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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Wenn Außerirdische Autos für die dominierende Spezies auf der Erde halten würden

Von oben aus betrachtet ergibt das durchaus Sinn. Kann ja gar nicht anders wirken. Und wir Menschen als Parasiten der Autos.

This animated short proposes what many earthlings have long feared — that the automobile has inherited the planet. When life on Earth is portrayed as one long, unending conga-line of cars, a crew of extra-terrestrial visitors understandably assume they are the dominant race. While humans, on the other hand, are merely parasites. An Oscar® nominee, this film serves as an entertaining case study.


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Netflix-Teaser: Im Westen nichts Neues

Erich Maria Remarques „Im Westen nichts Neues“ sorgte in den 1990ern dafür, mich gegen den Wehrdienst und für Zivildienst zu entscheiden. Wenige Bücher haben mich so dermaßen umgehauen und ich bin dennoch froh, es gelesen zu haben. Netflix hat aus dem Buch jetzt einen Film gemacht und ich weiß nicht, ob der emotional an das von mir damals Gelesene rankommt. Dann dürfte er nur schwer auszuhalten sein. Versuchen werde ich es trotzdem.

In ausgewählten Kinos ab 29.09.2022.
Bei Netflix ab 28.10.2022.


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Hacker schaffen Verkehrschaos, indem sie Hunderte Taxis in Moskau an dieselbe Adresse schicken

In Moskau sorgten vermutlich ein paar Hacker für ein schönes Verkehrschaos, indem sie hunderte Taxis des russischen Unternehmen Yandex Taxi zur gleichen Zeit an die selbe Adresse orderten.

Dozens of drivers working for Yandex Taxi in Moscow likely had a frustrating day. Hackers breached the app, sending dozens of cars to the exact location, forming a traffic jam that lasted up to three hours.

Reports on Twitter claim that cars were sent to the Kutuzovsky Prospekt, a major avenue in Moscow. One of the best-known objects in the area is the Stalinist-era building, the ‚Hotel Ukraina‘ or Hotel Ukraine.

Yandex Taxi is owned by Russia’s largest IT corporation Yandex, often dubbed the Russian Google. EU has sanctioned the company’s co-founder Arkady Volozh, claiming his search engine is „de-ranking and removing content critical of the Kremlin, such as content related to Russia’s war of aggression against Ukraine.“

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Ein durch KI generiertes Bild gewinnt bei Kunstwettbewerb – Kunstschaffenden gefällt das nicht

In den USA hat jemand einen KI-Bildgenerator benutzt, um ein Kunstwerk zu erschaffen, das er dann bei einem Kunstwettbewerb eingereicht hat. Dort hat es gewonnen, was andere Künstler:innen gar nicht mal so geil finden. „Vom Tod der Kunst“ ist da die Rede. Jene, die das Bild prämiert haben, wussten nicht, dass dieses durch KI geschaffen wurde. Mir ist ja egal, wer Kunst schafft, wenn sie mich am Ende irgendwie anspricht.

Wie Allen erklärt, hat er für den Wettbewerb auf diese Weise hunderte Bilder kreieren lassen und die Ergebnisse dabei immer weiter verfeinert. Schließlich habe er die besten ausgewählt, mit Software wie Adobe Photoshop verfeinert, vergrößert und für den Wettbewerb ausgedruckt. Den Verantwortlichen der Colorado State Fair hat er das aber wohl nicht erklärt. Wer das Werk und den Gewinn kritisiere, diskreditiere diesen Anteil, also das menschliche Element, meint er.

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Spanien führt 0-Euro-Bahnticket ein

(Foto: makamuki0)

Während hierzulande das Erfolgsmodel 9-Euro-Ticket wieder abgeschafft wird, führt man in Spanien kostenlose Monatskarten für Pendler ein. Finanziert durch eine Übergewinnsteuer, die hier von der FDP vehement abgelehnt wird. Wo kämen wir da denn auch hin?

Die Aktion läuft vorerst vom 1. September bis zum 31. Dezember.

Mittlerweile haben – so die Bahnverwaltung – über 300.000 einen kostenlosen Fahrschein erstanden. Es handelt sich dabei um Pendlertickets für eine festgelegte Bahnstrecke beziehungsweise Zone. Auf einigen Hochgeschwindigkeitsstrecken gibt es zudem Preisnachlässe von 50 Prozent. Das Ticket muss in den vier Monaten der Gültigkeit mindestens 16-mal genutzt werden, dann gibt es auch die 10 (Nahverkehr) oder 20 Euro (mittlere Strecken) Bearbeitungsgebühr zurück. Von 30 bis knapp 90 Euro kostet eine Monatskarte je nach Strecke normalerweise.

