Zum Inhalt springen

Kategorie: Kopfkinomusik

Adventskalender 2021, Türchen #17: Rising Sun – Mix ID Please

Nachdem wir uns gestern schön eingegroovt haben, macht Rising Sun genau dort weiter, wo KATKA aufgehört hat. Etwas flotter und noch näher am Deep House der klassischen Art, kurz rüber nach Detroit und Techno fahrend. Von allem ein bisschen, perfekt zusammengesetzt. So, wie das sein soll. Ein DJ-Mix wie aus einem Lehrbuch.

Man könnte viel über Steffen Laschinski aka Rising Sun schreiben, der wahrlich nicht nur in Berlin kein Unbekannter ist. Allerdings haben die das bei DJ Lab schon im Jahre 2019 getan und ein durchweg lesenswertes Portrait über ihn geschrieben, in dem er auch selber zu Wort kommt.

Dennoch bleibt Rising Sun einer, den in der Crowd nur sehr wenige und nur in der DJ-Booth eigentlich alle kennen. Ein producer’s producer, der wie kein anderer die Traditionslinien von Detroit, Chicago und dem UK von Berlin aus bündelt.

Und genau so klingt er auch. Perfekt um darauf ins wohlverdiente Wochenende zu schwofen. Wohlan.

Style: Deep House, Detroit, Techno
Lenght: 01:05:00
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
Move D – The System Is . . . –  SMALLVILLE 57
Efdemin – Parallaxis (Traumprinz’s Over 2 The End Version) – Dial 68
Da Kine – Just The Way I Feel – Driftwood 005
Viril – Psionik – Bad Manners Records 4
Drain Pipe – Sad -Driftwood 004
Alex Boman – 1979 – Pampa Records 025
Swag – Version One – Jus’ Trax 10
G-Man – Fuchsia – Defrag Sound Processing 07
Lazare Hoche & Malin Genie – Formes – Lazare Hoche Records 10
Macrotech – Routine – Aenaria Tech 038
Nikola Gala – Only (Ryan Elliott Remix) – REKIDS 062

Einen Kommentar hinterlassen

Doku: Vinyl-Boom – Das Comeback der Schallplatte

Wahrscheinlich sind einige das Thema mittlerweile ja schon leid und irgendwie wird daraus medial ja auch ein niemals enden wollendes Dauercomeback, aber ich gucke dennoch ganz gerne immer wieder rein, wenn Liebhaber über ihre Leidenschaft fürs Vinyl sprechen. So wie hier.

Wir begleiten drei Unternehmer, die schon vor Jahrzehnten an die Zukunft der Schallplatte glaubten: Björn Bieber, der in Pforzheim Schallplatten presst. Wolfgang Epting aus St. Georgen stellt Plattenspieler her. Helmut Faber gründete in Stuttgart einen Plattenladen: Second Hand Records.

2 Kommentare

Adventskalender 2021, Türchen #16: KATKA – La Sororidad

An einem kleinen Freitag wie diesem kann man ja schon mal damit beginnen, sich langsam aber sicher aufs Wochenende einzugrooven. Den musikalischen Rahmen dafür bildet heute KATKA von den Plattenfreunden Neukölln, die in den letzten Jahren regelmäßig großartige Sets wie das bei Afterhour Sounds oder beim Montagssorbet mit Laut & Luise abgeliefert hat. Und weil halt erst der kleine Freitag ist, geht sie es gelassen, aber trotzdem zum Tanze fordernd an. Zum Eingrooven eben. Das geht damit ganz wunderbar. Und das ausschließlich mit Produktionen, an deren Entstehungen immer mindestes eine Frau beteiligt war. Find ich gut. La Sororidad.

Style: Deep House
Lenght: 01:16:52
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:

Ein Kommentar

Adventskalender 2021, Türchen #15: Herr van Bohm – AllesfuerdieLiebe

Herr van Bohm aka Schmiddi-Cringe-Junior ist einer der mir liebsten Menschen überhaupt. Wie wir uns vor Jahren mal kennen lernten, schrieb ich hier bei seinem fulminantem DJ-Debüt im Kalender 2019. Man muss ja nicht alles doppelt schreiben. Jedenfalls singt er immer, wenn er mal hier ist. Manchmal singen wir zusammen. Wenn es ganz gut läuft, machen wir dann furchtbar dumme Sachen, wie halbnackt ins Planschbecken oder vom Schuppen in den Pool springen und sich dabei den Zeh brechen und so. Wir haben uns Pandemie-bedingt lange nicht gesehen, was sehr, sehr schade ist. Er hängt mit Covid Infektion gerade in der Quarantäne rum, es geht im gut. Wenn er mich anruft und ich überhaupt mal rangehe, was ich halt selten tue, begrüße ich ihn mit „Hey, Tzeksi“. Mag den schon lange. Sehr.

