Zum Inhalt springen

Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Kreidemalerei von Kindern beschäftigt Ordnungsamt

7832195206_0df6b5829a_z


(Foto unter CC von die.tine)

Ich schrieb hier vor zwei Jahren kopfschüttelnd darüber, dass die Kreidemalerei von Kindern durchaus als Ordnungswidrigkeit geahndet werden kann. Jetzt gibt es in Neuruppin einen ähnlichen Fall. Ein Kind hat auf einer Spielstraße in Neuruppin mit farbiger Kreide drei Parkplätze gemalt hat. Daraufhin leitete das Ordnungsamt ein Bußgeldverfahren ein.

Das Bemalen und Besprühen von Straßen sei laut Paragraf 4 der Stadtordnung verboten. Die Familie habe einen Tag Zeit, um die Kreidezeichnung zu entfernen, andernfalls werde eine Firma damit beauftragt, deren Kosten sie zu tragen habe, heißt es in dem Schreiben weiter.

Das Haus der Familie liegt in einer Spielstraße, geparkt werden darf nur an wenigen Stellen – allerdings dürfte die Verwechslungsgefahr der offiziellen Parkplätze mit denen der Siebenjährigen wohl gering sein.
(SpOn)

Mittlerweile sind die Malereien entfernt, die Großmutter ging mal eben mit dem Gartenschlauch rüber. In einem Land, in dem Kinder nicht mal mit Kreide ihre Spielstraßen bemalen dürfen.
(Danke, Bemme!)

2 Kommentare

44.000 Euro versehentlich im Kamin angezündet

fireplace-933565_960_720


(Foto: Pixabay)

Eine Rentnerin machte letzte Woche in Waldeck-Frankenberg versehentlich einen auf KLF und verbrannte 44.000 Euro in einem Kamin, die ihr Mann dort vorher und ohne ihr Bescheid zu sagen versteckt hatte, um mit diesem Geld ein Boot zu kaufen. Mit diesem wollte er die Frau überraschen.

In den frühen Morgenstunden hatte die Ehefrau im Hause den Kamin angemacht – ohne zu wissen, dass ihr Mann erst vor einigen Tagen 44.000 Euro von der Bank abgeholt hatte, um ein Segelboot am Edersee zu erwerben. Als sicheres Versteck wählte der Mann den Kamin, in dem bereits Altpapier lag, das im Herbst verbrannt werden sollte. Während ihr Mann mit dem Hund Gassi ging, zündete die Ehefrau den Kamin an, um den Kältesturz im Haus auszugleichen. Trotz Ablöschens des Kamins mit mehreren Eimern Wasser konnte das Geld nicht mehr gerettet werden.

(via Tyrosize)

2 Kommentare

Vintage Luftgitarre für $799

Derweil auf Craigslist: eine Luftgitarre mit Geschichte. Inklusive Koffer und Ständer. Ich brauch gerade keine, meine steht hier irgendwo rum ist in noch bestem Zustand.

Reluctantly parting with this awesome vintage air guitar. My uncle saw some dude in the audience playing this at a Thin Lizzie concert back in the 70s. Long story short, my uncle ended up trading the dude a lid of Acapulco gold for it and then gave it to me about 20 years ago. I’ve taken it to more concerts than I can remember and always get great comments about it. It’s definitely a chick magnet, especially if you’re working the has-been tour circuit (Rick Springfield, Bon Jovi, Kansas, Cheap Trick, whatever). The only reason I’m selling is to fund my lifelong dream of an overseas snipe hunt. Otherwise I’d never let this one go. No lowball offers or scams please.


(via Dangerous Minds)

Ein Kommentar

Die Offline-Memefizierung des Run-DMC-Logos

2000px-Run-DMC_Logo.svg

Lesenswerter Artikel über ein Icon, das aktuell offline überall zu sein scheint und seinen optischen Ursprung von einer Band hat, die ich damals als eine meiner ersten Vinyls gekauft hatte. RUN DMC.

Seit in Hamburg wieder Sommer ist (also, was, 10° C?) habe ich ständig Déjà-Vus. Kaum laufe ich wieder anlasslos und irrlichternd durch die Straßen dieser Stadt, sehe ich überall, an Bauzäunen, Mauern und gefühlt jedem zweiten Ampelmasten, die gleichen weißen Lettern, roten Balken und seltsamen Kombinationen von Buchstaben.

