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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Derweil in einigen Supermärkten

Ich habe am Freitag beim Discounter Leute gesehen, die ernsthaft ungefähr 397 Tüten Nudeln und gefühlt 345 Konservendosen gekauft haben – und einen Hänger voll Klopapier. Ich habe nicht wenig blöd geguckt und musste darüber nachdenken, dass die die ganzen Konserven ja dann irgendwann auch tatsächlich in sich reinstopfen müssen. Lecker.

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Polizist in Florida kabelbindert 6-Jährige, weil sie in der Schule einen Wutanfall hatte

Die Kleine ist im Schulkontext ausgerastet und hat wohl nach einem ihrer Lehrer getreten. Daraufhin kam die Polizei und hat sie sprichwörtlich festgenommen, mit Kabelbindern gefesselt und sie unter ihren Tränen in einen Polizei-SUV geschoben. Der hier gezeigte, dafür verantwortliche Beamte wurde mittlerweile wohl suspendiert. Zu Recht, wie ich finde.

USA Today:

„What are those for?“ Kaia asks about the zip ties in the video.

„They’re for you,“ Officer Dennis Turner says before another officer tightens them around her wrists and Kaia begins weeping.

„Help me. Help me, please!“ Kaia pleads through tears.

As she is being walked to the vehicle, she cries, „I don’t want to go in a police car.“


(Direktlink, via BoingBoing)

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Eine Geschichte ausm Bus

Keine Ahnung, ob das so tatsächlich passiert ist, aber ein kleines Bisschen sehr wünsche ich mir, dass das so war. Weil ich täglich so einiges im ÖPNV erlebe, was soweit davon gar nicht entfernt ist. Also ja, könnte sein, dass das so passiert ist.

https://twitter.com/Gedankenbalsam/status/1232718683073601538

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Ein Stück Klebeband sorgt dafür, dass autonom fahrende Teslas in einer 35-mph-Zone 85 mph fahren

Kleiner, simpler aber offenbar ziemlich effektiver Tesla-Hack bei McAfee. Forscher haben ein Straßenschild, das 35 mph auswies, mit einem Stück Klebeband so manipuliert, dass danach eine Beschränkung von 85 Meilen pro Stunde zu sehen war. Ein menschliches Auge würde sich dadurch wohl täuschen lassen. Die Kameras von Tesla auch, denn zwei davon, die autonom fuhren, beschleunigten prompt auf die dann angegeben 85 Meilen pro Stunde.

The McAfee researchers Steve Povolny and Shivangee Trivedi stuck 2 inches of black tape on a 35-mph speed sign, slightly elongating the middle line in the „3.“

They then drove a 2016 Tesla Model X toward the sign with cruise control enabled.

Cruise control is a feature of Tesla’s self-driving system, Autopilot, that is supposed to control the car’s speed and keep it a safe distance behind the car in front of it.

As the car approached the altered sign it misread it as 85 mph – and started to accelerate by 50 mph.

The same happened in a 2016 Model S.

(via BoingBoing)

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Familie von AfD-Spender sammelt 100.000 Euro gegen die AfD

Der Unternehmensverwalter Christian Krawinkel hat dem Thüringer AfD-Landesverband von Björn Höcke letzte Woche 100.000 Euro gespendet. Das ist die höchste Spende an die AfD seit 2016 und bewusst eine Spende an den reaktionärsten Landesverband der AfD.

Die Familie von Christian Krawinkel, die zu dem Unternehmensverwalter keinen Kontakt hat, findet das eher unerfreulich und will nun auch 100.000 Euro spenden. Allerdings nicht an die AfD, sondern an einen Verein, der sich gegen die AfD stark macht: dem Polylux e.V. Weil sie selber keine 100K haben, bitten die Familie darum, das Geld zu sammeln. Und ich finde, da kann man ruhig mal was ins Sammelsäckl tun.

Die Mordserie des NSU, die Bedrohungen durch einen NSU 2.0, der Anschlag von Halle sind nur die Spitze eines Eisbergs aus Hass. Die AfD – und insbesondere der thüringische Landesverband – ist sein politisches Sprachrohr. Christian Krawinkel fördert diesen Hass mit 100.000 Euro. Dagegen sagen wir: In der Familie wie auch in der Politik dürfen Nazis und ihre Unterstützer*innen nicht das letzte Wort haben.

Deshalb haben wir uns überlegt, selbst Geld zu spenden. Wir sind keine Unternehmer, wir haben keine 100.000 Euro. Aber wir machen den Anfang. Gemeinsam, zusammen mit Euch und Ihnen, mit all denen, die kein Deutschland der AfD wollen, schaffen wir auch den Rest: 100.000 Euro an das Netzwerk Polylux, das im Osten Deutschlands Initiativen unterstützt, die sich der AfD entgegenstellen, die Opfern rassistischer und neonazistischer Gewalt helfen und die vor Ort für eine offene Gesellschaft streiten!

Moritz Krawinkel

Barbara Krawinkel

Niklas Krawinkel

Andrea Krawinkel

Michael Krawinkel

Das Netzwerk Polylux e.V. ist ein Verein, der Initiativen und Projekte der kritischen Zivilgesellschaft in Ostdeutschland finanziell unterstützt. Diejenigen, die sich in ostdeutschen Kommunen für die Zivilgesellschaft engagieren, sollen wissen, dass sie nicht allein sind. Wir zeigen ihnen, dass ein breites Netzwerk aus ganz Deutschland hinter ihnen steht.

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