
(via Orbo)
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Die Idee ist nicht ganz neu, ähnliches gab es zu Weihnachten mit einem alten Song von RATM schonmal und vor kurzem mit der Schweigeminute in Österreich. Beide waren dabei erfolgreich. Angesichts der aktuellen Situation kann man die Aktion durchaus auch unterstützen.
Die „Aktion Arschloch!“ regt an, den 1993er Ärzte-Song „Schrei nach Liebe“ nochmal in die Charts zu kaufen, was an sich ja so schwierig nicht sein dürfte.
Kauft den Song bei iTunes, Google Play, Amazon, MediaMarkt oder direkt bei Die Ärzte. Wichtig: Bewertet den Kauf danach mit Bestnote! Wünscht euch den Song bei Radiosendern Wünscht euch den Song in Clubs und auf Partys
Kann man machen, auch wenn die Sache in wenig aktionistisch wirken mag. Zum einen schadet es nichts, wenn der Song öfter mal wieder auf die Ohren von Menschen trifft, die ihn lange nicht gehört haben oder gar nicht kannten, zum anderen kann ich mir vorstellen, dass auch die Ärzte selber, die damit bisher nichts zu tun haben, am Ende was Ordentliches daraus zu stricken wüssten.
(Direktlink, via Amy & Pink)

(Foto: Technics)
Nachdem sich Panasonic vor ein paar Jahren dazu entschieden hatte, die Produktion der guten alten 1200er und 1210er einzustellen, gingen die Preise dafür sowohl für als noch neu zu habende Restbestände als auch für Gebrauchtgeräte durch die Decke. Es regnete allerdings auch ordentlich Kritik, die Mutter aller DJ-Plattenspieler vom Markt zu nehmen.
Nun soll Panasonic laut Wired wohl auf der IFA zumindest einen Prototyp eines neuen Technics-Plattenspielers vorstellen, der auf diesem Bild hier allerdings erstmal so aussieht wie ein noch nicht ganz fertig gewordener Plattenspieler. Fehlt ja noch was.
First Prototype #Technics #Turntable coming back 2016 @Panasonic #IFA2015 #Berlin pic.twitter.com/AxKbE9Urax
— Patrice Bouedibela (@PatriceBerlin) September 2, 2015
Vermeintlich soll dieser wohl auch eher dem Audioliebhaber zu Hause Freude bringen. Nachdem Panasonic mit der Marke Technics im letzten Jahr wieder in den hochpreisigen HiFi-Markt eingestiegen ist, könnte es sein, dass man für dieses Set Up auch einfach einen dazu passenden Plattenspieler in die Regale bringen wollte. Aber vielleicht taugt der am Ende auch in den DJ Booths was. Wir werden sehen.
Panasonic presented a prototype of the new direct-drive turnable at the show, which is made from stark aluminium, and drawn with classic lines and a utilitarian aesthetic reminiscent of the other high-end (and extremely expensive) audio products in the Technics line.
The analog turntable will be completely rebuilt, Panasonic said, with new elements at every level. But it will also be designed to reflect the esteem in which the classic Technics turntables — the legendary SP10 and DJs‘ favourite SL-1200 turntables — are still held.
(via FACT)
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Das Internet antwortet, „Nein, aber wir können das!“
(via reddit)
Niemals das Internet fragen. Niemals das Internet fragen. Niemals das Internet fragen. Niemals das Internet fragen. Niemals das Internet fragen. Niemals das Internet fragen.
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(Direktlink, via reddit)
Vorneweg noch ein paar der bewegenden Szenen aus München, ab 1.10 dann die bayrische Sozialministerin Emilia Müller gestern im sogenannten „Balkan-Zentrum“ in Ingolstadt, das Flüchtlinge aus dem Balkan sammelt. Auch, um sie schneller abschieben zu können. Dort begrüßt sie einen aus dem Kosovo stammenden Flüchtling mit den Worten, „Sie wissen aber, dass Sie zurückmüssen?“. Egal ob sie seinen Ablehnungsbescheid aus einem „Entscheiderzimmer“ schon gelesen hat, oder gänzlich auf eine Prüfung verzichtet, bevor sie solch eine Aussage trifft,… Ich muss die Headline korrigieren – womöglich wäre selbst eine Kartoffel empathiefähiger.
Das dachte wohl auch der anwesende Kameramann.
Derweil auf Amazon. Ich weiß es doch auch nicht! Und will das eigentlich auch gar nicht genauer wissen.

(via reddit)
Schöner Hingucker für die nächste Gartenparty, wenn wer eine ganze Wassermelone ohne Schale aus der Schale holt.
(Direktlink, via BoingBoing)
Ich habe am letzten Samstag gemeinsam mit Rudi auf dem wunderbaren Rroahhrr Festival im brandenburgischen Bralitz quasi das letzte Set für das Wochenende gespielt. Vorher haben wir uns die großartigen Lieder von Missincat angehört oder den akustischen Energy-Drink der Dwarphs gegeben. Nebenbei viel mit Menschen gesprochen und allgemein auch in diesem Jahr wieder viel Spaß gehabt.
Hier das Filetstück des Mixes. Hintenraus gab es noch ein bisschen Rock und Alternative, den Rudi hier mal weg geschnitten hat. Wer das haben will, muss halt beim nächsten Mal einfach mal live vorbeikommen.
