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Kategorie: Kopfkinomusik

Paar findet nach Hauskauf 200 Kassetten mit DJ-Mixen von 1979 bis 1999 und veröffentlicht sie auf Mixcloud

Peter Kriss und Nate Pinsley haben im letzten Sommer auf Fire Island ein Strandhaus bezogen und Bestandsaufnahme gemacht, was in jenem Haus alles zu vorrätig war. Dabei stießen sie auf eine Sammlung von aufgenommenen Kassetten, die offenbar sehr gut sortier und beschriftet waren. Auf jenen Kassetten befanden sich allerhand DJ-Mixe, die in den Jahren von 1979 bis 1999 dort in der Nähe in irgendwelchen Clubs oder auch auf Privatpartys gespielt und aufgenommen wurden. Von mitunter echten Pionieren der Disco-, House-, und DJ-Szene. Die 200 von ihnen gefundenen Mixe haben sie von einem befreundeten DJ remastern und digitalisieren lassen, um sie dann auf Mixcloud für jedermann zugänglich zu machen: The Pine Walk Collection.
Schöne Geschichte, die uns mit dieser Sammlung an den Anfängen der Housemusik teilhaben lässt und als solche ein vielleicht einzigartiges Zeitdokument sein dürfte.

Die New York Times hat eine ausführliche Story dazu:

The tapes, which were accumulated from 1979 to 1999, capture the sonic evolution of disco into more modern house music — often on the very same night. More than a catalog, the tapes are the soundtrack to a critical juncture in gay history as the AIDS crisis emerged and a new generation of activists fought for their rights and survival.


(via MeFi)

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HOVR @ Sisyphos 🧖🏻‍♂️ Dampfer 🧖🏻‍♂️ 04|22

Vier Stunden Abfahrt mit HOVR neulich auf’m Dampfer im Sisyphos. Habe dazu die letzten Tage hundert Kilometer auf dem Rad verbracht und die mir Entgegenkommenden dürften des öfteren ein fettes Grinsen in meinem Gesicht zu sehen bekommen haben. Was für ein Brett, bei dem man hört und spürt, dass nicht nur die Crowd ganz viel Spaß gehabt haben dürfte. Und das liegt nicht nur am Raum-Mikro.

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Als die BBC Rage Against The Machine während einer Livesendung darum bat, nicht zu fluchen

Und sie es trotzdem taten.

17th December 2009 08:00am UK time
: Rage Against the Machine reform at midnight in Los Angeles to give an historic performance of ‚Killing In The Name‘ to the BBC 5Live Breakfast show in the UK. The broadcast was cut towards the end when after promising not to sing the ‚correct‘ lyrics at the end…the band did anyway.“

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Klaus Schulze Live – WDR Köln 1977

Klaus Schulze war für mich immer mehr der Pionier des Ambients, den ich bis heute so liebe, und viel weniger Macher des Krautrocks, obwohl es da sehr wohl Überschneidungen gibt. Noch weniger war er für mich „Pionier des Technos“. Aber er war für mich in der Summe immer ein ganz Großer der elektronischen Musik. Jetzt ist er im Alter von 74 Jahren gestorben.

Ohne Klaus Schulze hätte es meine bis heute andauernde Liebe für Ambient für mich vielleicht nie gegeben. Wahrscheinlich sogar nicht. Magic Mushrooms, Dope und seine Musik in so manchen langen Nächten, die dann zum Tag wurden, haben so einiges mit mir gemacht.

Mach’s gut, Klaus. Und danke für die Musik!


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MixTape: Djanzy – Beach Soundscape

Djanzy schickt uns mit seiner diesmonatlichen Mischkassette an den Strand. Etwas früh noch, wie ich finde, aber der Sound geht auch im Garten oder im Park absolut klar, bis wir den dann am Strand eh hören werden. Downbeats, paar Jazz-Anleihen und ganz klar Erinnerungen an die Wiener Schule, von der ich schon lange nichts mehr gehört habe. Das Ding hier dafür aber um so öfter. Es vibet ganz schön fein.