Die ästhetische Vorlage dieser Sticker ist das Logo der HipHop-Gruppe Run-DMC. Im Oktober 2014 habe ich hier über Variationen des Logos geschrieben, die mir damals zunehmend im Hamburger Straßenbild aufgefallen waren. Seitdem hat sich dieser Mem (Gibt es das? Offline-Meme?) nur noch weiter ausgebreitet, mit immer neuen Varianten.

Zwei Dinge fallen dabei grundsätzlich auf. Erstens: Die politischen Gegner, die auf den Stickern genannt werden, sind heute andere als noch vor anderthalb Jahren. Zumindest hier, in der Gegend zwischen Altona, Schanze und St. Pauli, ist das klar zu erkennen.

Die ursprünglichen FCK SPD-Sticker sind verblichen oder von erbosten Sozialdemokraten abgepult worden – zumindest sehe ich sie kaum noch. Die Variation FCK GRN, die anlässlich der Besetzung der Gerhard-Hauptmann-Schule in Berlin-Kreuzberg auftauchte und sich gegen die Grünen richtete, hat sich bei uns ohnehin nie durchgesetzt.

s-l1000
Ein Kommentar

Die Sache mit dem ESC

Ich bin da nicht so hinterher, auf mich wirkt das ganze Spektakel noch immer ziemlich schlageresk und die Musik, die dort geträllert wird, ist mir auch herzlich egal. Auch, dass Deutschland in steter Regelmäßigkeit eher schlecht dabei wegkommt, tangiert mich nicht.

In diesem Jahr aber wollen welche den tatsächlichen Grund dafür gefunden haben. „Merkel ist Schuld!“ Na klar!

lachmann


(via Andreas Vorrath)

Cic-VcTXEAAp5j-

(via Hagen)

Dann ist das auch geklärt. Weiter machen.

9 Kommentare

Eine Punkerkutte in Japan

Mein alter Punkerkumpel Jensen ist gerade für ein paar Tage in Japan unterwegs und hat in irgendeinem Shop in Hiroshima diese merkwürdige Bomberjacke gefunden, die wohl für den geneigten Nachwuchspunker gedacht ist. Das Emblem der SS neben einem Hakenkreuz, dem Sinnspruch das nur Anarchisten schön wären und – tja nun – einem Porträt von Karl Marx. Und jetzt weiß ich es auch nicht. Das mit den Nähten muss wohl so.

punkkutte
8 Kommentare

Gabrielesiegheilpraktikerin

Ganz sicher nicht so gemeint und trotzdem ziemlich verkackt. Womöglich so gar nicht drüber nachgedacht und dennoch ziemlich am Ziel vorbei geschossen. Aber immerhin Hypnose. Und so.


(via reddit)

3 Kommentare

Bundesregierung beendet Finanzierung der Antifa mit sofortiger Wirkung

6365704785_77a4d09155_z


(Foto: Montecruz Foto • CC BY-SA 2.0)

Das Hänselblatt berichtet: Nie wieder Demogeld. „Es ist ein echter Paukenschlag für die linke autonome Szene. Über Jahre war man von der Regierung unter dem Codenamen „Antifa“ nicht nur begünstigt, sondern auch potent finanziert worden. Doch damit ist jetzt Schluss.“

Verdammt!

50 Euro für die Teilnahme an einer Demo jeglicher Art, 25 Euro Verpflegung pro Tag und Bonuszahlungen für Beschimpfungen „unter der Gürtellinie“ waren keine Besonderheit. Insider David S. aus H. packt aus: „Einmal habe ich einen dieser Glatzenpfosten als „Inzuchtsprodukt“ bezeichnet, schon kurz darauf konnte ich auf meinem iPhone 6s per Onlinebanking einen Zahlungseingang von weiteren 22,50 Euro feststellen.“ Und weiter verrät David S.: „Wie sollten wir Harzer und Studis uns denn sonst das Vermmumungsmaterial und diese ganzen Reisebusse leisten können, mit denen wir zu den Demos gefahren werden?“
Das Hänselblatt hakt nach: Wer fuhr denn diese Busse, David? „Meist irgendwelche normalen Fahrer, aber einmal hat uns auch Siggi (gemeint ist Hobby-Sozialdemokrat Sigmar Gabriel, Anm. d. Red.) selbst kutschiert. Da waren es aber auch 102 Busse bei so ’ner Demo in Dresden – da brauchte man noch weitere Kutscher.“

Na das sind ja trübe Aussichten für die kommenden Demos. Gras und Dosenbier werden auch gestrichen.

6 Kommentare