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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

G20-Demo „Welcome to Hell“: Polizist bewarf Kollegen mit Bierdosen

(Foto: Tama66)

Kiek an. Da wird nun tatsächlich gegen einen Beamten ermittelt, der während des G20-Gipfels „über die Stränge“ schlug. Allerdings ganz anders, als man das erwartet hätte. Nicht, dass der unverhältnismäßig auf Demonstranten losgegangen wäre oder so. Diesbezüglich scheint der Aufklärungswille der Ermittler ja eher gering zu sein. Der bayrische Polizist, der „privat“ in Hamburg war, hatte während der „Welcome to Hell“-Demo Bierdosen auf seine Kollegen geworfen. Ohne zu treffen.

Laut Münchner Polizei wurde der Beamte umgehend vom Dienst suspendiert, zudem hat er mehrere Disziplinarverfahren am Hals – und in Hamburg wahrscheinlich bald eine Anklage wegen schweren Landfriedensbruchs, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Angriff auf Vollstreckungsbeamte.

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Betrunkener Russe will mit gestohlenem Panzer in einen Supermarkt

In der russischen Kleinstadt Apatity hat ein Mann versucht, in einem Supermarkt eine Flasche Wein mitgehen zu lassen. Dabei wurde er erwischt. Später kam er mit einem gestohlenen Panzer zurück und versuchte mit diesem, in den Supermarkt zu kommen.

Ein offenbar betrunkener Mann hat im äußersten Nordwesten Russlands eine folgenreiche Spritztour mit einem gestohlenen Panzer unternommen. Er entwendete das Armeefahrzeug am Mittwoch aus einer Militärfahrschule und fuhr damit durch die Kleinstadt Apatity in der Region Murmansk, wie die Nachrichtenagentur Ria Nowosti unter Berufung auf die Polizei meldete.


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Vintage Female Mugshots From Between 1910s and 1930s

Ich habe diesen Tab seit Tagen offen und will den jetzt endlich mal zu machen. Nicht ohne Bescheid gesagt zu haben, dass es schon damals Mugshots gab, vor gut 100 Jahren. Und dass die alle was zu erzählen hatten: 35 Vintage Female Mugshots From Between 1910s and 1930s.

Convicted of selling liquor without a licence. Alice Clarke was an entrepreneur who took advantage of restrictive liquor regulations, which forced pubs to close at 6pm. As a “sly grogger” she sold high-priced alcohol from a private residence. Clarke’s arrest came only weeks after the legislation was introduced. Aged 42.

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Polizei Hamburg ermittelt wegen Joint-Bildern auf Facebook

Ein bisher unbekannter Facebook-User hat im Dezember des letzten Jahres wohl ein paar Fotos auf sein Profil geladen, die vermeintliche Joints zeigten. Kein Ding, möchte man meinen. Allerdings sieht die Polizei Hamburg das anders und hat ob der Fotos Ermittlungen gegen jenen User eingeleitet.

Eine Sprecherin der Polizei Hamburg hat uns soeben bestätigt, dass es sich hierbei tatsächlich um ein Schreiben der Polizei Hamburg handelt.

[…]

Zum Hintergrund erklärt die Sprecherin: „Ein Strafverfahren gem. §29 (1) Nr.3 BtMG wegen des Besitzes von Betäubungsmittel ist in solch einem Fall denkbar. Das Veröffentlichen von Bildern mit rauschgiftverdächtigen Substanzen begründet einen Anfangsverdacht. Bei Kenntniserlangung unsererseits folgt somit die Einleitung eines Strafverfahrens.“

Da möchte man glattweg die Probleme tauschen.

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Ein Video mit 10 Stunden weißem Rauschen hat fünf Urheberrechtsansprüche auf YouTube


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Sebastian Tomczak, der auf little-scale.blogspot.com über seine Faszination für Sound und Technologie bloggt, berichtet per Twitter, dass es auf ein von ihm hochgeladenes Video, das nicht mehr als 10 Stunden weißes Rauschen erklingen lässt, aktuell fünf Urheberrechtsansprüche von Seitens YouTube gibt.

The culprit appears to be YouTube’s hapless and hostile contentID system, which automatically matches portions of different videos, makes stupid conclusions about intellectual property, then invites corporate customers to „claim“ and monetize other people’s work as their own.


(via BoingBoing)

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Marietta Slomka zerlegt Alexander Dobrindts „konservative Revolution“

Als ich gestern davon las, dass CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt irgendwas von notwendiger „konservativer Revolution“ fabulierte, dachte ich erst so, „hat der nicht gesagt!“ Weil ich das gemessen an der konservativen Politik der letzten Jahrzehnte ein wenig, nun ja… dümmlich fand. Aber der hat das wirklich so gesagt, bzw. geschrieben – und offenbar tatsächlich auch so gemeint. Am Ende scheint die Idee der „konservativen Revolution“ nichts anderes zu sein, als die Forderungen der Rechten in das politische Alltagsgeschäft zu implementieren. Tolle Revolution. Braucht kein Mensch. Gerade dann nicht, wenn man mal genauer auf die Definition schaut:

„Konservative Revolution“ ist in der heute verwendeten Form ein 1950 von Armin Mohler eingeführter und bis heute umstrittener Sammelbegriff für eine Gruppe ideologischer Strömungen und der sie tragenden Akteure, die sich im Kontext der Weimarer Republik entwickelten. Gemeinsam war diesen Akteuren, dass ihre Ideologien entschieden antiliberale, antidemokratische und antiegalitäre Züge trugen. Ihr Rechtskonservatismus unterschied sich vom traditionellen Konservatismusbegriff der Deutschen Zentrumspartei oder der Deutschnationalen Volkspartei grundlegend und manifestierte sich nicht in einer politischen Partei. Die Konservative Revolution wird in der Geschichtswissenschaft als Wegbereiter für den Nationalsozialismus behandelt. Heute greifen Vertreter der Neuen Rechten auf Ideologiemuster der Konservativen Revolution zurück.

Georg Restle schrieb daraufhin ein paar Zeilen an Dobrindt, die nochmal ganz kurz die letzten politischen Jahre reflektieren. Man fragt sich dabei, warum die jetzt so tun, als hätten nicht sie die letzten Jahrzehnte mitregiert und als wären sie gar nicht dabei gewesen.

Gestern Abend dann wurde Dobrindt und seine Idee der „konservativen Revolution“ von Marietta Slomka im „heute journal“ regelrecht gegrillt. Und man bekommt leider den Eindruck, dass er das selber nicht mal gepeilt hat. Aber wen wundert das schon bei einem Konservativen, dem man das Wort „Revolution“ gleich zwei Mal erklären muss?

Chapeau, Frau Slomka! Denn wenn das die Revolution sein soll, dann bleib ich zu Hause.

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Salami-Käsefüße

Wer glaubt, er hätte in den Regalen wirklich schon alles gesehen, nehmt das! „Liebevolle Handarbeit“ – und die Dinger sehen echt halt auch nicht sonderlich lecker aus. Allerdings habe ich mich nicht getraut, zu kosten.

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