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Erschossene Gans fällt Jäger auf den Kopf – der muss bewusstlos zum Arzt

Ich bin ja Fan von diesen „kannste-dir-nicht-ausdenken“-Nachrichten. So wie dieser hier.

(Symbolfoto: Nicman)

Der Jäger Robert Meilhammer wollte im US-Bundesstaat Maryland Gänse schießen. Hat sich dafür mit ein paar Kumpels verabredet. Die und er haben Büchsen geputzt und scharf gemacht, um auf Vögel zu schießen. Das gelang wohl auch. Dann traf irgendwer, vielleicht sogar er selber, eine der fliegenden Gänse, von denen eine aus 27 Metern Höhe getroffen auf Meilhammer nieder fiel. Bumms. Direkt auf seinen Kopf. Womöglich genau einer der Gänse, die er gerade erst getroffen hatte. Er wurde bewusstlos und musste ob dessen ins Krankenhaus, wo er behandelt wurde. Es geht im wieder gut.

Karma. Oder so.

8 Kommentare

  1. Dummvogel6. Februar 2018 at 23:48

    Wer jagt denn Gänse mit ner Büchse?

    • sld7. Februar 2018 at 02:14

      Trottel, die der Meinung sind, Wildbestände kontrollieren zu müssen, weil millionen Jahre alte Naturprozesse nur auf den Menschen warten, dass er diese „optimieren“ müsse.

      • Feli7. Februar 2018 at 08:32

        Danke! Sprichst mir aus der Seele!

      • Harry7. Februar 2018 at 11:59

        Millionen Jahre alte Naturprozesse findest du maximal noch in abgelegenen Naturschutzgebieten.
        Ansonsten ist der Einfluss der diversen Produkte menschlicher Zivilisation auf die ein oder andere Weise in fast jedem Winkel der Natur vorgedrungen und beeinflusst natürlich auch das Leben dort.
        Das kann bedeuten, dass die „millionen Jahre alten Naturprozesse“ dadurch gestört werden, dass es auf einmal neue Nahrungsquellen gibt, „natürliche“ Fressfeinde entweder nicht mehr existieren oder sich auch von was anderem ernähren, Lebensräume durch Bebauung, Abgase, Lärm usw zerstört werden oder gleich Tierarten auftauchen, die auf „natürlichem“ Weg niemals hier wären.
        Ich würde für den großteil der „Naturprozesse“ bestreiten, dass sie in irgend einer Weise besonders „natürlich“ sind.

        • sld7. Februar 2018 at 16:05

          Versteh den Comment nicht. Wenn man in Prozesse eingreift, die man kaum kontrollieren kann und sogar die Kontrolle darüber verloren hat, sollte man also weitermachen mit dem Pfusch?

          Bestes Gegenbeispiel ist die Entstehung des Nationalparks Bayern. Der sich nach massiven Sturmschäden und „Käferseuchen“ nach Jahrzehnten selbst reguliert hat. Und das entgegen Proteste der Mehrheit aus Bürgern und Forstwirtschaft, die ständig eingreifen wollten.

          • Harry7. Februar 2018 at 21:19

            Nee. mir ist das nur zu einfach zu sagen „Natur“ und „millionen Jahre“ und dann die Aura, die das hat als Argument zu verkaufen. Zumal viel eben auch garnich mehr so „natürlich“ ist.
            Bloß, weil das im Naturpark Bayern geklappt hat, heißt das ja auch nich, dass das überall und bei allen Problemen gleich klappt.
            Bei uns gibts z.B. grade ein Problem mit Nilgänsen die ganz unreguliert dabei sind, das millionen Jahre alte Natürliche Gleichgewicht der Macht zu zerstören. Kein Plan ob sich das von selbst reguliert. Bin kein Gänseexperte. Kann mir aber auch gut vorstellen das nicht. Die Herren und Damen Nilgänse sind wohl auch eher durch menschliches dazutun da gelandet.
            So ganz grundsätzlich will ich dir garnicht widersprechen. Stoße mich nur manchmal dran, wenn mir was zu einfach vorkommt. Und das war in dem Fall so.

            Anyway: Die Jäger aus dem Artikel waren da wohl nicht zum Bestandsschutz sondern für den Gänsebraten und/oder das Rumballern. Land of the free – home of the brave

            • sld8. Februar 2018 at 09:32

              Mit Millionen Jahren meinte ich auch diese Evolution da, die hart lange gebraucht hat um Arten hervorzubringen, Arten sich anpassen zu lassen und Bestände zu regulieren (so mit Fressfeinde und Hungersnöte/Dürrezeiten.) Das ist aus Erdzeitaltersicht ne normale Zeit, aus Menschensicht jedoch unendlich lange. Kaum tritt der moderne Mensch auf den Plan, innerhalb kürzester Zeit, muss er wie ein kleiner Junge im Sandkasten auf alles rumtrampeln, was die anderen aufgebaut haben.

              Natur bleibt Natur, was der Mensch anfasst, wird aus meiner Sicht zur Kultur. Und damit häufig dekonstruktiv. Im Gegensatz zu indigenen Lebensweisen. Das Beispiel am Naturpark Bayern verdeutlicht einfach unsere Sichtweise und Logik auf solche Probleme.

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