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Kategorie: Visuelles

Fotoserie verlassener Grenzübergänge in Europa

Grandiose Projekt-Idee von Fotograf Josef Schulz, der hierfür durch Europa reiste und die durch das Schengener Abkommen vorerst überflüssig gewordenen sind. In diesem Interview sagt er über seine Arbeit:

Die Serie „übergang“ hat einen autobiografischen Ansatz. Ich habe in meiner Jugend geschlossene Grenzen erlebt. Vor einigen Jahren stellte ich dann verwundert und fasziniert fest, dass es den Moment des Haltens an der Grenze, die Konfrontation mit den Grenzbeamten in Europa kaum noch gibt, dass meine Erfahrungen der Grenzübertritte, die ich mit vielen Menschen teile, obsolet geworden war. Diese Erfahrung, die Erleichterung aber auch das Befremden wollte ich visualisieren und fand es wichtig, diese Erinnerungen durch meine Arbeit wachzurufen.

(via Interweb3000)

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Baumscheiben zu Schallplatten

Ich weiß nicht genau, welchen Algorithmus Bartholomäus Traubeck hierfür benutzt hat, aber das Ergebniss klingt besser als manches von dem, was sonst so in Vinyl gepresst wird. Die Abnahme des Klangs von den Baumscheiben geschieht anstatt mit einer Nadel über einen Sensor, die Rillen werden durch die Jahresringe der Baumscheiben ersetzt. Schönes Ding. „A record player that plays slices of wood. Year ring data is translated into music, 2011.“


(Direktlink, via Polkarobot)

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The Sound of Twitter: Tweetscapes wandelt Tweets in Klänge & Bilder


Tweetscapes wandelt Tweets in Klänge & Bilder um, die sich dann natürlich in Echtzeit hören und sehen lassen. Kuhle Sache, auf wenn mir der Sound irgendwann wohl doch auf den Puffer gehen würde.

#tweetscapes geht dieser Frage nach und bietet einen neuen Zugang zum Sozialen Netz. Sämtliche* Deutschen Twitter-Nachrichten werden in Echtzeit und rund um die Uhr in abstrakte Klänge und Bilder umgewandelt – nicht willkürlich, sondern nach einem festen Regelwerk. So werden über das Hören Rückschlüsse auf die zugrundeliegenden Daten möglich, die über den konkreten Inhalt einzelner Tweets hinausgehen und kommunikative Zusammenhänge aufzeigen: Das erste Aufflammen einer Nachricht, die schnelle Verbreitung ihrer Echos und Wiederholungen, der “Grundsound” eines von einem bestimmten Thema geprägten Tages – all diese Aspekte werden intuitiv begreifbar. Twitter wird Ambience, der User wird Teil des Datenstromes.

#tweetscapes bedient sich der wissenschaftlichen Techniken der Sonifikation (D.h. akustische Darstellung von Daten) und der Visualisierung, doch es erschöpft sich nicht darin. Es sucht seine eigene Ästhetik. #tweetscapes ist nicht nur Forschungs-, sondern vor allem auch Kunstprojekt: Eine interaktive Komposition, welche durch die deutschen Twitternutzer laufend neu interpretiert wird und auch für ihre Schöpfer stets überraschend bleibt.

(via @Fritzde)

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