Schuldigung, aber…

(via reddit)
-->
Zum Inhalt springenIch habe am Freitag beim Discounter Leute gesehen, die ernsthaft ungefähr 397 Tüten Nudeln und gefühlt 345 Konservendosen gekauft haben – und einen Hänger voll Klopapier. Ich habe nicht wenig blöd geguckt und musste darüber nachdenken, dass die die ganzen Konserven ja dann irgendwann auch tatsächlich in sich reinstopfen müssen. Lecker.
Ein KommentarDie amerikanische Gesundheitsbehörde hat diese hübsche Grafik veröffentlicht, die darauf hinweisen will, welche Gesichtsfrisuren unter Atemschutzmasken passen. Coronavirus und so. Vollbärte schneiden dabei wenig überraschend eher schlecht hab – Hitlerbärtchen geht, aber das will ja keiner freiwillig tragen.

(via Renè)
Die Kleine ist im Schulkontext ausgerastet und hat wohl nach einem ihrer Lehrer getreten. Daraufhin kam die Polizei und hat sie sprichwörtlich festgenommen, mit Kabelbindern gefesselt und sie unter ihren Tränen in einen Polizei-SUV geschoben. Der hier gezeigte, dafür verantwortliche Beamte wurde mittlerweile wohl suspendiert. Zu Recht, wie ich finde.
„What are those for?“ Kaia asks about the zip ties in the video.
„They’re for you,“ Officer Dennis Turner says before another officer tightens them around her wrists and Kaia begins weeping.
„Help me. Help me, please!“ Kaia pleads through tears.
As she is being walked to the vehicle, she cries, „I don’t want to go in a police car.“
(Direktlink, via BoingBoing)
Keine Ahnung, ob das so tatsächlich passiert ist, aber ein kleines Bisschen sehr wünsche ich mir, dass das so war. Weil ich täglich so einiges im ÖPNV erlebe, was soweit davon gar nicht entfernt ist. Also ja, könnte sein, dass das so passiert ist.
https://twitter.com/Gedankenbalsam/status/1232718683073601538
Dort ist ein Platz frei, auf dem anderen sitzt eine junge Frau mit Kopftuch.
Sie (laut): »Nai, ich setz mich SISCHER nit neben SO ANE! Am End‘ hol i mia no‘ Krätze von dera!«
Ich (laut): »DANN werden Sie wohl stehen müssen, denn für SO EINE wie SIE steht hier KEINER auf!«
2/
— Gedankenbalsam (@Gedankenbalsam) February 26, 2020
Plötzlich stoppt der Bus, auf halben Weg zwischen den Haltestellen.
Busfahrerin: »Die Dame, die eben zugestiegen ist, steigen Sie bitte aus.«
Sie: »WAS? Wieso soll I denn wohl austeige?
Busfahrerin: »Weil ICH es sage! Steigen Sie bitte aus.«
Sie: »Das dürfen Sie gar nit!«
3/
— Gedankenbalsam (@Gedankenbalsam) February 26, 2020
Die Busfahrerin steht auf, geht zu der Frau, baut sich vor ihr auf:
»Und OB ich das darf! Ich habe das Recht, Fahrgäste auf Grund ihres Verhaltens meines Busses zu verweisen und ICH DULDE KEINE RASSISTEN IN MEINEM BUS! Und SIE steigen jetzt SOFORT AUS!«
4/
— Gedankenbalsam (@Gedankenbalsam) February 26, 2020
Das lautstarke Gezeter der Dame beim Aussteigen ging im allgemeinen Applaus der Fahrgäste komplett unter.
DAS sind die Momente, die zählen. Jeder einzelne. Jedes Mal.
Aufstehen gegen Rassisten – IMMER.
Aufstehen für Rassisten – NIEMALS.5/
— Gedankenbalsam (@Gedankenbalsam) February 26, 2020
[Anmerkung: Der nächste Bus fährt erst in einer Stunde. Zu dumm, dass es nicht regnet.]
6/
— Gedankenbalsam (@Gedankenbalsam) February 26, 2020
2 Kommentare
Außer der Mann mit dem Roller vielleicht.
https://twitter.com/SimonKohlbauer/status/1232380774155980800
Einen Kommentar hinterlassenDas fasst die Kitaplatz-Situation in Berlin Köpenick wahrscheinlich ganz gut zusammen. Ob die Offerte erfolgreich sein wird, bliebt vorerst offen.

