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Klimaaktivisten zementieren Golflöcher zu

In Frankreich gibt es aufgrund von Wasserknappheit aktuell das Ausnahmeregelungen für den Umgang mit Wasser. So ist es in manchen Regionen nicht mehr erlaubt, seinen Garten zu bewässern oder sein Auto zu waschen. Davon nicht betroffen sind Golfplätze, die auch weiterhin ihre großen Rasenflächen bewässern dürften. Das findet nicht jeder ganz so dufte und so haben Klimaaktivisten kurzerhand die Löcher von mindestens zwei Golfplätzen zu zementiert. Finde ich jetzt nicht ganz verkehrt, auch wenn das für einige wieder „gefährlicher Eingriff“ in den Golfverkehr oder so sein wird.

In a petition, the activists said the exemption showed that „economic madness takes precedence over ecological reason“.

While residents cannot water their gardens or wash their cars in the worst-hit municipalities, golf courses have escaped the nationwide restrictions.

The water bans are decreed nationally, but enforcement is at the discretion of regional officials. So far only one area, Ille-et-Villaine in western France, has diverged, banning the watering of golf courses.

10 Kommentare

  1. Fräulein Müller14. August 2022 at 13:30

    Haha…irgendwie auch nicht ganz nachvollziehbar wieso man den eigenen Garten nicht mehr wässern soll und beim Golfplatz die Wasserverschwendung eine andere Relevanz haben soll.
    Steppengolf wäre vielleicht die Lösung…
    Save water.

  2. Rumold14. August 2022 at 14:35

    Kleiner Tipp für die, nun sicherlich frustrierten Golfer:
    Der Golfplatz im „Camp Bonifas“, in der demilitarisierten Zone zwischen Nord- & Südkorea soll ganz schön sein. Die zu unterschreibende Verzichtserklärung, um auf dem Platz spielen zu können, ist nicht all zu ernst zu nehmen…;)
    https://web.archive.org/web/20090220172135/http://www.independent.co.uk/news/world/asia/the-ultimate-northsouth-divide-fore-welcome-to-the-worlds-most-dangerous-golf-course-443211.html

  3. Konsole14. August 2022 at 15:18

    Klar. Golfplätze sind systemrelevant.

  4. Magnus14. August 2022 at 18:18

    Vielleicht auch nicht jedem bewusst: Golfplätze bewirtschaften so nebenbei die größten Biotope weit und breit, als Wasser- und Wildblumenflächen.

    • Woody14. August 2022 at 19:45

      1 von 100 vielleicht.
      Die meisten Golfplätze sind plattgemähte, mit Pestiziden besprühte Grasflächen mit wenig Biodiversität.

    • Fräulein Müller14. August 2022 at 23:45

      Bitte eine (wasserdichte-) Quelle zu dieser Aussage.
      Größte Biotope weit und breit…kann ich mir irgendwie nicht ganz vorstellen.
      So ein Golfplatz sieht alles andere als eine WIldblumenfläche aus…
      War Spass, oder?

        • Aurelius15. August 2022 at 21:58

          Das relativ neue Verbot, auf mageren Flachland-Mähwiesen Herbizide einzusetzen macht einen Golfplatz aber nicht sofort zu einem Biotop. Zumal der Präsident des Bayerischen Golfverbandes (siehe deinen Link) sogar selber sagt, dass sie wegen der drohenden Beschränkungen gar nicht als Biotope eingestuft werden sollen.

          Also ist deine Überzeugung zwar wünschenswert, wird aber von den/vielen Golfplatzbetreibern überhaupt nicht angestrebt.

  5. hikE16. August 2022 at 10:58

    Es gibt auch als Alternative Bürogolf. Mit den Löchern von Aktenordnern…

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