Was in diesem Jahr besonders schön war: die Veranstalter haben aus den umliegenden Flüchtlingsunterkünften Menschen eingeladen, die dann auch kamen und wirklich ausdauernd und ausgelassen mit uns auf Techno gefeiert haben. Und nicht nur sie hatten eine tolle Nacht.
No tracklist, just dance.
2 KommentareMir erschließt sich nicht genau, was hier gemacht wird, vermute aber, dass die mit irgendwelchen Kunstharzen eine Fußbodengestaltung praktizieren, die quasi völlig neue Möglichkeiten eröffnet. Wohl auch in 3D-Optik. Schon irgendwie geil, auch wenn mein bevorzugtes Motiv hier jetzt nicht bei ist und das Video auch durchaus hätte etwas schöner sein können.
Pintura de Piso artístico em 3D
Quer pintar sua casa ??
Excellence Pinturas, desenvolve com exelencia acabamentos para paredes que reproduzem a necessidade estética de todo e qualquer arquiteto, designer ou pintor.Posted by Universidade da Pintura on Sonntag, 30. August 2015
Wie es ja hoffentlich an keinem vorbeigegangen sein sollte, hat Ungarn gestern für ein paar Stunden seine Grenze nach Österreich geöffnet, so dass wohl tausende Flüchtlinge Züge erst nach Österreich und von dort aus nach Deutschland nehmen konnten. Offenbar, so zumindest die offizielle Lesart, basierte die Annahme, dass das so jetzt möglich sein könnte, auf einem Missverständnis.
Auslöser waren Medienberichte aus Deutschland über eine sogenannte Leitlinie des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf). Diese besagt, dass Deutschland syrische Kriegsflüchtlinge fortan nicht mehr in jene EU-Länder zurückschickt, in denen sie zunächst angekommen waren.
Viele Flüchtlinge gewannen deshalb den Eindruck, dass Deutschland als einziges Land in der EU seine Tore öffnet. Offenbar war den deutschen Behörden nicht klar, welche Folgen die Nachrichten auslösen würden.
Die Lage auf dem Budapester Bahnhof, von wo aus die Züge nach Österreich und weiter nach München fahren, wurde im Verlaufe des Montags immer verworrener, irgendwann setzten die Behörden die Kontrollen aus. Die ungarische Regierung wiederum bat die deutsche Seite um Rechtsklarheit, wie deren Leitlinie mit dem Dublin-III-Abkommen zu vereinbaren sei.Das Dublin-III-Abkommen regelt, dass Flüchtlinge ihren Asylantrag in jenem EU-Land stellen müssen, in dem sie ankommen. Dort sollen sie sich registrieren lassen, und dort sollen sie auch verbleiben.
Schade, so können Flüchtende wieder kaum eine Möglichkeit in betracht ziehen, auf legalem Wege nach Deutschland einzureisen, weil sie nach wie vor gezwungen sind, ihre Asylanträge dort zu stelle, wo sie zuerst die Grenzen der EU überquert hat. Für viele wäre das aktuell wohl Griechenland, die allerdings mit ganz anderen Problemen zu kämpfen haben, wie wir alle wissen. In diesem konkreten Fall wäre es Ungarn, das auch nur wenig Interesse daran zeigt, Flüchtlingen einen adäquaten Aufenthalt zu zu gewähren.
Gestern kamen also tausende Flüchtlinge über Ungarn in Österreich an und ein Teil meiner Wiener Twitter-Timeline war vor Ort um umgehend praktische Hilfe zu leisten. Danke dafür! Auch Vice Alps war vor Ort und hat die Geschehnisse wie folgt zusammengefasst: Was Montagabend am Westbahnhof mit Hunderten Flüchtlingen passiert ist, macht Mut.
Helfer haben gebracht, was sie hatten. Der Filialleiter des Merkur im Bahnhofsgebäude hat einen ganzen Wagen Getränke zu den Gleisen bringen lassen. Das Versagen der Politik bringt die Menschen zusammen, die helfen möchten. Es war ein Tag, an dem die Dublin-Verordnung vergessen wurde. Wir waren an diesem Tag alle Fluchthelfer. Nicht in dem Sinne, wie Innenministerin Mikl-Leitner das Wort versteht—als Schlepper und als Ursprung allen Übels—, sondern einfach im Sinne von Menschen, die nicht mehr zusehen können und die andere Menschen in Not unterstützen wollen, ohne sich daran zu bereichern. Und obwohl man kaum glauben möchte, dass sich solche Szenen an einem Bahnhof in Wien abspielen: Es war ein sehr guter Tag. Ein Tag, um Mut zu schöpfen.
Ähnliche Szenen spielten sich heute in München ab, wo die meisten Flüchtenden endlich ihr Ziel erreichen konnten: die Hoffnung auf ein nun endlich besseres Leben für sie und die Lieben, die ihnen auf dem Weg dorthin geblieben sind. PULS war vor Ort.
Aktuell sind die Grenzen zwischen Ungarn und Österreich wieder dicht, die Dublin-Verordnung wieder in Kraft. In Budapest warten immer noch hunderte Menschen darauf, endlich über Österreich ausreisen zu können. Momentan gibt es für sie keine legale Möglichkeit, das zu tun. Es könnte sein, dass einige von ihnen ihr Leben auch dadurch Leuten anvertrauen, die heute von der Politik „Schlepper“ genannt werden.
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