(via Notes of Berlin)

Kleiner, simpler aber offenbar ziemlich effektiver Tesla-Hack bei McAfee. Forscher haben ein Straßenschild, das 35 mph auswies, mit einem Stück Klebeband so manipuliert, dass danach eine Beschränkung von 85 Meilen pro Stunde zu sehen war. Ein menschliches Auge würde sich dadurch wohl täuschen lassen. Die Kameras von Tesla auch, denn zwei davon, die autonom fuhren, beschleunigten prompt auf die dann angegeben 85 Meilen pro Stunde.
The McAfee researchers Steve Povolny and Shivangee Trivedi stuck 2 inches of black tape on a 35-mph speed sign, slightly elongating the middle line in the „3.“
They then drove a 2016 Tesla Model X toward the sign with cruise control enabled.
Cruise control is a feature of Tesla’s self-driving system, Autopilot, that is supposed to control the car’s speed and keep it a safe distance behind the car in front of it.
As the car approached the altered sign it misread it as 85 mph – and started to accelerate by 50 mph.
The same happened in a 2016 Model S.
(via BoingBoing)
7 Kommentare
Der Unternehmensverwalter Christian Krawinkel hat dem Thüringer AfD-Landesverband von Björn Höcke letzte Woche 100.000 Euro gespendet. Das ist die höchste Spende an die AfD seit 2016 und bewusst eine Spende an den reaktionärsten Landesverband der AfD.
Die Familie von Christian Krawinkel, die zu dem Unternehmensverwalter keinen Kontakt hat, findet das eher unerfreulich und will nun auch 100.000 Euro spenden. Allerdings nicht an die AfD, sondern an einen Verein, der sich gegen die AfD stark macht: dem Polylux e.V. Weil sie selber keine 100K haben, bitten die Familie darum, das Geld zu sammeln. Und ich finde, da kann man ruhig mal was ins Sammelsäckl tun.
Ein KommentarDie Mordserie des NSU, die Bedrohungen durch einen NSU 2.0, der Anschlag von Halle sind nur die Spitze eines Eisbergs aus Hass. Die AfD – und insbesondere der thüringische Landesverband – ist sein politisches Sprachrohr. Christian Krawinkel fördert diesen Hass mit 100.000 Euro. Dagegen sagen wir: In der Familie wie auch in der Politik dürfen Nazis und ihre Unterstützer*innen nicht das letzte Wort haben.
Deshalb haben wir uns überlegt, selbst Geld zu spenden. Wir sind keine Unternehmer, wir haben keine 100.000 Euro. Aber wir machen den Anfang. Gemeinsam, zusammen mit Euch und Ihnen, mit all denen, die kein Deutschland der AfD wollen, schaffen wir auch den Rest: 100.000 Euro an das Netzwerk Polylux, das im Osten Deutschlands Initiativen unterstützt, die sich der AfD entgegenstellen, die Opfern rassistischer und neonazistischer Gewalt helfen und die vor Ort für eine offene Gesellschaft streiten!
Moritz Krawinkel
Barbara Krawinkel
Niklas Krawinkel
Andrea Krawinkel
Michael Krawinkel
Das Netzwerk Polylux e.V. ist ein Verein, der Initiativen und Projekte der kritischen Zivilgesellschaft in Ostdeutschland finanziell unterstützt. Diejenigen, die sich in ostdeutschen Kommunen für die Zivilgesellschaft engagieren, sollen wissen, dass sie nicht allein sind. Wir zeigen ihnen, dass ein breites Netzwerk aus ganz Deutschland hinter ihnen steht.