Musikalisch hat der einfach einen komplett eigenen Planeten. Aber ich würde mit ihm sofort auf diesen fliegen, wenn er danach fragen würde. Und hintenraus will er dann halt doch – so wie wir alle – endlich mal wieder zu Techno tanzen.

Außerdem hat er heute Gebohmstag! Alles Gute, mein Lieber! Für dich nur das Beste! Lass mal wieder hier und/oder in Wien treffen. Furchtbar dumme Sachen machen. Nur so. Zum Spaß.

Bohm, würdelos, aber sympathisch seit 1986. Immer noch.

Und wenn er schreibt „Und janz wichtig: was auch immer du dann dazu schreibst: es ist ein Geschenk für mein Lieblingsmensch.“

Der bin nicht ich, aber ich gönne es den Beiden von ganzem Herzen. Eh fix. Passt auf euch auf, Tzeksi.

„An alle Astronauten, hier spricht der Kapitän. Ich will heut Nacht mit euch einen trinken gehen.“

Style: Bohm, Singer songwriting, Indie
Lenght: 01:05:05
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
1 Krazy – So weit
2 Fortuna Ehrenfeld – Zwei Himmel
3 Brandã0 – Drei di hebe
4 Stimming & Das brandenburgische Staatsorchester – November Morning
5 Sophie Hunger – Walzer für Niemanden
6 Hermann van Veen – Ich weiß nichts über sie
7 Rio Reiser – Ich werde dich lieben
8 Tocotronic & Soap and Skin – Ich tauche auf
9 Gerhard Schöne – Liebeslied
10 Zupfgeigenhansel – Ich hab die Nacht geträumet
11 Georg Kreisler – Wenn nicht Liebe, was sonst?
12 Die wilde Jagd – Morgenrot
13 Wir sind Helden – Denkmal
14 Trentemøller – Moan
15 Jokke Ilsøe – Feeling good (Trentemøller remix)
16 Booka Shade – In white Rooms (Mexico mix)

Ein Kommentar

Neue Burial EP kommt im Januar: Antidawn

Es gibt sie noch, die guten Nachrichten. Hyperdub hat heute eine am 6. Januar 2022 erscheinende neue EP von Burial angekündigt. „Antidawn EP“ wird sie heißen und uns fünf frische Burial Tracks bringen. Und ein Foto gibt es auch. Ob es Burial zeigt, kann nur spekuliert werden. Vorbestellen kann man Vinyl und/oder CD. Stream und Download dann am 06.01.2022.

“The record explores an interzone between dislocated, patchwork songwriting and eerie, open-world, game space ambience.

“In the resulting no man’s land, lyrics take precedence over song, lonely phrases colour the haze, a stark and fragmented structure makes time slow down.

‘ANTIDAWN’ seems to tell a story of a wintertime city, and something beckoning you to follow it into the night. The result is both comforting and disturbing, producing a quiet and uncanny glow against the cold. Sometimes, as it enters ‘a bad place’, it takes your breath away. And time just stops.”

https://twitter.com/Hyperdub/status/1470725494979055628

Einen Kommentar hinterlassen

Adventskalender 2021, Türchen #14: Saetchmo – Hundertzwanzig

Saetchmo, der Wizard of Dub, der seit gefühlt 100 Jahren und immer noch wöchentlich eure Basstherapie in seiner Echochamber spielt, mit einer Melange aus Dub und Techno, wobei das dann die eher fluffige Variante davon ist.

Eigentlich steht er ja für die doch härteren Varianten des Dubs und des Drum & Bass, aber natürlich kann er auch das hier und so begleitet uns der sein Mix ganz ohne jeglichen Stress in einen milden Wintertag.

Gestern Abend erst bekommen und heute schon in diesem Internetz. Und das obwohl ich in diesem Jahr ganz vergessen habe, ihn zu fragen. Auf manche Dinge ist eben immer Verlass. In diesem Fall auch auf wohltemperierte Tunes, die Spaß machen und auch nicht auf eine Portion Funk verzichten.

