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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Kuh flüchtet auf dem Weg zum Schlachthaus, durchbricht Metallzaun, bricht einem Mann den Arm und schwimmt auf eine Insel, um sich in Sicherheit zu bringen

Schon letzten Monat passiert, aber diese Überschrift. Diese Überschrift!

In Südpolen hat sich eine Kuh vor dem Schlachter in gerettet und eine aberwitzige Flucht hinter sich gebracht, um sich in Sicherheit zu bringen. Auch einer Insel.

A cow has been living alone on an island, attacking anyone who comes near, after staging a miraculous escape on its way to a slaughterhouse.

The animal made its bid for safety last month after it refused to get into a lorry taking it to be killed for meat. Instead it rammed a metal fence before making a dash for the nearby Lake Nysa, south Poland.

After the cow’s owner, known only as Mr Lukasz, attempted to get it back to the farm, the cow broke one of his worker’s arms, according to Polish news show Wiadomosci.

It then entered the water and swam to one of the islands in the middle of the lake. Mr Lukasz said he even saw it dive underwater on its way.

After a week of trying and failing to get the cow back, Mr Lukasz gave up and began making sure it was fed enough food to stay alive instead.

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Die „Osterhasen“ bei Rewe heißen schon seit 1992 „Traditionshasen“

Die Steinach Erika hatte mal wieder (ich verlinke das nicht) einen rausgehauen. Sie wollte irgendwo „Osterhasen“ aus Schokolade und in Aluminiumfolie kaufen und dann stand auf dem Bon gar nicht „Oster“- sondern „Traditionshase“. Für sie ein handfester Skandal, der gleich mal eben mit einem Boykott-Geschwafel für jenen Händler einherging, bei dem sie – mit dem rechten Fuß aufstampfend und ums Verrecken – einen „Schokoladenosterhasen“ kaufen wollte. Dafür gab es von der Knetbirnenfraktion natürlich Applaus. Diese Fraktion weiß es ja nicht besser und bezieht ihre „News“ gerne von Menschen wie der Steinbach Erika. Allein: der „Traditionshase“ ist so neu gar nicht. Und dann gingen welche dieser Knetbirnen los, kauften auch woanders Schokohasen in Aluminiumfolie, guckten auf die Bons und mussten feststellen: auch auf diesen werden jene Inaluhasen nicht als „Osterhasen“ gedruckt. Noch ein Skandal. Für jene, die einen solchen zu finden versuchen.

Nun ist es so, dass die von den geforderten Eierköpfen „Osterhasen“ bei Rewe schon seit 1992 „Traditionshasen“ heißen und es heute eigentlich darum kein Geschiss geben sollte. Aber das interessiert ja die Knetbirnen nicht. Und Erika auch nicht. Die lebt schließlich von diesen Deppen.

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Aluhüte für verschwörungstheoretische Katzen

Bei Archie McPhee gibt es jetzt Aluhüte, die eigentlich aus Zinn sind, aber wohl den selben Zweck erfüllen. Vor fiesen Strahlen und so schützen. Gibt es dort übrigens auch für die Besitzer. Partnerlook für Knetbirnen quasi.

It’s a tin foil hat for conspiracy cats! They want to know what your cat is thinking. They want to control your cat’s thoughts. Not on our watch! We’ve made a Tin Foil Hat for Cats to make sure that kitty’s thoughts stay private. This mylar hat fits most cats, has a comfy felt lining and is held in place with an elastic strap. It even has holes for cat ears! Take that, Illuminati! Restores the dignity of your kitty. Very effective against MKUltra satellites, cat food company dream-insertion marketing, Guy Fieri, Soviet cat control protocols, psychic dogs, skull tapping, focused magnetic pulse and the neighbor’s labradoodle.


(via Laughing Squid)

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Der Chor der Angewandten Wissenschaften Hamburg singt „Fick die Polizei“


(Direktlink, via FernSehErsatz)

Im Rahmen einer Doku, die sich der Frage widmet, warum Rapper nicht sonderlich viel für die Polizei übrig haben, hat der Chor der Angewandten Wissenschaften Hamburg ein Medley gesungen, in dem es vier Rapsongs zu hören gibt, die von dem Chor dafür neu interpretiert wurden. Dann klingt das alles gar nicht mehr so böse.

Alter Rap-Text, neue Partitur – und plötzlich klingt der Polizistenhass ganz anders. Wie viel bleibt noch übrig von der Gangsta-Attitüde? Wir haben den Chor der HAW Hamburg gebeten, einige Songs zum Thema für uns neu zu interpretieren. Öffnet den Rotwein und genießt die feinen Stimmen und ihren Gesang über die Polizei.

Songs:
Tamas – „Fick die Cops“
Haftbefehl – „Copkkkilla“
Nate57 – „Blaulicht“
Casper – „Sirenen“
Hanybal & Nimo – „Fick dich“

Hier die ganze Doku von STRG_F.


(Direktlink)

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Wo in der Welt euch über Ostern Teile der abstürzenden Raumstation Tiangong-1 auf den Kopf fallen könnten

Irgendwann über Ostern wird wohl die kaputte chinesische Raumstation Tiangong-1 ihren Eintritt in die Erdatmosphäre vollziehen. Experten gehen davon aus, dass das Dingen dabei nicht komplett verglüht so dass ein oder mehrere Trümmerteile auf der Erdoberfläche einschlagen werden. Hier dürften wir davon nicht sonderlich viel mitbekommen, weiter südlich sieht das dann schon ein wenig anders aus. Wo genau der Weltraumschrott dann niedergehen wird, lässt sich erst wenige Stunden vor dem Einschlag genauer eingrenzen.

