Das Video ist schon fast so lange im Netz, wie es das Netz gibt. Ich habe es dennoch bisher noch nicht gesehen. Aktuell wurde es vom Boiler Room ausgegraben und noch einmal durchs Netz geschickt. Ein noch sehr junger Dr. Dre an den Decks und die World Class Wreckin Cru im Jahr 1984. Da hatten wir hier gerade Nena.
Ich folge Moby auf allen möglichen Kanälen – und das obwohl mir sein Aktivismus bisweilen auf den Saque geht. Die Welt braucht Menschen wir ihn, die Herzblut in das stecken, an das sie glauben. Vor allem dann, wenn das allen Menschen zu gute kommen könnte. In seinem Fall auch den Tieren. Besonders auch den Tieren. Er hat mich damit immer noch nicht zum Veganer gemacht, aber darum soll es gar nicht gehen.
Musik macht er auch noch. Freitag erscheint sein neues Album „Everything Was Beautiful And Nothing Hurt„. In „This Wild Darkness“ wechselt er sich vokal mit einem Gospel-Chor ab und das funktioniert ganz gut.
Ich dachte vorhin so, „Ah, neues Tocotronic Video. Klickste mal drauf.“ Jetzt läuft das Dingen zum achten Mal am Stück und vielleicht überkommt mich gerade der Gedanke, dass ich Tocotronic für mich dann doch schon etwas zu früh abgeschrieben hatte. Denn auf einmal geht da wieder was, wie es scheint – und wie es klingt.
George FitzGerald hat für sein kommendes Album u.a. gemeinsame Sache mit Bonobo gemacht. Dabei entstand diese sehr schön verspult melodiöse Single, die es schon als Video gibt und die von Repeat zu Repeat noch besser wird.
Warum nur einen Bodentreter oder ein Effektgerät verwenden, wenn man stattdessen auch einen alten, leeren Kraftwerkskühlturm benutzen kann? Sylvia Massy hat diese Gelegenheit jetzt einfach mal genutzt und knallt eine Snare durch den hohlen Turm. Hübsches Reverb.
„During the recording of Thunderpussy in SATSOP’s abandoned nuclear power facility, producer Sylvia Massy takes time to walk through the set-up, including playing the snare to listen to the cooling tower’s massive reverb.“
Neulich wies ich hier auf die modern klassischen Töne von Niklas Paschburg und sein anstehendes Debut-Album hin. Dieses ist mittlerweile veröffentlich und genau so wunderbar, wie das bei dem davor schon Gehörten zu erwarten war.
Wir haben jetzt einen Fernseher im Schlafzimmer. Auf diesem Super Mario Odyssey durchgespielt. Nebenbei im Garten das Essen für heute Abend gemacht. „Kalte Küche“ mit Feuer und so. Kanone. Szegediner Gulasch vom Rind aus dem Kessel. Nebenbei Musik.
Das neue Gelka-Mixtape, das sie zusammen mit Synkro aufgenommen haben. Geiles Sonntagstape, das jeglichen Stress vermeiden lässt. Nur kochen, es sich gut gehen lassen und Musik. Schönes Ding!
Und dann kommt der Bassplayer Davie504 und funkt das Dingen mal eben so weg, als gäbe es nichts, was normaler sei als genau das.
Deadmau5 was listening to a remix of one of „Strobe“ and said that the bassline of that remix was „technically impossible“ and he would love to see a bass player play that part live… So let’s see if that’s really an impossible riff….
Noch irgendwann im ersten Quartals des Jahres 2018 erscheint mit „Eure Kinder“ ein halbstündiger Musikfilm, der sich der deutschen Geschichte nach dem Fall der Mauer widmen wird. Den Soundtrack dazu liefert die Band Kraus, die dazu einen Song geschrieben hat, der nicht kürzer als 33 Minuten ist. „Er schlägt den Bogen von blühenden Landschaften über Sommermärchen, Mauern im Kopf, Sarrazin-Diskussionen bis hin zu Shitstorms, rechter Gewalt und islamistischem Terror. Es hat 22 Strophen und der Refrain lautet: »Eure Kinder werden so wie wir«.“
Während wir auf den Film noch warten müssen, hatte der Song letzte Woche Premiere bei radioeins, die ihn im Tagesprogramm spielten. Einmal hören reicht da nicht, weil es bei jedem Repeat Neues zu entdecken gibt. Tolles Konzept für einen Song, der den kommenden Film noch interessanter erscheinen lässt.
25 Jahre in einer halben Stunde: „Eure Kinder“ ist ein Musikfilm, der anhand ineinander verwobener Biografien deutsche Geschichte vom Mauerfall in die Jetzt-Zeit erzählt – im Mikrokosmos eines Mietshauses.
Begleitet wird der Film durch das gleichnamige Lied der Band KRAUS, das die Grundzüge der Erzählung vorgibt. Das Lied entwickelt über die Länge (33 Minuten!) und den immer wiederkehrenden Refrain „Eure Kinder werden so wie wir“ eine große Sogwirkung.
Ein praller, genreübergreifender Film von Kindheit und Erwachsenwerden, erster Liebe und Coming-of-Age, voller Zitate und Anspielungen vor dem gesellschaftlichen und popkulturellen Hintergrund des letzten Vierteljahrhunderts.
Stillhead hat heute sein neues Album veröffentlicht. „Copenhagen“ heißt es, kommt mit 20 Tracks und bringt genau all das mit, was man von Stillhead erwartet. Entspannte Dubs mit langen, atmosphärischen Flächen, kleinen Melodien und jeder Menge Liebe. Genau so wie ich das mag. Den Download und eine limitierte CD-Variante gibt es bei Bandcamp.
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.
Wenn du diesen Cookie deaktivierst, können wir die Einstellungen nicht speichern. Dies bedeutet, dass du jedes Mal, wenn du diese Website besuchst, die Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren musst.