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Schwerer Schlag der Dresdener Polizei gegen die Drogenmafia

Während eines 8-stündigen Einsatzes mit 40 Beamten wurde insgesamt 12 Gramm Cannabis sichergestellt. „Die Maßnahmen werden fortgesetzt“.


(via Ismail Küpeli)

6 Kommentare

  1. Jonathan Grün12. Januar 2018 at 11:03

    Langsam ist es einfach nur noch peinlich und lächerlich, wenn man sich mal andere Länder anschaut die in den letzten Jahren super mit der Legalisierung zurechtkommen… Aber dank der großen Pharmalobby in DE kann man das hier die nächsten Jahr(zehnt?)e getrost vergessen…

  2. AG12. Januar 2018 at 12:33

    Nunja. So lustig ist das ganze gar nicht. Wer in Dresden wohnt, kennt die Problematik, die den Wiener Platz sowie mittlerweile den nahe gelegenen Platz vor dem UFA-Palast betrifft. Witzig finden das die wenigsten, zumal es dabei ja nicht nur um Cannabis (was ja von mir aus gerne legalisiert werden könnte!) & Co. geht.

    Hier ein Link zu einem etwas älteren, Artikel, der das ganze halbwegs umfassend abbildet und an Aktualität nichts verloren hat:

    http://www.dnn.de/Dresden/Polizeiticker/Wiener-Platz-in-Dresden-Razzien-statt-Kameras

    Dass die Situation immer mal wieder schöngeredet wird, gehört zum politischen Alltag – interessant (und mittlerweile z.T. erschreckend) sind hingegen Informationen, die man von Beamten der Kripo hierzu erhält. Da ist der Verkauf von Cannabis – in der Tat – noch das geringste Problem.

    • achim12. Januar 2018 at 17:48

      immer wieder dasselbe zu beobachten: es wird über täter geschrieben statt mit ihnen zu reden. so bleibt eine analyse in den kinderschuhen stecken.

  3. B. Jtej12. Januar 2018 at 15:28

    Bisschen Science Fiction dazu (leider frei erfundene Meldung und in Sachsen komplett unrealistisch):

    Gestern führte das Polizeirevier Mitte mit Unterstützung der sächsischen Bereitschaftspolizei erneut einen Einsatz im Umfeld der sogenannten Reichsbürger durch. Insgesamt waren knapp 40 Beamte im Einsatz.

    Dabei kontrollierten die Polizisten 120 Personen ausschließlich deutscher Nationalität. Im Ergebnis müssen sich 27 Personen wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung verantworten. Insgesamt wurden 12 Handfeuerwaffen, 10 Stichwaffen, 8 Schlagwerkzeuge und mehrere pyrotechnische Gegenstände sichergestellt.

    Die Maßnahmen werden fortgesetzt.

    • Check's mal14. Januar 2018 at 03:04

      Passender Beitrag, der die Verhältnisse gegenüberstellt. 40 Beamte auf Drogenkriminalität anzusetzen ist eine Sache, ob ebenso viele Beamte auf die Aufklärung von Brandanschlägen auf Geflüchtetenunterkünfte mit – in aller Konsequenz – Mordabsicht angesetzt werden oder auf Reichsbürgerermittlungen und das insbesondere im verschrobenen Sachsen? Ich weiß es nicht, von ernsthaften Ermittlungen ist jedenfalls in den Medien wenig zu hören, was natürlich nix heißen muss und soll! Besser wären solche Nachrichten jedenfalls und inbesondere notwendig in heutiger Zeit, schon selbst wegen der klaren Kante und aus Haltungsgründen. So rechtsstaatlich betrachtet, gegen fucking NAZIS, für demokratische, freiheitliche Grundordnung. Weil Jemensch machen dürfen sollte, was Mensch eben gerne machen will, solang Niemensch davon beeinträchtigt wird. Wenigstens das sollte doch absolut common sein, Grundgesetz und so. Oder in welchem Kindergarten leben wir hier?

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