Wenn ihr also im Süden unterwegs sein sollten: am besten nur mit Helm raus.

„Die chinesische Raumfahrtbehörde vermeldete am 21. März 2016, dass zu Tiangong 1 kein Funkkontakt mehr bestehe und die Raumstation später in der Erdatmosphäre verglühen würde. Offenbar war der Kontakt bereits am 16. März 2016 verloren gegangen, wodurch ein gezielter Absturz über einem Ozean unmöglich wurde.“
(Wikipedia)

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„Migrantenschreck“-Betreiber Mario Rönsch festgenommen

giphy

Mario Rönsch, von dem vermutet wurde, der Betreiber der Verschwörungstheorien verbreitenden Seiten wie „Anonymus.Kollektiv“ und dem Nachfolgeportal „Anonymousnews.ru“ zu sein, wurde heute Morgen in Budapest verhaftet. Über die bekannten Seiten wurden und werden rassistisch gefärbte Falschnachrichten und gegen den Islam gerichtete sowie antisemitische Inhalte verbreitet. Nun wird Rönsch Waffenhandel vorgeworfen, den eher über die Seite „Migrantenschreck“ betrieben haben soll.

Rönsch wehrte sich damals gegen die forderen Vorwürfe gerichtlich und gewann. Ob es jetzt, wo er verhaftet ist, bei den Urteilen bleiben wird, wird sich zeigen. Neu verantworten muss er sich jetzt wegen erheblich schwerwiegender Vorwürfe.

Bei dem Waffenhandel „Migrantenschreck“ war eine enge Verbindung zwischen angeblich gescheiterter Einwanderungs- und Sicherheitspolitik der Bundesregierung und der Notwendigkeit, sich zu bewaffnen, hergestellt worden. Der Shop wurde zwar stillgelegt, es gibt jedoch inzwischen einen ähnlich operierenden Versandhandel, der unter dem Namen „Patriotenshop“ auftritt, eine Schweizer Anschrift nennt, an der sich jedoch stattdessen nur ein Bahnhofsgebäude und ein Postamt befinden sollen. „Anonymousnews“ bewirbt den „Patriotenshop“ aktiv. Zudem führen die Spuren, abgesehen von der Tarnadresse, auch hier nach Budapest.

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Graffitis auf einem Zug in Chicago entfernen

Ich mag den Prozess des Entstehens von Graffitis sehr viel mehr als den, des Verschwindens derselbigen. Aber gerade auch das gehört zu dem dazugehörigen Kreislauf. Wobei sich die Entferner in diesem Fall auch nicht weniger feiern, als jene, die die Farbe auf die Züge bringen. Im Gegenteil. Haben offenbar alle was von. Und es schafft cleanen Platz für die darauf Kommenden.


(Direktlink, via Dooby)

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Toilettenbons im Wert von 20 Millionen Euro werden nicht eingelöst

Wir kennen das: auf der Autobahn oder in Großstadtbahnhöfen mal schnell pinkeln zu gehen, gibt es nicht mehr umsonst. Preise bis zu einem Euro werden fällig. Mitunter gebt es dann diese Bons, die an der nächsten Kasse als Gutschein verrechnet werden können. Mit 50 Cent. So bekommt man seinen Kaffee dann für 7,20 Euro, obwohl der eigentlich 7,70 Euro kosten würde. Ein wahrhaftiges Schnäppchen!

Doch das mit Sanifair eingeführte Wertbon-System diente von Anfang an auch als Köder, um Kunden in die Gastronomie von Tank & Rast zu locken. Das gelingt offenbar immer weniger, wie die Ergebnisse der rbb-Umfrage nahe legen. „Das Bon-System reizt natürlich, sich im Shop etwas zurück zu holen. Viele wollen einen Kinderriegel oder sonst irgendwas für die 50 Cent einlösen“, sagt Konkurrent Quabach. Doch genau darin liege das Problem: Man finde an der Autobahn fast nichts mehr zu diesem Preis.

Eine repräsentative Befragung im Auftrag des rbb-Verbrauchermagazins „Super.Markt“ ergab nun, dass nur rund die Hälfte der Kunden die 50-Cent-Gutscheine des Toilettenanbieters Sanifair einlöst. Der Rest gibt an, die Dinger nur selten bis nie zu benutzen. Das verantwortliche Unternehmen bestreitet das allerdings. Rechnerich dürften so durch die Nichteinlösung der Bons um die 20 Millionen Euro beim Anbieter hängen bleiben. Auch dem widerspricht das Unternehmen Tank & Rast, nennt aber auch keine anderen Zahlen.

Bislang hielt der Sanifair-Mutterkonzern Tank & Rast geheim, wie viele Bons pro Jahr ausgegeben werden – und wie viele davon tatsächlich eingelöst werden oder ungenutzt verfallen. Begründet hat das Unternehmen sein Schweigen mit Wettbewerbsgründen. Allgemein teilte der Mutterkonzern nur mit: „Von der Möglichkeit, den Wertbon einzulösen, machen unsere Kunden gerne Gebrauch.“


Aber nicht für den Verbraucher.

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