentiert seine bittersten Belege um zu zeigen, wie sehr man auf das menschenverachtende Vorgehen der Naziszene achten muss.


(Direktlink)

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Über 10 Kilo Meth in Form von aztekischen Kalendern und Statuen hochgenommen

In Kalifornien haben Bundesagenten ein paar Leute mit über 10 Kilo aztekischer Souvenir-Kalender und Statuen abgefangen, die eigentlich Meth waren, das von Kalifornien aus nach Hawaii sollte.

Federal agents busted eight people for attempting to smuggle 26 pounds of methamphetamine disguised as Aztec souvenir decorative calendars and souvenir statues. The suspects apparently tried to mail the goods from Garden Grove, California to Hawaii.


(via BoingBoing)

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23-jährigem Briten drohen 10 Jahre Haft für ein triviales Graffiti in Thailand

Andere Länder, andere Strafen oder so.

Lee Furlong, der aus Liverpool stammt, war als Backpacker in Thailand unterwegs, als er und seine Freundin aus unbekannten Gründen dafür aber im Suff eine 800 Jahre alte Mauer einer thailändische Festung besprühten. Er schrieb „Scousse Lee“ auf den roten Backstein des historischen Tha Phae Tors in Chiang Mai. Kameras filmten die Aktion, so das die Täter schnell ermittelt waren. Den beiden drohen bis zu zehn Jahren Haft.

A manhunt was launched for Lee and he was arrested with Brittney Schneider, from Canada, who was with him at the time at the Mad Monkey Hostel. They said that they found the spray can on the ground and decided to spray the wall as a ‘prank’. The pair of 23-year-olds were frog-marched to the site where they confessed to the crime and have been told they could face up to 10 years in prison for desecrating a historical site. Lieutenant Colonel Teerasak Sriprasert: ‘The graffiti says “Scousse Lee”. This means “Scouser Lee from Liverpool”. The girl is called Brittney and she wrote a letter “B” on the wall. ‘Officers investigated the vandalism after it was seen on CCTV cameras. The offenders were tracked to a guest house near the same road as the wall. The accused will be investigated and prosecuted according to the law.’


(Direktlink, via BoingBoing)

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