Tracklist:
1 Drum Island – Earbubbles
2 Bathysphere – Augusta
3 Centovalley – Major Lake
4 Welder & Brendan Angelides – Rain
5 King Of Woolworh – Big Sur
6 Kalabi – Inside The Sun
7 Sound From The Ground – The Cut
8 Bullitnuts – Twice As Much
9 Lusine – Everyting Unter The Sun
10 Beanfield – Dir You Know? (The Truth)
11 Momma Gravy – I’m Smoking Anyway’s (Edit)
12 Intakt – Sweet Drops
13 Fila Brazilla – Leonids

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Altes Tonbandgerät aus dem An & Verkauf wird zu Piano Sample Library

David Hilowitz hat in einem Secondhand Laden ein altes Tonbandgerät aus den späten 1960ern entdeckt und mitgenommen. Nachdem er zu Hause feststellte, dass das Ding noch funktioniert hat er damit eine Tape Piano Sample Library zusammengestellt, die man hier downloaden kann. Feinste LoFi-Qualität und eine ganz großartige Idee, wie ich finde.

Witzig auch, dass man jahrzehntelang versucht hat, sämtliche Sounds vom Rauschen und Knistern zu befreien und genau das heute wieder zurückzubringen versucht.


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Doku: Der Pop im Kommunismus

Urlaub ist ja auch immer Zeit für Dokumentation, für die mir manchmal halt einfach die Zeit fehlt. So wie für diese hier wahrscheinlich: Der Pop im Kommunismus. Westliche Jugendkulturen hinter dem eisernen Vorhang.

Was macht man mit Jugendlichen, die sich dem totalitären Zugriff des Staates, dem Kollektivdruck der sozialistischen Gesellschaftsordnung entziehen, indem sie Musik hören, machen und sich provozierend kleiden? Schon früh hatte der Westen erkannt: Elvis Presley und die Rolling Stones stellen für die Machthaber hinter dem Eisernen Vorhang eine größere Herausforderung dar, als jede noch so gut gemachte politische Propaganda.
„Radio Free Europe“ und „Radio Liberty“ schickten mit ihren im Englischen Garten in München produzierten Musiksendungen jede Woche Liebesgrüße in die Länder Osteuropas. Schon bald griffen Bands im Osten Deutschlands, wie die „Butlers“ in der DDR, die kulturellen Anregungen auf, spielten die Lieder von Little Richard oder den Beatles nach und passten sich auch im Erscheinungsbild ihren Vorbildern an. Hatten die kommunistischen Regime jemals eine Chance, sich der Revolution, die damit einsetzte, zu erwehren?

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Chris Cornell covert Princes „Nothing Compares 2 U“

Der geht hier jetzt mal völlig random an die Guten von euch raus.

Ich habe ein für mich unfassbar hart beschissenes Jahr hinter mich bringen müssen. Ich hab derbe gelitten, ich hab‘ Ängste gehabt, die bis heute nicht überwunden sind. Alles, das volle Programm, diesdas. Ich könnte das jetzt zu erklären versuchen, werde das aber nicht tun. (Mache ich vielleicht, wahrscheinlich, später mal)

So scheiße das alles im letzten Jahr für mich war, ich wusste dennoch immer die Echten und damit die Besten an meiner Seite. Die beste – meine – Klein-Familie, die ich mir für mich immer hätte jemals wünschen können und Freunde, für die ich so unfassbar dankbar bin. Ihr wisst, wer Ihr seid!

Und aktuell fühlt sich das für mich trotz allem irgendwie alles so okay an, wie seit langem nicht mehr. Auch, wenn es noch nicht ganz vorbei ist. Danke, dass ihr da seid. Nichts, so rein gar nichts kommt euch gleich, ihr geilen Schlawiner.

Ich hab‘ euch sehr lieb.


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Turntableism-Liebe auf 7″: DJ Koco

Nachdem ich gestern dieses Boiler Room x Dommune x Technics Set mit Mala gesehen hatte, haute mir YouTube gleich mal noch einen Mix dieser Serie rein, von denen es ja einige gibt. Zu hören und zu sehen war da DJ Koco, den ich vorher noch gar nicht auf dem Schirm hatte, aber instant von dem angefixt war, was er da so macht. Mit seiner 7″ Sammlung und so unfassbar viel Freude, dass diese einfach komplett ansteckend ist und für genau das steht, was Turntableism für mich aus macht: Spaß am Handwerk eines DJs. Absolut großartig, wie ich finde. Hab mich glatt ein wenig in das alles verliebt. Funky Soul Brother. DJism at its best.


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