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Doku: Die große Dürre

Wir merken es alle: austrocknende, kaum noch schiffbare Flüsse, Waldbrände überall, Einschränkungen im Umgang, mit dem, was uns doch alltägliche Normalität erschien; dem Wasser. Dieses wird knapp und knapper. Angekommen im Klimawandel mit einer Klimakatastrophe, in der wir voll drin stecken, auch wenn einige nicht müde werden, das Gegenteil zu behaupten. Wider besseren Wissens.

Der Filmemacher Daniel Harrich geht für „Die große Dürre“ gemeinsam mit einem Forschungsteam der Frage nach, wie lange unser Wasser noch ausreicht und wie die Dürren dieses Land verändern werden.

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Mann verhindert wegen einer Essenslieferung Weiterfahrt von ICE

(Foto: HPDorn)

Eine Verspätung, für die die Deutsche Bahn dann tatsächlich mal nichts kann: In Fulda hat ein junger die Tür eines ICE aufgehalten – weil er noch auf einen Lieferservice wartete, bei dem er Essen bestellt hatte. Der Zug hatte dadurch 15 Minuten Verspätung. Das schafft die Bahn allerdings auch regelmäßig ohne jegliches Zutun von Außenstehenden. „Du bist halt nicht du, wenn du hungrig bist“ könnte in diesem Fall als Entschuldigung durchfallen, auf den Mann könnten Kosten zukommen.

Grund für seine Aktion war, seine Essensbestellung für sich und seine vier Begleiter, die noch nicht am Zug eingetroffen war.

Erst als der Lieferservice den Bahnsteig 4 im Bahnhof Fulda erreichte, gab der 23-Jährige die Tür wieder frei. Durch seine Aktion verspätete sich der Zug um rund eine Viertelstunde.

Wegen seines Verhaltens wurden er und seine Begleiter von der Weiterfahrt ausgeschlossen. Außerdem hat die Bundespolizeiinspektion Kassel gegen den Mann ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

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Doku: Aufgewachsen unter Glatzen

Ich war 13 als die Mauer fiel und wuchs in einem Kaff in Brandenburg auf. Um mich herum mutierten sehr, sehr viel Menschen innerhalb von ein paar Jahren zu strammen Faschos. Rechtsradikalismus war _die_ Jugendkultur im Osten. Jene, die nicht daran teilnehmen wollen, lebten in Angst, kassierten Schläge und mussten im besten Fall schneller rennen können, als die Gangs in Bomberjacken und Martens. Mir gelang das meistens. Die Tage, Wochen, Monate, Jahre waren geprägt von Angst. Mit 17 hatte ich die Fresse voll und zog nach Berlin Schöneberg. Ab dort fühlte sich das alles deutlich besser an. Es sei denn ich musste mit meinen bunten Haaren mal nach Marzahn, Hellersdorf oder wieder in irgendein Kaff im Osten. Da blieb die Angst. Und ich kann sie auch heute hin und wieder nochmal fühlen, wenn ich im Antifa-Shirt in Sachsen unterwegs bin. So richtig wird das wohl nie ganz weggehen.

Die Doku „Aufgewachsen unter Glatzen“ zeigt, dass es mir nicht allein so ging. Es war im Osten schlicht Normalität. Und irgendwie guckten alle weg. Die Nachbarn, die Cops, die Politik.

3sat hat die zweitteilige Doku im Stream und ich finde die verdammt sehenswert.

Aufgewachsen unter Glatzen (1/2) – Landschaften der Angst

30 Jahre nach dem Pogrom von Rostock-Lichtenhagen im August 1992 widmet sich eine zweiteilige TV-Dokumentation der Nachwendegewalt und dem eklatanten Staatsversagen, das die „Baseballschlägerjahre“ möglich gemacht hat.

Aufgewachsen unter Glatzen (2/2) – Das Erbe der Baseballschlägerjahre

Ob Opfer, Täter oder Mitläufer damals – die Protagonisten dieser Doku wollen alle das Gleiche: Sie alle wollen, dass endlich Klartext darüber geredet wird, was in den sogenannten Baseballschlägerjahren wirklich passierte. Damals als sie groß wurden.

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