Style: Dub, Techno
Lenght: 01:32:21
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
01 Feldub – No Matter What The Wicked Say (FABASSTONE meets SHANTI D Remix)
02 Kettenreaktion – Impulses
03 faKtor.ost – ostblick
04 R-Juna – Seven Nation Dub
05 joergmueller – St. Pancras
06 Mr Stabalina – Cassonade
07 Kidluis – Did you hear me
08 Cbdubs – sleepy
09 Rudi Stöher – Zwischendurch
10 Dubtommy – Day Off
11 Individu – Circonstance atténuante
12 ION – Lapse
13 faKtor.ost – dubstinenz
14 Common Creation – Silent Sleeper
15 Le Code – Reverence
16 Herman Crantz – Steppelands Dub
17Jah Schulz – Dub Generator
18 Occult – Axum
19 Psychonauts (Luett Matten Remix)

Einen Kommentar hinterlassen

Adventskalender 2021, Türchen #13: Monomood – The one fallen leaf

Manchmal bedarf es nicht vieler Worte. Da reicht eine Tracklist. So wie ganz eindeutig in diesem Fall. Monomood schickt uns mit feinsten liquiden Drum’n’Bass Klassikern in die neue Woche und die Tracklist liest sich wie das Who is who jener Produzenten, die für die Hochzeit dieses Sounds verantwortlich waren. Bukem-Vibes aller Orten. Ich bin dazu auf dem Rad dann mal eben in Erinnerungen schwelgen.

Style: Drum & Bass
Lenght: 01:59:40
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
01 Leftfield – Melt [Hard Hands]
02 J-Laze – Dreamz [Looking Good Records]
03 Dave Wallace – Expressions Pt. 1 [Moving Shadow]
04 J-Laze – Lazy Dayz [Looking Good Records]
05 Sonic Generation – Cosmic Journey [Looking Good Records]
06 Pariah – Search For Life [Looking Good Records]
07 Moonchild – Possible Worlds [Looking Good Records]
08 Big Bud – Soulfood [Good Looking Records]
09 Aphrodite – I Want It More And More [Aphrodite Recordings]
10 Alex Reece – Pulp Fiction [Metalheadz]
11 Peshay – Jazz Lick [Nexus Records]
12 Nookie vs NCA Featuring The Voice Of R. Craig – We Can Make It Happen (Nookie Remix) [Labello Blanco Recordings]
13 Silverbeam – Weightless [Hypnotic]
14 Juju – Evolution Revolution [Digital UK]
15 Justice – More Air [Recodings Of Substance]
16 Seba – Soul 2000 [Looking Good Records]
17 Pariah – Skyline [Looking Good Records]
18 J-Laze – Lakez [Looking Good Records]
19 Orion – Ol‘ Janx Spirit [Looking Good Records]
20 Sonic Generation – Without Reason [Looking Good Records]
21 Intersperse – Equanimity [Looking Good Records]
22 Poke – The People Of Planet Alderaan (Drum’n’Bass Mix) [Stereo Deluxe]

Einen Kommentar hinterlassen

Adventskalender 2021, Türchen #12: Martin Kohlstedt – Noises from the moon


Die Musik von Martin Kohlstedt begleitet mich schon seit ein paar Jahren. Wohl auch, weil seine Produktionen immer wieder mal in den mir gut schmeckenden Mixen von Robag Wruhme aufgetaucht sind. Aber nicht nur deshalb, denn sein Sound und seine Art diesen zu präsentieren, haben mich akustisch passend durch die Pandemie begleitet. Verzaubernde Melancholie, die mich berührt, wenn Martin mit einem Rhodes am Strand oder an einem Klavier auf seiner Terrasse spielt. Dann macht er aus seinem Album „FLUR“ halt auch schon mal einen Film. Ich mag alles daran. Moderne Klassik, die zeitgemäßer nicht klingen könnte.

Und dann noch das Ding, dass er das erste Konzert spielte, das ich nach dem ganzen Runterfahren des Lebens sehen und hören konnte. Ein Abend, der mir nicht nur musikalisch lange in Erinnerung bleiben wird. Der Mann ist nicht nur Musiker, er ist Entertainer. Einer, der nicht nur auf der Suche nach dem nächsten Joke ist, sondern auf der Bühne feinfühligen Humor beweist. Gerade in diesen Zeiten.

So freue ich mich wirklich sehr, dass er das Türchen zum dritten Advent liefert, das natürlich klanglich dem Anlass komplett gerecht wird. Verzaubernde Melancholie, die mich berührt. Außerdem hat er den in meinen Augen gänzlich unterschätzten Shlohmo in der Playlist – und das haben die wenigsten.

Style: Downbeat
Lenght: 00:59:58
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
1) Hanna Benn – Unfasten
2) Rolf Hansen – Gisela
3) Mia Pixley – In Between Sound
4) quickly, quickly – Lie
5) Martin Kohlstedt – AMSOMB (Marlow Re-Mood)
6) Dimlite – Back To The Universe Pt. 1
7) Natureboy Flako – Gelis
8) Shlohmo – Empty Pools
9) Djrum – Creature Pt.1
10) Feist – Caught A Long Wind
11) Martin Glass – Okinawa Fantasia
12) Martin Kohlstedt – KSYCHA (w/ GewandhausChor)
13) Eefje de Visser – Nu af aan
14) Niklas Paschburg – Winter Born
15) Natureboy Flako – Kuku
16) Tale of Us – Lies

2 Kommentare